Lytro: Lichtfeldkamera in den USA lieferbar
Lytros Light Field Camera ist lieferbar - bisher aber nur in den USA. (Bild: Lytro)

Lytro Lichtfeldkamera in den USA lieferbar

Lytro liefert seine Lichtfeldkamera nun in den USA aus. Die Digitalkamera bricht mit konventioneller Fotografie und ermöglicht es, nachträglich jeden beliebigen Punkt eines Fotos scharf zu stellen.

Anzeige

Die ersten Lichtfeldkameras von Lytro werden seit dem 29. Februar 2012 in den USA ausgeliefert - je nach Speicherausstattung zu Preisen von 400 US-Dollar (8 GByte) oder 500 US-Dollar (16 GByte). Kunden außerhalb der USA beliefert Lytro derzeit nicht. Ein Marktstart in anderen Regionen soll erst später bekanntgegeben werden, wie Golem.de auf Nachfrage erfuhr.

Lytros Light Field Camera sieht aus wie eine kleine Schachtel mit einer Linse an der Vorder- und einem kleinen Touchscreendisplay mit 33 mm Diagonale auf der Rückseite. Damit erfolgen die Motivkontrolle und die Bedienung der Kamera. Die Bildschärfe muss der Nutzer nicht einstellen, das erfolgt nachträglich am Mac - eine Software für Windows ist in Vorbereitung. Fotos können auch im Internet über einen Lytro-eigenen Player im Browser angeschaut werden. Die Auflösung gibt Lytro mit 11 Megarays an, die Zahl der durch den Lichtfeldsensor aufgezeichneten Lichtstrahlen.

Licht und Schatten

Die US-Publikation Popular Science hat sich die Lytro-Kamera bereits angesehen, die Art und Weise Fotos zu machen, soll sich durch die Form der Kamera und die Technik deutlich von herkömmlichen Kameras unterscheiden. Wer es jedoch gewohnt sei, mit dem Smartphone zu fotografieren, soll sich recht schnell zurechtfinden.

  • Lytro - die drei verschiedenen Modelle, nur das rote in der Mitte (Red Hot) bietet 16 GByte Speicher, die anderen beiden (Electric Blue, Graphite) 8 GByte. (Bild: Hersteller)
  • Lytro - das Modell Electric Blue mit 8 GByte (Bild: Hersteller)
  • Lytro - Fotografieren eher wie mit dem Smartphone als mit einer Digitalkamera (Bild: Hersteller)
  • Lytro - das Modell Red Hot mit 16 GByte (Bild: Hersteller)
  • Lytro - das Modell Red Hot mit 16 GByte (Bild: Hersteller)
  • Lytro - auf der Rückseite sitzt ein kleiner Touchscreen. (Bild: Hersteller)
  • Lytro - nochmal die drei Modelle der ersten Generation der Light Field Cameras des US-Herstellers (Bild: Hersteller)
Lytro - die drei verschiedenen Modelle, nur das rote in der Mitte (Red Hot) bietet 16 GByte Speicher, die anderen beiden (Electric Blue, Graphite) 8 GByte. (Bild: Hersteller)

In Bezug auf die Qualität der mit der Lytro geknipsten Fotos kommt Popular Science zu einem gemischten Ergebnis. Die besten Bildergebnisse soll es geben, wenn der Nutzer beim Fotografieren per Druck auf den Touchscreen selbst auswählt, wo sich die Fokussierungsmitte des Bildes befindet. Lytro nennt das den Creative Mode. Bei schwachen Lichtverhältnissen soll das Bild mit steigendem ISO-Wert schnell verrauschen. Generell muss zudem laut Popular Science darauf geachtet werden, die Lichtfeldkamera möglichst ruhig zu halten, da die Bilder beim kleinsten Wackler oder sich plötzlich schnell bewegenden Motiven unscharf würden. Das wird als größtes Problem der ersten Generation von Lytro-Kameras gesehen.

Interessant könnte die Lichtfeldfotografie bei einer Integration in Smartphones werden. So könnten schneller Schnappschüsse gemacht werden, bei denen nicht auf das Scharfstellen geachtet wird. Auch der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs zeigte sich interessiert an Lytros Light Field Camera und traf sich in seinen letzten Lebensmonaten mit ihren Erfindern, um über die Zukunft der Kameratechnik zu sprechen.


GourmetZocker 06. Mär 2012

Kein Sorge, die Entwickler arbeiten daran, dass man das Foto von vorne bis hinten ganz...

HerrMannelig 05. Mär 2012

Ich werds nie verstehn. Ne 8GB SD Karte gibts für 4-5 Euro...

Salzbretzel 02. Mär 2012

Wenn ich das richtig gesehen habe, so sind die erstellten Bilder im 1:1 Format. Die...

Eckstein 02. Mär 2012

Die Technik / das Prinzip scheint schon länger bekannt zu sein (mind. 1991), und ist...

S-Talker 02. Mär 2012

Die erste Digitalkamera war - zu ihrer Zeit - auch reichlich sinnlos und brachte keinen...

Kommentieren



Anzeige

Anzeige

  1. SharePoint Inhouse Consultant (m/w)
    BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  3. Softwareentwickler (m/w)
    Elanders Germany GmbH, Waiblingen
  4. Project Engineer / Projekt Ingenieur (m/w) Broadcast / Sportanalyse
    ST SPORTSERVICE GmbH, Ismaning bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  2. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  3. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  4. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  5. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  6. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  7. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  8. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar

  9. Telekom

    Störungen bei der IP-Telefonie

  10. Überwachung

    Anleitung für ein demosicheres Handy



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel