Anzeige
Macro Pi
Macro Pi (Bild: David Hunt)

Macro Pi Raspberry Pi für Makrofotos mit unendlicher Schärfentiefe

Ein alter Flachbettscanner, ein Raspberry Pi und etwas Bastelgeschick benötigte Programmierer David Hunt, um Makros mit beliebiger Schärfentiefe fotografieren zu können. Dafür wird die Kamera in winzigen Schritten vom Scannerschlitten befördert.

Anzeige

Im Makrobereich reicht die Schärfentiefe - also der Bereich, in dem das fotografierte Objekt scharf erscheint - oft nur Bruchteile von Millimetern weit. Das ist für die meisten Anwendungen viel zu wenig. Profis nehmen deshalb die Objekte scheibchenweise mit vielen Fotos (Fokus-Stacking) auf, verschieben die Kamera dabei schrittweise und setzen die Bildstapel mit Software so zusammen, dass ein durchgehend scharfes Foto entsteht.

  • 42 Einzelaufnahmen ergaben zusammengerechnet das rechte Bild. (Bild: David Hunt)
  • Der Nachfolger des Macro Pi steht schon bereit. (Bild: David Hunt)
  • Macro Pi (Bild: David Hunt)
  • Macro Pi (Bild: David Hunt)
Macro Pi (Bild: David Hunt)

Entsprechend automatisierte Hardwarelösungen waren dem irischen Programmierer David Hunt aber viel zu teuer. So ersann er einen Kameratransport, der sehr präzise ist und gleichzeitig preiswert.

Seine Wahl fiel auf einen ausgemusterten Flachbettscanner mit einer Auflösung von 2.400 dpi. Dessen Schrittmotor sorgt für winzige Fortbewegungen des Scannerschlittens. Hunt baute das Deckglas aus und montierte die Kamera. Der Schlitten kann sogar eine relativ schwere Canon EOS 5D Mark II samt Objektiv vorwärtsbewegen.

 
Video: Macro Pi

An den Schrittmotor wurde eine bei eBay für 9 Euro erworbene Steuereinheit angeschlossen, die Stromversorgung mit drei AA-Batterien sichergestellt und mit dem Einplatinencomputer Raspberry Pi verbunden. Außerdem wurde der Fernauslöseranschluss der Kamera verdrahtet, denn pro Transportschritt soll auch automatisiert ein Bild geschossen werden. Die Fotos werden danach am Rechner mit der kostenlosen Software CombineZM zu einem Bild zusammengesetzt.

Einige wenige Zeilen Python-Code, die Hunt mitsamt Schaltplänen auf seiner Website veröffentlicht hat, sorgen für die Ansteuerung des Schrittmotors und das Auslösen der Kamera.

Künftig will Hunt anstelle des Scanners eine robustere Lösung einsetzen, bei der der Transportschlitten per Schrittmotor über eine Gewindestange bewegt wird.

Hunt hatte im Sommer 2012 auch schon in den Akkugriff seiner Canon 5D Mark II ein Raspberry Pi eingebaut, mit dem er seine Bilder über WLAN und Ethernet aus der Kamera an einen Rechner schicken kann.


ichbinsmalwieder 28. Jan 2013

Mag sein (bin mir aber nichtmal sicher, ob das stimmt), aber für das Ergebnis ist das...

Der Spatz 25. Jan 2013

Na wenn im Objektiv nicht das Abbild an einem Schärfepunkt "entsteht"*, dann kann man...

pepsodent 25. Jan 2013

Es ändert sich während der "Fahrt" die Perspektive und der Bildwinkel. Oder wie man das...

mrichter@abeg.de 24. Jan 2013

Stimmt, es gibt einzelne Bereiche, die aus dem Tiefenschärfebereich herausragen. Dafür...

zonk 24. Jan 2013

Beziehungsweise zeigt das bild halt nur, wie es nicht gemacht werden sollte. eine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektmanager Automobilfinanzierung (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  2. Head of HR Automation & Innovation (m/w)
    Deutsche Telekom AG, Bonn
  3. IT-Anwendungsbetreuer SAP FI/CO (m/w)
    SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  4. Business Consultant / Project Manager (m/w) - Connected Mobility (Fleet Soloutions)
    Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen bei Stuttgart

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TV- oder Haushaltsgrossgerät kaufen und bis zu 100 Euro Media-Markt-Geschenkkarte erhalten
  2. NEU: VTX3D Radeon R9 390, 8GB GDDR5
    279,99€
  3. 50€ Rabatt auf ausgewählte Lenovo-Notebooks
    Gutscheincode "Lenovo50"

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Umbau

    Die Mediencenter Cloud der Telekom ist offline

  2. Fertigungstechnik

    Globalfoundries baut Forschungszentrum für EUV-Lithographie

  3. Gehackte Finanzinstitute

    Kriminelle greifen die Infrastruktur von Banken an

  4. Streaming

    Mobiler Datentraffic steigt um das Siebenfache

  5. Recht auf Vergessenwerden

    Google sperrt Links für alle europäischen Nutzer

  6. Abodienst

    Humble Bundle finanziert neue Indiegames

  7. 28HPCU-Fertigung

    ARM und UMC machen Smartphone-Chips günstiger

  8. Poseidon-Gruppe

    Über ein Jahrzehnt internationale Cyberattacken

  9. EU-Datenschützer

    Ein langer böser Brief an Facebook

  10. Graphite-Bibliothek

    Wenn Schriftarten zur Sicherheitslücke werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xcom 2 im Test: Strategie wie vom anderen Stern
Xcom 2 im Test
Strategie wie vom anderen Stern
  1. Vorschau Spielejahr 2016 Cowboys und Cyberspace
  2. Xcom 2 angespielt Mit Strategie die Menschheit retten

Verschlüsselung: Nach Truecrypt kommt Veracrypt
Verschlüsselung
Nach Truecrypt kommt Veracrypt

Sèbastien Loeb Rally Evo im Test: Mit dem Weltmeister über Stock und Stein
Sèbastien Loeb Rally Evo im Test
Mit dem Weltmeister über Stock und Stein
  1. Dirt Rally im Test Motorsport für Fortgeschrittene
  2. Rockstar Games Jede Kugel zählt in GTA Online
  3. Microsoft Forza 6 bekommt Mikrotransaktionen

  1. Re: 3D Drucker sind leider noch Spielzeug

    alexmh | 21:27

  2. Re: Adblocker

    crazypsycho | 21:20

  3. Re: Ansatz : Das Strike-Modell

    crazypsycho | 21:14

  4. Re: Frage an Golem - Werbung für Betrüger

    janoP | 21:13

  5. Re: Einschätzung basiert auf ...?

    ArcherV | 21:13


  1. 18:25

  2. 17:27

  3. 17:24

  4. 17:14

  5. 16:51

  6. 16:23

  7. 15:54

  8. 15:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel