Abo
  • Services:
Anzeige
Intel hat eine Sicherheitslücke in seinem Update-Tool geschlossen.
Intel hat eine Sicherheitslücke in seinem Update-Tool geschlossen. (Bild: Pichi Chuang/Reuters)

Man-In-The-Middle-Angriff: Schwachstelle in Intels Driver Update Utility

Intel hat eine Sicherheitslücke in seinem Update-Tool geschlossen.
Intel hat eine Sicherheitslücke in seinem Update-Tool geschlossen. (Bild: Pichi Chuang/Reuters)

Treiber-Updates sollen einen Rechner sicherer machen, nicht verwundbarer. Im Fall von Intels Treiber-Update-Programm ist das leider misslungen - eine Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, bösartigen Code auf dem Rechner der Nutzer auszuführen.

Intel hat eine Schwachstelle in seinem Treiber-Update-Tool in der Version 2.2.0.5 geschlossen. Mit dem Tool können Chipsätze, Grafikkarten, aber auch die NUC-Rechner oder Compute-Sticks des Unternehmens auf den neuesten Stand gebracht werden. Weil das Programm Nutzerdaten aber über eine unverschlüsselte Http-Verbindung überträgt, können Angreifer Daten wie die Hardware-ID des Rechners auslesen. Die Schwachstelle war von der Sicherheitsfirma Core Security nach eigenen Angaben bereits im November entdeckt und an Intel gemeldet worden - jetzt hat der Chiphersteller reagiert.

Anzeige

Wenn die Software nach Updates sucht, überträgt sie URLs, die die Geräte-ID im Klartext enthalten. In der an den Rechner zurückgesandten XML-Datei findet sich außerdem der Pfad der herunterzuladenden Datei. Dieser Pfad könnte von einem Angreifer so verändert werden, dass mit bösartigem Code versehene Programme vom Anwender heruntergeladen werden. Denn eine wirkliche Verifikation findet nicht statt. Die Echtheit der herunterzuladenden Binaries wird nur mittels der Funktion VerifyDownloadURL überprüft. Diese Prüfung kann aber durch ARP-Poisoning und DNS-Spoofing relativ leicht umgangen werden.

Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Schwachstellen in Support-Software verschiedener Hersteller entdeckt. Dell und Lenovo installierten sogar Zertifikate auf den Rechnern der Nutzer, die Man-In-The-Middle-Angriffe auch bei einer Https-Verbindung zuließen. Angreifer konnten mit Hilfe der Zertifikate deutlich weitergehende Angriffe ausführen als im aktuellen Fall.


eye home zur Startseite
SoniX 25. Jan 2016

Dann gehts nicht nur mir so :D Habe gestern ein Notebook frisch aufgesetzt und da ich...

Peter Später 25. Jan 2016

Jetzt mal ehrlich, ich habe den Kram nie raufgespielt und es läuft auch so alles prima...

Tigtor 22. Jan 2016

Auf der Homepage muss man sich zig mal anmelden je nachdem auf welchem Server man landet...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ADWEKO Consulting GmbH, deutschlandweit
  2. Software AG, Saarbrücken
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Regensburg, Neutraubling
  4. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. 59,90€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  2. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  3. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  4. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  5. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  6. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  7. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  8. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  9. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden

  10. Anonymität

    Protonmail ist als Hidden-Service verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  2. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

  1. Re: "Derzeit suchen viele Bundesbehörden...

    plutoniumsulfat | 14:30

  2. Re: USB-Soundkarte kostet 2 Euro

    derKlaus | 14:29

  3. Re: Die xBox ist fünstiger und schöner

    plutoniumsulfat | 14:28

  4. Re: Wer mietet denn eine PS4?

    Seasdfgas | 14:25

  5. Re: Manipulative Bildauswahl

    FattyPatty | 14:20


  1. 14:09

  2. 12:44

  3. 11:21

  4. 09:02

  5. 19:03

  6. 18:45

  7. 18:27

  8. 18:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel