Macbook Pro 13 Retina im Test: Das Kleine mit dem High-Res-Display
Das Retina-Macbook gibt es nun auch als 13-Zoll-Modell. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Benchmarks, Akkulaufzeit und Praxis

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Die Leistung des Intel-Chips ist in der Regel ausreichend, auch für einige Spiele. Zumindest konnten wir in der virtuellen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln sowohl Starcraft 2 als auch X-Plane 10 ohne Probleme spielen. Für die native Auflösung ist die Intel-Grafik aber definitiv zu schwach. Auch wenn der Spieler auf Kantenglättung häufig verzichten kann, reicht die Leistung einfach nicht aus. X-Plane 10 ruckelt schon in Standardeinstellungen im Bereich von 8 fps, wenn wenig Landschaft zu rendern ist.

Im synthetischen Benchmark Cinebench 11.5 erreicht der Dual-Core-Prozessor im Schnitt 2,83 Punkte. Damit erreicht das 13-Zoll-Modell nicht einmal die Hälfte eines Macbook Pro 15 Retina, das immerhin 6,15 Punkte schafft.

  • Macbook Pro 13 Retina (Fotos: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Macbook Pro 13 Retina
  • Auf der rechten Seite befinden sich der SD-Kartenleser, HDMI und USB 3.0.
  • Die linke Seite bietet zwei Thunderbolt-Anschlüsse.
  • Das optische Laufwerk fehlt.
  • Ein altes Macbook Pro 15 ist deutlich dicker als die Retina-Modell.
  • Größenvergleich: Macbook Pro 13 Retina auf dem Macbook Pro
Ein altes Macbook Pro 15 ist deutlich dicker als die Retina-Modell.

Für die Akkulaufzeit interessierte uns wieder, was das System bei voller Helligkeit erreichen kann. Zum einen, weil das entspiegelte Display trotzdem spiegelt und damit die Reflexionen des Hintergrundes ausgeglichen werden müssen, und zum anderen, weil das Display eine enorme Leistungsaufnahme hat. Immerhin 5 Watt zeigt das Strommessgerät als Unterschied am Netzteil an, wenn das Display aus ist (8 Watt vs. 13 Watt).

Lange Laufzeit trotz des nicht stromsparenden Displays

Die Akkulaufzeiten des Macbook Pro 13 Retina enttäuschen nicht, auch wenn wir bei voller Helligkeit nicht die beworbenen 7 Stunden erreichen. Im Idle-Test mit maximaler Helligkeit und aktivem WLAN kommt das Macbook auf 6 Stunden und 30 Minuten. Längere Laufzeiten sind also durchaus möglich, wegen der Last von Webseiten aber vermutlich in der Praxis etwa beim Surfen nicht zu erreichen.

Beim Spielen von Starcraft 2 kamen wir auf 1 Stunde und 50 Minuten, rund 16 Minuten mehr als beim großen Retina-Macbook mit Geforce-Grafik. In den letzten fünf Prozent drosselt die Hardware übrigens drastisch, so dass die Bildrate bei uns von 30 auf 12 fps einbricht.

Die Hardware ist also schnell genug und bietet gute Laufzeiten, um zumindest etwas mehr als einen halben Arbeitstag damit arbeiten zu können, trotz des hohen Energiebedarfs des Displays, der von dem 74-Wattstunden-Akku gut abgedeckt wird. Allerdings unterscheidet sich das Retina-Modell nicht signifikant vom normalen Macbook Pro 13. Es ist eigentlich nur das Display, die neue Lüfterkonstruktion und das fehlende optische Laufwerk sowie die in der Standardausstattung nur 128 GByte fassende SSD.

 Die Hitzeentwicklung unterscheidet sich vom 15-Zoll-Retina-ModellVerfügbarkeit des Macbook Pro 13 Retina und Fazit 

ThinkNik 22. Feb 2013

moin golem-nutzer, ich bin auf der suche nach einer mbp-alternative. -15,4" nicht kleiner...

sixtus 14. Feb 2013

OSX ist seit 10.4 auflösungsunabhängig, siehe http://arstechnica.com/apple/2005/04...

flyy 15. Dez 2012

Was genau ist denn bei der Windows-Skalierung das Problem? Ich erinnere mich daran mal...

dadampa 30. Nov 2012

Vergleiche zwischen Audi und VW hinken beide Marken kosten das selbe. Vergleicht Skoda...

wasabi 30. Nov 2012

Ich hoffe aber dann auch mit mehr als 1366x768. Bei vielen günstigen 15,6" Notebooks ist...

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