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Max Payne mit verkniffenem Blick
Max Payne mit verkniffenem Blick (Bild: Golem.de)

Max Payne Mobile Test-Video: Bullet-Time mit Zielhilfe

Max Payne mit verkniffenem Blick
Max Payne mit verkniffenem Blick (Bild: Golem.de)

Ehe Rockstar Games Teil drei der Actionserie herausbringt, veröffentlicht das Studio den ursprünglichen Max-Payne-Titel von Remedy für iPad, iPhone und iPod touch. Der Shooter macht auch auf Touchscreens Spaß, solange der Spieler nicht selbst zielt.

Vom amerikanischen Traum mit Frau, Kind, Haus und gutem Job bis in die Abgründe der New Yorker Unterwelt: So tief fällt Max Payne in der Einleitung des gleichnamigen Actionspiels aus dem Jahr 2001. Der Spieler erlebt die Tragödie interaktiv mit, bevor er sich mit Max auf einen düsteren Rachefeldzug begibt.

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Die stimmungsvolle Neo-Noir-Geschichte wird in surrealen Comicsequenzen mit kunstvollen Standbildern erzählt. Die Gespräche und vielen Monologe der Hauptfigur stehen den Werken von Filmemachern und Autoren wie Quentin Tarantino oder Frank Miller kaum nach. Max Payne würde sogar prima als Vorlage für eine neue Episode von Sin City funktionieren. Daran hat sich auch nach elf Jahren nichts geändert.

Max Payne Mobile ist eine Portierung des Originalspiels, kein überarbeitetes Remake. Für den Test haben wir den Titel auf einem iPad der dritten Generation gespielt. Da Remedy das Spiel an den meisten Stellen mit Fototexturen gestaltet hat, bleibt eine authentische Grundstimmung erhalten. Das Geschehen läuft flüssig und es gibt keine Grafikfehler, dafür sind die Texturen niedrig aufgelöst. Auch Spezialeffekte wie Explosionen sind weit von der Qualität eines Dead Space oder Infinity Blade entfernt. Die einst so begeisternden Kämpfe im Klassiker wirken heutzutage trotz Bullet-Time unspektakulär.

Zur Atmosphäre tragen weiter ein hervorragender Soundtrack und eine überhaupt sehr gelungene Geräuschkulisse bei, für die der Spieler auch zu Hause Kopfhörer tragen sollte. Nur auf die schlecht abgemischte deutsche Synchronisation sollte er nach Möglichkeit verzichten. In den Optionen kann er zwischen mehreren Sprachfassungen wechseln.

Den Third-Person-Shooter mit Touchscreensteuerung zu spielen ist umständlich, egal welche Einstellung der Spieler im Menü auswählt. Justiert er das Sichtfeld in Kämpfen manuell zum Zielen, wirkt das Spiel außerdem ruckelig, als würde das Bild immer wieder auf einem unsichtbaren Gitternetz einrasten.

Die beste Variante, um Max Payne auf iOS-Geräten zu erleben, ist auf leichtester Schwierigkeitsstufe mit maximaler Zielhilfe. So muss der Spieler Max nur noch durch lineare Level lenken und den Schussknopf auf dem Bildschirm gedrückt halten, sobald Gegner auftauchen. Selten verwirrt das Auto-Aim den Spieler aber auch, wenn Feinde hinter Wänden stehen.

Schmerzmittel für neue Lebensenergie gibt es im Überfluss, dank der Zeitlupenfunktion Bullet-Time treffen Gegner Max bei einfachem Schwierigkeitsgrad aber nur selten.

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Max Payne Mobile

Max Payne Mobile ist über Rockstar Games im iOS-App-Store erschienen. Eine Android-Version soll noch folgen. Der Titel kostet 2,40 Euro und hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten. Dies entspricht der inhaltsgleichen PC-Version, die im Februar 2012 vom Index gestrichen wurde.

Fazit

Grafisch ist Max Payne Mobile selbst für iOS-Verhältnisse nicht auf der Höhe der Zeit. Das Actionspiel mit einem Touchscreen zu bedienen, ist zudem nur mit eingeschalteter Zielhilfe akzeptabel.

Die spannend erzählte Geschichte des gejagten Undercover-Cops fesselt trotzdem immer noch genauso wie im PC-Original. Wer sich nicht daran stört, den Titel zwangsläufig wie im Autopilotmodus zu erleben, erhält für 2,40 Euro eine atmosphärische Einstimmung auf Max Payne 3, das am 18. Mai 2012 erscheint.


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Malachi 17. Apr 2012

Mit der Treffsicherheit nicht, aber hat man einmal zum Sprung angesetzt muss man ihn...

elgooG 16. Apr 2012

Ich kann mich dagegen auch nach einigen Titeln immer noch nicht daran gewöhnen. Ähnlich...

hei_zen 16. Apr 2012

Hat irgendjemand Max Payne 1 unter OSX Lion am Laufen oder weiß wie es funktioniert?



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