Benchmarks, Akkulaufzeit und Praxis

Anzeige

Die Leistung des Intel-Chips ist in der Regel ausreichend, auch für einige Spiele. Zumindest konnten wir in der virtuellen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln sowohl Starcraft 2 als auch X-Plane 10 ohne Probleme spielen. Für die native Auflösung ist die Intel-Grafik aber definitiv zu schwach. Auch wenn der Spieler auf Kantenglättung häufig verzichten kann, reicht die Leistung einfach nicht aus. X-Plane 10 ruckelt schon in Standardeinstellungen im Bereich von 8 fps, wenn wenig Landschaft zu rendern ist.

Im synthetischen Benchmark Cinebench 11.5 erreicht der Dual-Core-Prozessor im Schnitt 2,83 Punkte. Damit erreicht das 13-Zoll-Modell nicht einmal die Hälfte eines Macbook Pro 15 Retina, das immerhin 6,15 Punkte schafft.

Für die Akkulaufzeit interessierte uns wieder, was das System bei voller Helligkeit erreichen kann. Zum einen, weil das entspiegelte Display trotzdem spiegelt und damit die Reflexionen des Hintergrundes ausgeglichen werden müssen, und zum anderen, weil das Display eine enorme Leistungsaufnahme hat. Immerhin 5 Watt zeigt das Strommessgerät als Unterschied am Netzteil an, wenn das Display aus ist (8 Watt vs. 13 Watt).

Lange Laufzeit trotz des nicht stromsparenden Displays

Die Akkulaufzeiten des Macbook Pro 13 Retina enttäuschen nicht, auch wenn wir bei voller Helligkeit nicht die beworbenen 7 Stunden erreichen. Im Idle-Test mit maximaler Helligkeit und aktivem WLAN kommt das Macbook auf 6 Stunden und 30 Minuten. Längere Laufzeiten sind also durchaus möglich, wegen der Last von Webseiten aber vermutlich in der Praxis etwa beim Surfen nicht zu erreichen.

Beim Spielen von Starcraft 2 kamen wir auf 1 Stunde und 50 Minuten, rund 16 Minuten mehr als beim großen Retina-Macbook mit Geforce-Grafik. In den letzten fünf Prozent drosselt die Hardware übrigens drastisch, so dass die Bildrate bei uns von 30 auf 12 fps einbricht.

Die Hardware ist also schnell genug und bietet gute Laufzeiten, um zumindest etwas mehr als einen halben Arbeitstag damit arbeiten zu können, trotz des hohen Energiebedarfs des Displays, der von dem 74-Wattstunden-Akku gut abgedeckt wird. Allerdings unterscheidet sich das Retina-Modell nicht signifikant vom normalen Macbook Pro 13. Es ist eigentlich nur das Display, die neue Lüfterkonstruktion und das fehlende optische Laufwerk sowie die in der Standardausstattung nur 128 GByte fassende SSD.

 Die Hitzeentwicklung unterscheidet sich vom 15-Zoll-Retina-ModellVerfügbarkeit des Macbook Pro 13 Retina und Fazit 

ThinkNik 22. Feb 2013

moin golem-nutzer, ich bin auf der suche nach einer mbp-alternative. -15,4" nicht kleiner...

sixtus 14. Feb 2013

OSX ist seit 10.4 auflösungsunabhängig, siehe http://arstechnica.com/apple/2005/04...

flyy 15. Dez 2012

Was genau ist denn bei der Windows-Skalierung das Problem? Ich erinnere mich daran mal...

dadampa 30. Nov 2012

Vergleiche zwischen Audi und VW hinken beide Marken kosten das selbe. Vergleicht Skoda...

wasabi 30. Nov 2012

Ich hoffe aber dann auch mit mehr als 1366x768. Bei vielen günstigen 15,6" Notebooks ist...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler/in (.NET)
    neveling.net GmbH, Hamburg
  2. System / Network Specialist (m/w)
    AREVA NP GmbH, Erlangen
  3. Software Entwickler (m/w)
    conject AG, Duisburg
  4. Anwendungs- und Prozessberater/in
    HÜGLI NAHRUNGSMITTEL GMBH, Radolfzell

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Big Brother im Wohnzimmer

  2. Brian Krzanich

    Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren

  3. Klarmobil Allnet-Starter

    Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro

  4. Helios

    Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS

  5. vCloud Hybrid Service

    VMware startet eigene Public-Cloud

  6. Google-Smartphone

    Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft

  7. Google

    Chrome 27 lädt Webseiten schneller

  8. Curvace

    Künstliches Insektenauge mit 180-Grad-Sicht

  9. Agent

    Neue Smartwatch wird drahtlos geladen

  10. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Briefkastenfirmen: Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA
Briefkastenfirmen
Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

Heute wird Apple-Chef Cook vor dem US-Senat zu dem Netzwerk aus Briefkastenfirmen befragt, mit dem der Konzern Auslandsgewinne verstecken soll.

  1. Apple-Patentantrag Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
  2. Apple-Patent Mac und iPad hören es kratzen und klopfen
  3. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt

Samsung: Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3
Samsung
Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3

Samsung wird einige der Funktionen des Galaxy S4 per Firmware-Update auf das Galaxy S3 bringen. Das enthüllt eine Vorabversion von Android 4.2.2 für das Galaxy S3. Die neuen Möglichkeiten der Galaxy-S4-Kamera sind nicht dabei.

  1. Samsung Mehr als 10 Millionen Galaxy S4 in Rekordzeit verkauft
  2. Samsung Galaxy Core Neues Android-Smartphone mit Dual-SIM
  3. Android-ROM Cyanogenmod fürs Samsung Galaxy S4 ist in Arbeit

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Zum Artikel