Quartalsbericht: Facebook macht Verlust
(Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

Quartalsbericht Facebook macht Verlust

Facebook hat in seinem dritten Quartal 2012 die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Die Aktie legte zu, trotz Verlusten.

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Facebook erzielte einen Umsatz von 1,26 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn vor Sonderposten von 12 Cent pro Aktie. Die Analysten hatten nur 11 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 1,23 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Das Unternehmen wies am 23. Oktober 2012 einen Verlust von 59 Millionen US-Dollar aus.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als Facebooks Aktie noch nicht an der Börse gehandelt wurde, lagen der Gewinn bei 227 Millionen US-Dollar und der Umsatz bei 954 Millionen US-Dollar.

Der Ausgabepreis der Facebook-Aktie hatte 38 US-Dollar betragen. Bei Handelsschluss an der Wall Street notierte das Wertpapier des weltgrößten sozialen Netzwerks heute bei 19,49 US-Dollar. Nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse stieg die Aktie auf 20,19 US-Dollar.

Facebooks wichtigstes Asset ist seine Nutzerschaft. Am 4. Oktober 2012 teilte Gründer Mark Zuckerberg in einer Stellungnahme mit, dass eine Milliarde Menschen das soziale Netzwerk aktiv nutzt. Wenn Facebook von aktiven Nutzern spricht, dann sind das Mitglieder, die sich mindestens einmal im Monat mit einem eigenen Account bei dem sozialen Netzwerk anmelden. Bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen ist das jeder siebte.

"So stolz ich bin, dass eine Milliarde Menschen Facebook jeden Monat nutzt, so froh bin ich auch darüber, dass über 600 Millionen Menschen Facebook jeden Monat mit mobilen Geräten nutzen", sagte Zuckerberg. Das Ziel sei es, ein "stärkeres, wertvolleres Unternehmen zu schaffen." Die Zahl der aktiven Nutzer stieg auf 1,01 Milliarden.

Der Anzeigenumsatz wuchs im Jahresvergleich um 36 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Umsatz um 28 Prozent. Im Juli 2012 erzielte Facebooks mobiler Anzeigenbereich 180 Millionen US-Dollar, aktuell stieg der Bereich auf 500 Millionen US-Dollar. Ein Anteil von 14 Prozent von Facebooks Anzeigengeschäft kam aus dem Bereich Mobile.


fluppsi 24. Okt 2012

Nein, das ist sehr wohl von Belang. Facebooks Stärke liegt in den personenbezogenen...

Emulex 24. Okt 2012

Man muss da trennen zwischen dem Gewinn vor Sonderposten und dem was letztlich unterm...

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