Abo
  • Services:
Anzeige
Hat das Pentagon das umstrittene Facebook-Experiment subventioniert?
Hat das Pentagon das umstrittene Facebook-Experiment subventioniert? (Bild: Getty Images / Dimitri Otis)

Manipulierte Emotionen: Finanzierte die US-Regierung Facebooks umstrittene Studie?

Facebooks Experiment mit manipulierten Statusmeldungen kommt nicht aus der Kritik. Nun wird eine vermeintliche Mitfinanzierung des Pentagons Teil der Debatte.

Anzeige

Die Diskussion über Facebooks Studie darüber, wie sich Statusmeldungen auf die Stimmung der Nutzer auswirken, nimmt kein Ende. Inzwischen hat sogar Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg zugegeben, dass die Aktion "dürftig kommuniziert" worden sei. Nun ist ein weiteres interessantes Detail bekanntgeworden: Offenbar hat das US-Verteidigungsministerium das Experiment bezuschusst. Oder doch nicht.

Die Geschichte, die der ORF hier ausführlich aufgeschrieben hat, ist etwas komplizierter: In der ursprünglichen Pressemitteilung der Cornell University von vor einigen Wochen hieß es, dass die Studie von der James S. McConnell Foundation und dem Army Research Office mitfinanziert worden sei. Darauf weist der renommierte Journalistikprofessor Jay Rosen von der New York University in einem Facebook-Posting hin. Diese Information wurde allerdings später korrigiert: Das Experiment habe keine externen finanziellen Mittel bekommen, heißt es nun.

Fragwürdiger Irrtum

Rosen wundert sich, wie es zu einem solchen Irrtum kommen kann. "Ich denke schon, dass es mir auffallen würde, wenn meine Universität der Welt fälschlicherweise erklären würde, dass meine Forschung teilweise vom Pentagon finanziert worden ist", schreibt er auf seinem Facebook-Profil. Schließlich spreche er sich bei solchen Angelegenheiten immer genau mit der PR-Abteilung seiner Universität ab. "Aber, hey, vielleicht gibt es ja auch eine unschuldige und langweilige Erklärung, die ich übersehe."

Bei dem Experiment waren ohne Vorwarnung die Newsfeeds von 689.003 Nutzern der englischsprachigen Facebook-Version manipuliert worden. Über drei Millionen Einträge wurden nach Stichworten von der Software ausgewertet, die diese bestimmten Gefühlen zuordnete. Bei dem einwöchigen Experiment im Januar 2012 wurden die Einträge vorgefiltert: Einer Gruppe wurden mehr positive Nachrichten angezeigt, der anderen mehr negative. Die Studie ergab, dass Menschen, die mehr positive Nachrichten sahen, etwas eher dazu neigten, auch selbst Einträge mit positivem Inhalt zu veröffentlichen - und umgekehrt.


eye home zur Startseite
riddick70 04. Jul 2014

.... Und dabei werden wir ja schon seit Jahrzehnten durch die Medien wie Zeitungen...

p3x4722 04. Jul 2014

sie sagen doch immer wieder, das sie die nachrichtenflut filtern um den usern "nur" die...

jg (Golem.de) 03. Jul 2014

Das war ein Versehen, jetzt ist es wieder drauf. Gruß, Juliane



Anzeige

Stellenmarkt
  1. B. Braun Melsungen AG, Melsungen
  2. PSI Metals GmbH, Aachen
  3. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office möglich)
  4. Wildeboer Bauteile GmbH, Weener


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 23,76€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Gremlins 1+2 8,90€, Ace Ventura 1&2 8,90€, Kill the Boss 1+2 8,90€)
  3. (u. a. Interstellar, Mad Max, Codename UNCLE, American Sniper, San Andreas)

Folgen Sie uns
       


  1. Dice

    Kampagne von Battlefield 1 spielt an vielen Fronten

  2. NBase-T alias 802.3bz

    2.5GbE und 5GbE sind offizieller IEEE-Standard

  3. Samsung-Rückrufaktion

    Bereits 60 Prozent der Note-7-Geräte in Europa ausgetauscht

  4. Mavic Pro

    DJI stellt klappbaren 4K-Quadcopter für 1.200 US-Dollar vor

  5. Streamripper

    Musikindustrie will Youtube-mp3.org zerstören

  6. Jupitermond

    Nasa beobachtet Wasserdampf auf Europa

  7. Regierung

    Wie die Telekom bei Merkel ihre Interessen durchsetzt

  8. Embedded Radeon E9550

    AMD packt Polaris in 4K-Spieleautomaten

  9. Pay-TV

    Ultra-HD-Programm von Sky startet im Oktober

  10. Project Catapult

    Microsoft setzt massiv auf FPGAs



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Interview mit Insider: Facebook hackt Staat und Gemeinschaft
Interview mit Insider
Facebook hackt Staat und Gemeinschaft
  1. Facebook 100.000 Hassinhalte in einem Monat gelöscht
  2. Nach Whatsapp-Datentausch Facebook und Oculus werden enger zusammengeführt
  3. Facebook 64 Die iOS-App wird über 150 MByte groß

Starship Technologies: Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragt
Starship Technologies
Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragt
  1. Recore Mein Buddy, der Roboter
  2. Weltraumforschung DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen
  3. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben

Berlin-Wahl: Wo sind all die Piraten-Wähler hin?
Berlin-Wahl
Wo sind all die Piraten-Wähler hin?
  1. Störerhaftung Auf Wiedersehen vor dem EuGH
  2. EuGH zu Störerhaftung Bei Verstößen droht Hotspot-Anbietern Nutzerregistrierung
  3. Europäisches Parlament Netzsperren - Waffe gegen Terror oder Zensur?

  1. Re: Spielt das überhaupt noch wer?

    LastSamuraj | 22:29

  2. eigentlich offensichtlich

    Verox | 22:27

  3. Re: Wundert mich ohnehin schon lange!

    M.P. | 22:27

  4. Re: Darauf habe ich gewartet..

    Moe479 | 22:25

  5. Re: Das ist keine Schlacht

    goto10 | 22:08


  1. 20:57

  2. 18:35

  3. 18:03

  4. 17:50

  5. 17:41

  6. 15:51

  7. 15:35

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel