Masterpass: Mastercard startet Konkurrenz zu Paypal
(Bild: Mastercard)

Masterpass Mastercard startet Konkurrenz zu Paypal

Mastercard greift Paypal mit einem direkten Konkurrenzprodukt an, das zudem offen für andere Kreditkarten ist und einen 1-Click-Button bietet. Masterpass läuft auch auf Tablets und Smartphones, um per NFC oder QR-Codes zu bezahlen.

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Mastercard hat auf der Fachmesse Mobile World Congress in Barcelona den neuen Zahlungsdienst Masterpass vorgestellt. Wie die Kreditkartengesellschaft am 25. Februar 2013 erklärte, soll Masterpass digitales Bezahlen ohne Karten aus Plastik ermöglichen. In Geschäften arbeitet Masterpass auf mobilen Geräten mit NFC oder QR-Codes. Im Internet soll ein Einkauf per Mausklick möglich sein, ohne dass die Versand- und Zahlungsinformationen eingegeben werden müssen. Damit will Mastercard eine direkte Konkurrenz zu Paypal schaffen, das auch Amazons 1-Click-Button zum Vorbild hat und zudem auch Buchungen über andere Kreditkarten ermöglicht.

"Jedes Gerät wird zu einem Shopping-Device", sagte Ed McLaughlin, Chief Emerging Payments bei Mastercard. "Masterpass vereint alle Möglichkeiten des Bezahlens, von traditionellen Plastikkarten bis hin zur digitalen Brieftasche." Aus informierten Kreisen war zu erfahren, dass Masterpass einen direkten Angriff auf den eBay-Zahlungsabwickler Paypal darstellt.

Masterpass sei eine Weiterentwicklung von Paypass Wallet, der im Frühjahr 2012 startete und seitdem von Händlern und Kartenherausgebern getestet wird, erklärte das Unternehmen.

In Australien und Kanada ist Masterpass ab Ende März 2013 verfügbar, in den USA und Großbritannien im Laufe des Frühjahrs oder Sommers. Ein Mastercard-Sprecher sagte Golem.de, dass der Dienst in Deutschland ab 2014 verfügbar sein wird.

Für Zahlungen an der Ladenkasse wird Masterpass die Verwendung von NFC, QR-Codes, Tags, mobilen Geräten oder traditionell mit Plastikkarten unterstützen. In Masterpass Connected Wallets könnten Verbraucher ihre Zahlkarten und Adressdaten in einer gesicherten Cloud-Umgebung ablegen. "Wallet ist für alle Anbieter offen, das bedeutet, dass neben Mastercard-Karten, auch Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten anderer Anbieter in der Wallet verwendet werden können", sagte der Sprecher.


wmayer 26. Feb 2013

Zudem konnten die, die früh mit Bitcoins angefangen haben sich einfach "Geld drucken...

wmayer 26. Feb 2013

Nö, aber die Mitbewerber müssen es dann auch besser machen und seriöser sein und auch von...

mfeldt 26. Feb 2013

Online-Briefmarken der Deutschen Post!

Anonymer Nutzer 25. Feb 2013

Genau das ist das Problem - leider musste ich einige Shops bei denen ich vorher gerne...

smirg0l 25. Feb 2013

Evtl. weil PayPal seit geraumer Zeit über eine Banklizenz verfügt? Wie die sich selber...

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