Magicplay auf Android
Magicplay auf Android (Bild: Jon Lech Johansen/CC BY-NC-ND 2.5)

Magicplay Open-Source-Alternative zu Apples Airplay

Doubletwist hat mit Magicplay eine Alternative zum schnurlosen Streamen von Musik entwickelt und positioniert die Lösung als Alternative zu Apples proprietärem Airplay. Allerdings müssen Hardwarehersteller Anpassungen an ihren Geräten vornehmen, damit Magicplay unterstützt wird.

Anzeige

Magicplay ist eine neue Open-Source-Lösung zum schnurlosen Streaming von Musik an Endgeräte wie Lautsprecher, Fernseher, Autoradios und ähnliche Geräte, die von Doubletwist entwickelt und unter einer BSD-Lizenz veröffentlicht wurden.

Damit sollen Software- und Hardwarehersteller eine Alternative zu Apples proprietärer Lösung Airplay oder der von Sonos erhalten, die plattformunabhängig ist. Der Quellcode wurde nach Angaben von Doubletwist bereits an einige Entwickler verteilt, die Magicplay in ihre Musik-Apps einbauen können.

Die Hersteller von schnurlosen Lautsprechern, Kopfhörern und Fernsehern müssen allerdings ebenfalls ihren Teil dazu beitragen, dass Magicplay funktioniert - ein 1:1-Nachbau von Airplay ist das System nicht, so dass vorhandene Hardware damit nicht funktioniert. Erst wenn eine entsprechende Softwarekomponente eingebettet wurde, soll das Streaming per WLAN funktionieren.

Magicplay soll der Darstellung von Doubletwist zufolge mit allen Chipsets funktionieren und wurde mit Qualcomms Alljoyn-Framework entwickelt.

Apple lizenziert die Airplay-Technik kostenpflichtig an Audiohardwarehersteller, aber die Softwarekomponente aufseiten des Senders gibt es nur für Apples mobile Endgeräte, Mac OS X und iTunes für Windows. Der Quellcode wurde auf Github veröffentlicht. Interessierte Entwickler können der Doubletwist Beta Community auf Google Plus beitreten.

Wer jetzt schon Magicplay ausprobieren will, kann einen Rechner wie den Raspberry Pi zu einem Magicplay-Gerät umbauen und Musik vom Doubletwist Player für Android darauf streamen. Wie das funktioniert, hat Firmengründer Jon Lech Johansen in seinem Blog demonstriert.

Gegründet wurde Doubletwist im März 2007 von Monique Farantzos und Jon Lech Johansen, finanziert wird das Unternehmen von den Risikokapitalgebern Index Ventures und Northzone Ventures.


chrisberry 25. Jul 2013

Bislang hatte ich immer meinen Raspberry Pi mit Shairport als AirPlay verwendet. Doch die...

evilchen 08. Jul 2013

@nonameHBN du irrst in so einigen Punkten. DLNA zertifizierte Geräte arbeiten z.B...

evilchen 08. Jul 2013

Stimmt zwar so, jedoch war es unter Linux möglich, die Stücke "on the fly" neu zu...

katze_sonne 04. Jul 2013

...gibt es Apps, mit denen man Airplay benutzen kann ;) Habe ich auf einer Party erstaunt...

Tzven 04. Jul 2013

Das ist interessant,90% aller Geräte die Airplay Unterstützen brauchen dafür kein UI...

Kommentieren



Anzeige

  1. Datenmanager / Analyst (m/w)
    RATIONAL AG, Landsberg am Lech
  2. IT Manager (m/w)
    Kavlico GmbH, Minden
  3. Systemarchitekt/-in
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  4. Kundenberater Apotheken IT (m/w)
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Cottbus

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sony

    Smartwatch mit Armband aus E-Paper geplant

  2. Samsung SDC

    Displays werden bunter, biegsamer und fast durchsichtig

  3. Mozilla

    Ein-Klick-Suche im Firefox

  4. EU-Richtlinien beschlossen

    Recht auf Vergessen soll weltweit gelten

  5. Rekord

    Apple kommt Börsenwert von einer Billion US-Dollar näher

  6. Systemd und Launchd

    FreeBSD-Gründer sieht Notwendigkeit für modernes Init-System

  7. Internet und Energie

    EU will 315 Milliarden Euro für Netze mobilisieren

  8. Mobile Bürosuite

    Dropbox mit Microsoft-Office-Anschluss

  9. High Bandwith Memory

    SK Hynix liefert schnelleren Grafikkartenspeicher aus

  10. Streaming

    Wuaki lockt mit 4K-Filmen für Smart-TVs



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig
Smarthome
Das intelligente Haus wird nie fertig
  1. Smart Home Das vernetzte Zuhause hilft beim Energiesparen
  2. Leuchtmittel Die Leuchtdiode kommt aus dem 3D-Drucker
  3. Agora, Energy@home und EEBus Einheitliche Sprache für europäische Smart Homes

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

    •  / 
    Zum Artikel