Abo
  • Services:
Anzeige
Eine der Rassen aus Master of Orion
Eine der Rassen aus Master of Orion (Bild: Wargaming)

Master of Orion: Stellare Strategie für den Chef

Geld spielt in mehrfacher Hinsicht keine Rolle beim nächsten Master of Orion - sagt jedenfalls Publisher Wargaming (World of Tanks), der in Köln eine frühe Version des Strategiespiels vorgestellt hat.

Anzeige

Ganz ehrlich: So genau wissen auch wir bei Golem.de nicht, was an der schönen Geschichte dran ist, die zu der Neuauflage von Master of Orion geführt haben soll: Laut dem weißrussischen Entwicklerstudio Wargaming ist der Unternehmenschef Victor Kislyi seit Jahren ein leidenschaftlicher Fan von Master of Orion. Ende 2013 hat er die Lizenz von Atari übernommen - aber wegen Kapazitätsengpässen erst mal nichts weiter unternommen.

Etwas später soll sich das argentinische Entwicklerteam NGD Studio gemeldet haben: Ob sie vielleicht etwas mit der Serie machen dürften? Nach einigen Diskussionen hat NGD tatsächlich das Okay dafür bekommen, eine möglichst originalgetreue Neuauflage zu produzieren. Zwischenzeitlich hat Wargaming dem Studio eine Übernahme angeboten, aber die Argentinier wollten lieber selbständig bleiben - sie verdienen ihr Geld normalerweise mit Auftragsarbeiten und sind damit wohl ganz zufrieden.

Jetzt programmieren sie also Master of Orion - und können dabei auf fünf Entwickler des Originals als Berater zurückgreifen, die in der Niederlassung von Wargaming in Texas am Reboot von Total Annihilation arbeiten. Einen Termin gibt es noch nicht, weil das Studio in Ruhe an dem Strategiespiel arbeiten können soll.

Early Access auf Steam geplant

Derzeit ist nur eine PC-Fassung geplant. Andere Plattformen sind laut Wargaming kein Thema - dabei dürfte sich das rundenbasierte Spiel prächtig auch für Tablets eignen. Und: Master of Orion erscheint als Vollpreisspiel, ohne Free-to-Play-Elemente und vor allem ohne Itemshop - der Chef will es so. Vor der finalen Veröffentlichung soll es eine Early-Access-Phase auf Steam geben.

Das Spiel selbst war auf der Gamescom 2015 in einer sehr frühen Version zu sehen. Das grundlegende Spielprinzip soll erhalten bleiben, allerdings in neuer Grafik: Spieler erobern ein prozedural generiertes All, indem sie mit ihren Raumschiffen zu Sonnensystemen vorstoßen, per Mausklick Planeten in Besitz nehmen und Forschungs- sowie Produktionsstätten bauen.

Wer eine Variante des Alls aus spielerischer Sicht besonders spannend fand, soll einen Code generieren können und damit ein ähnliches Universum - nicht genau das gleiche - in vergleichbarer Größe und Ressourcenausstattung aufrufen können. Die Nummer soll der Spieler selbst beliebig oft verwenden oder an Freunde weiterreichen können.

Keine Entweder-oder-Forschung

Größter Unterschied zum Original neben der Grafik: Die Neuauflage soll den Spieler beim Forschen nicht vor Ausschlussentscheidungen stellen. Wer also die eine Technologie haben möchte, kann die andere später immer noch im Technologiebaum erforschen. Insgesamt soll es über 200 Technologien in 70 Gruppen geben, etwa Biotechnologie oder Fusionsreaktoren.

Die zehn Völker stammen allesamt aus dem Original, so dass Spieler erneut auf die verschlagenen Katzenwesen Mrrshan, die Gestaltwandler Darlok und die Klischee-Aliens Psilon treffen werden. Auch bei den Siegbedingungen setzen die Entwickler auf Bewährtes: Es gilt, alle anderen Fraktionen zu vertreiben oder die besten Handelsbeziehungen mit der größten Flotte zu haben oder die beste Technik oder das am dichtesten gesponnene diplomatische Netz.

Wahlweise gewinnt aber auch schlicht der Spieler mit den meisten Punkten nach einer festgelegten Menge an Runden. Laut Wargaming soll es Multiplayermodi geben, die Entscheidungen dazu seien aber noch nicht abgeschlossen - wir rechnen unter anderem relativ fest mit Play-by-Mail.


eye home zur Startseite
demonkoryu 28. Dez 2015

Jaaaaa, Ascendancy 2 warte ich schon seit buchstaeblich zig Jahren drauf. Die Logic...

Dwalinn 12. Aug 2015

Das klingt wirklich gut, eigentlich bin ich kein ganz großer Fan von Rundenbasierten...

DerVorhangZuUnd... 12. Aug 2015

Besonders geil waren auch "uncreative"-Rassen. Ich habe immer mit den Klackons gespielt...

Psykhe 11. Aug 2015

Und Stellaris!

Single Density 11. Aug 2015

crunch



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. matrix technology AG, München
  4. Scheugenpflug AG, Neustadt/Donau


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (nur in den Bereichen "Mainboards", "Smartphones" und "TV-Geräte")
  2. 737.99$/668,38€ mit Gutscheincode: GB13LP
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Stadtnetz

    Straßenbeleuchtung als Wifi-Standort problematisch

  2. Netzsperren

    UK-Regierung könnte Pornozensur willkürlich beschließen

  3. Kartendienst

    Google Maps soll künftig Parksituation anzeigen

  4. PowerVR Series 8XE Plus

    Imgtechs Smartphone-GPUs erhalten ein Leistungsplus

  5. Projekt Quantum

    GPU-Prozess kann Firefox schneller und sicherer machen

  6. TV-Kabelnetz

    Tele Columbus will höhere Datenrate und mobile Conversion

  7. Fingerprinting

    Nutzer lassen sich über Browser hinweg tracken

  8. Raumfahrt

    Chinas erster Raumfrachter Tianzhou 1 ist fertig

  9. Bezahlinhalte

    Bild fordert Obergrenze für Focus Online

  10. Free-to-Play

    Forum von Clash-of-Clans-Betreiber gehackt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

  1. Re: Ihr müsst euch nicht genötigt füllen

    Neuro-Chef | 20:09

  2. Re: Werkschliessung im Moment eher ungewöhnlich

    Dadie | 20:06

  3. Kann nicht nachvollziehen wer diesen Müll liest

    nightmar17 | 20:06

  4. Re: Abgeschrieben bei Bild

    Dino13 | 19:59

  5. Richtig verstanden?

    RheinPirat | 19:57


  1. 19:05

  2. 17:57

  3. 17:33

  4. 17:00

  5. 16:57

  6. 16:49

  7. 16:48

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel