Macbook Pro 13 Retina im Test Das Kleine mit dem High-Res-Display

Apple hat jetzt auch eine kleine Version des Macbook Pro Retina auf den Markt gebracht. Auch sie ist teuer, doch fehlen ihr zwei Kerne und die dedizierte Grafik. Golem.de hat getestet, wie gut die schwache Grafikeinheit mit einem 13-Zoll-Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln funktioniert.

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Apple hat das zweite Macbook mit dem sogenannten Retina-Display auf den Markt gebracht. Die von uns hier getestete 13-Zoll-Variante des Macbook Pro Retina ist vor allem für portables Arbeiten besser. Es wiegt nur 1,6 kg, muss aber auf einige Besonderheiten des 15-Zoll-Macbooks verzichten. So gibt es weder einen Quadcore-Prozessor noch dedizierte Grafik. Mitte Juni 2012 hat Apple sein erstes Notebook mit sehr hoher Displayauflösung auf den Markt gebracht. Das von uns getestete Macbook Pro 15 Retina zeigte, wie die Auflösung genutzt wird, um ein besonders scharfes Schriftbild zu ermöglichen und gleichzeitig verschiedene virtuelle Auflösungen mit minimalen Qualitätseinbußen anzubieten. Displayoptionen braucht es so nicht mehr. Bisher fehlten die dem 13-Zoll-Macbook-Pro ohnehin, so dass ein Macbook Air eine höhere Auflösung als das Pro-Modell bot.

Im Inneren unseres Testmusters steckt ein Core i5-3210M mit zwei Kernen à 2,5 bis 3,1 GHz. Der Intel-Prozessor gehört der 35-Watt-Klasse an. Das kleinere Notebook muss also 10 Watt weniger Kühlleistung beherrschen als das 15-Zoll-Pendant. 8 GByte RAM und eine 128-GByte-SSD gehören zur Standardausstattung. Unser Testmuster hat eine 256 GByte fassende SSD.

Als Grafikeinheit muss Intels HD 4000 alle Arbeiten erledigen, die mit der Bildausgabe zu tun haben. Beim großen Modell konnte bei Spielen immerhin Nvidias Grafikchip übernehmen, der deutlich leistungsfähiger als Intels Grafik ist. Unser Testmuster hat diese Möglichkeit also nicht. Dafür wird die integrierte Grafikeinheit von Intel nicht so stark gefordert, schließlich müssen statt 2.880 x 1.800 Pixeln des 15-Zoll-Modells beim Macbook Pro 13 Retina nur 2.560 x 1600 Pixel angesteuert werden.

Im Zweifelsfall muss das Notebook aber bis zu drei Bildschirme ansteuern, was für die einfache Intel-Grafik durchaus eine Herausforderung sein kann. Wir haben testweise zwei Thunderbolt-Displays und das interne Display angeschlossen, was auch der Intel-Chip beherrscht. Es funktioniert dank der zwei Thunderbolt-Anschlüsse gut und führt nicht zu nennenswerten Rucklern. Ideal ist die Bildrate allerdings auch nicht.

13-Zoll-Notebook mit vier virtuellen Auflösungen 

ThinkNik 22. Feb 2013

moin golem-nutzer, ich bin auf der suche nach einer mbp-alternative. -15,4" nicht kleiner...

sixtus 14. Feb 2013

OSX ist seit 10.4 auflösungsunabhängig, siehe http://arstechnica.com/apple/2005/04...

flyy 15. Dez 2012

Was genau ist denn bei der Windows-Skalierung das Problem? Ich erinnere mich daran mal...

dadampa 30. Nov 2012

Vergleiche zwischen Audi und VW hinken beide Marken kosten das selbe. Vergleicht Skoda...

wasabi 30. Nov 2012

Ich hoffe aber dann auch mit mehr als 1366x768. Bei vielen günstigen 15,6" Notebooks ist...

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