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Kriminelle griffen Kassensysteme in Läden an.
Kriminelle griffen Kassensysteme in Läden an. (Bild: Staples)

Malware in Staples-Kette: Über 100 Filialen für Kreditkartenbetrug manipuliert

Kriminelle griffen Kassensysteme in Läden an.
Kriminelle griffen Kassensysteme in Läden an. (Bild: Staples)

Es war einer der größten Einbrüche in einer Firma im Jahr 2014. In der US-Kette Staples wurde Schadsoftware gefunden, die Kreditkartendaten von Kunden im Laden stahl. In einer Stellungnahme versucht Staples nun, den Schaden kleinzureden. Der Prozentsatz betroffener Geschäfte ist hoch.

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Staples hat sich zu einem wochenlang andauernden Angriff auf seine Kunden geäußert. Die US-Kette für Büromaterialien wurde Opfer eines Angriffs ihrer Bezahlsysteme direkt in den Ladengeschäften. In den meisten Fällen lief der Angriff über einen Zeitraum von etwa vier Wochen bis zum 16. September 2014. Zwei Filialen waren sogar seit dem Juli betroffen.

Staples selbst spricht von einem geringen Prozentsatz betroffener Filialen. Doch sowohl die absoluten Zahlen als auch der relative Anteil an den Geschäften sehen nicht nach einem kleinen Anteil aus. Insgesamt gelang es den Kriminellen, in 115 Geschäften die Point-of-Sale-Systeme mit Schadsoftware zu bestücken. Staples hat über 1.400 Filialen. Getroffen wurden damit also etwa acht Prozent der Geschäfte. Die betroffenen Läden listet Staples in einer PDF-Datei auf. Zudem befürchtet Staples, dass 1,16 Millionen Kreditkarteninformationen gestohlen wurden.

In letzter Zeit sind in den USA mehrere Einbrüche dieser Art passiert. Kreditkartenbetrug trifft längst nicht mehr nur die Online-Nutzer oder Anwender, die an manipulierten Geldautomaten Geld abheben. Vor etwa einem Jahr musste etwa die Kette Target zugeben, dass ihr 40 Millionen Kreditkartendaten gestohlen wurden. UPS musste einräumen, dass 51 von 4.470 Filialen Opfer eines gezielten Angriffs wurden.

Kunden müssten damit auch in Ladengeschäften vorsichtig beim Umgang mit den Zahlungsmitteln sein. Doch der Kunde kann angegriffene Systeme kaum erkennen. Es trifft derzeit vor allem renommierte Unternehmen, deren Sicherheitsabteilungen den Schaden immerhin irgendwann entdecken können. Auch die Banken können Verdachtsmomente für Kartenmissbräuche anhand von Datenauswertungen ermitteln. Sie informieren dann Betroffene.

Eine Alternative ist allenfalls, die Nutzung von Kreditkarten einzuschränken und häufiger mit Bargeld zu bezahlen. Doch auch das hat Nachteile, denn das Geld wird über einen Automaten abgehoben. Neue Skimmer sind zudem fast unsichtbar. Für größere Einkäufe will außerdem nicht jeder mit einer hohen Geldsumme in der Tasche durch die Straßen laufen.

Staples hat auch in Deutschland einige wenige Filialen und ist insbesondere im Westen Deutschlands aktiv. Diese Geschäfte sind von dem Angriff nicht betroffen.


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stuempel 29. Dez 2014

Die hohen Gebühren für die Händler, die ebendiese davon abhalten, für eine zeitgemäße...

M. 22. Dez 2014

Ja klar, aber dann muss man nicht mehr dem eigenen Staat vertrauen, sondern halt einem...

Anonymer Nutzer 22. Dez 2014

...werden andere Sachen passieren. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.



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