Die Hitzeentwicklung unterscheidet sich vom 15-Zoll-Retina-Modell

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Bei allen Benchmarks wird das Retina-Macbook ziemlich heiß. Aber wie schon beim großen Modell gilt auch hier: Es dauert seine Zeit, bis die Lüfter anspringen, und sobald die Last weg ist, kühlt sich das Notebook auch schnell wieder ab und wird leise. Kurze Lasten, beispielsweise durch einen Flash-Player, führen so nicht zu einem Geräuschproblem, selbst wenn der Player über Minuten hinweg hohe CPU-Last erzeugt.

Allerdings gibt es ein paar Stellen, die dann unangenehm heiß werden. Die Unterseite blieb in unserem Test angenehm warm. Aber oberhalb der Tastatur und im Bereich der WASD-Tasten wird das Aluminium heiß. Insgesamt ist die Konstruktion dennoch der älterer Macbook-Pro-Modelle vorzuziehen, eben weil das System meist sehr leise ist.

Erst beim Spielen wird das Notebook laut

Damit das Notebook anfängt, Lärm zu machen, mussten wir erst mal ein Spiel spielen. Zum Beispiel haben wir Starcraft 2 gespielt und das Macbook dabei auf einen Holztisch positioniert. Bei einer Temperatur von 24,5 Grad Celsius im Raum haben wir es bei kleinen Herausforderungen im Spiel erst nach 20 Minuten geschafft, die Lüfter in einen hörbaren Bereich zu bringen. Beim Spiel in der Kampagne ging das wesentlich schneller, aber auch hier brauchte das Notebook immerhin zehn Minuten, bis der Lüfter hörbar wurde. Laut, aber immer noch leiser als so manches Vorgänger-Macbook, wird das Retina-Modell etwa nach 20 Minuten spielen. Dann empfiehlt es sich, die Lautsprecher etwas lauter zu stellen.

Die Leistungsaufnahme beim Spielen steigt mit dem Netzteil auf etwa 40 Watt statt 14 bis 15 Watt in Ruhe mit jeweils voller Helligkeit und aktivem WLAN. Wer aufhört mit dem Spielen, hat nach weniger als einer Minute schon wieder Ruhe vor dem Lüfter.

Für die bessere Vergleichbarkeit haben wir auch die Tests mit Cinebench wiederholt. Nach über 35 Minuten und 14 Durchgängen haben wir die beiden Lüfter nur auf Werte um 3.000 Umdrehungen bringen können, und die sind fast nicht hörbar. Die um 10 Watt geringere TDP des Prozessors macht sich deutlich bemerkbar. Der Quadcore-Prozessor des größeren Modells lässt die Lüfter schon nach 10 Minuten auf hörbare 4.500 U/min hochdrehen.

Auch ein Gegentest zu unserem X-Plane-Test mit Retina-Display interessierte uns. Beim Macbook Pro 15 Retina dauert es etwas mehr als 10 Minuten, bis die Lüfter mit 5.000 U/min unangenehm laut werden. Hier arbeitet die Nvidia-Grafik zusätzlich als Hitzequelle. Das 13-Zoll-Modell braucht für dieselbe Situation etwa 6 Minuten und wird hörbar. Nach 20 Minuten Spielen drehen die beiden Lüfter mit 5.300 und 5.700 U/min, was schon unangenehm ist.

Die Werte sind für die Praxis erfreulich. Dass der Anwender mit Lärm zu kämpfen hat, kommt äußerst selten vor, und selbst längere CPU-Lastsituationen sind kein Problem. Einzig bei Spielen zeigt sich das 13-Zoll-Modell schlechter als das 15er Modell.

 13-Zoll-Notebook mit vier virtuellen AuflösungenBenchmarks, Akkulaufzeit und Praxis 

ThinkNik 22. Feb 2013

moin golem-nutzer, ich bin auf der suche nach einer mbp-alternative. -15,4" nicht kleiner...

sixtus 14. Feb 2013

OSX ist seit 10.4 auflösungsunabhängig, siehe http://arstechnica.com/apple/2005/04...

flyy 15. Dez 2012

Was genau ist denn bei der Windows-Skalierung das Problem? Ich erinnere mich daran mal...

dadampa 30. Nov 2012

Vergleiche zwischen Audi und VW hinken beide Marken kosten das selbe. Vergleicht Skoda...

wasabi 30. Nov 2012

Ich hoffe aber dann auch mit mehr als 1366x768. Bei vielen günstigen 15,6" Notebooks ist...

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