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Lynx A: Objekte scannen und mit dem 3D-Drucker aufbauen
Lynx A: Objekte scannen und mit dem 3D-Drucker aufbauen (Bild: Lynx Laboratories/Screenshot: Golem.de)

Lynx A: 3D-Tabletkamera mit Riesenbildschirm

Lynx A: Objekte scannen und mit dem 3D-Drucker aufbauen
Lynx A: Objekte scannen und mit dem 3D-Drucker aufbauen (Bild: Lynx Laboratories/Screenshot: Golem.de)

Eine Gruppe junger Wissenschaftler aus Texas hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ein Projekt für eine 3D-Kamera vorgestellt. Mit dem Gerät, das äußerlich einem Tablet ähnelt, lassen sich Personen, Räume und auch Bewegungen scannen.

Sie sieht zwar aus wie ein ziemlich großes Tablet, tatsächlich ist die Lynx A aber eine 3D-Kamera. Und eine besondere dazu: Sie nimmt nicht einfach Bilder auf, sondern erstellt 3D-Modelle von Räumen oder Menschen.

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Das Gerät ist relativ groß und macht einen etwas unhandlichen Eindruck: Lynx A ist 29,2 x 20,3 cm groß, 2,5 cm dick und wiegt 2,7 kg.

Sie ist mit einer Kamera mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und einem 3D-Sensor ausgestattet. Die Bilder werden von einem 2,6-GHz-Core-i5-Prozessor von Intel sowie einem "leistungsfähigen" Grafikprozessor verarbeitet, zu dem aber keine Spezifikationen genannt werden. Zum Speichern stehen 500 GByte zur Verfügung.

Aufnahme im Porträtmodus

Bedient wird das Gerät über vier Knöpfe rechts am Bildschirm und je einen Joystick auf jeder Seite. Für die Aufnahme hält der Nutzer das Gerät hochkant und richtet die 3D-Kamera auf sein Motiv. Der 14 Zoll (35,5 Zentimeter) große Bildschirm dient dabei zum einen als Sucher, zum anderen zeigt er die 3D-Bilder an. Bis zu vier Stunden soll die Lynx A aufzeichnen können, bevor der Akku erschöpft ist.

Das Gerät ist für drei verschiedene Anwendungen gedacht: Mit der Kamera wird ein 3D-Modell eines Objekts oder einer Person erstellt. Dazu geht der Fotograf mit der Lynx A um die Person oder den Gegenstand herum. Das aufzunehmende Objekt wird so gescannt und das 3D-Bild kann beispielsweise direkt auf einen 3D-Drucker exportiert werden.

Raum scannen

Statt einer Person oder eines Objekts kann der Nutzer mit der Lynx A auch einen Raum abbilden, etwa für eine Architekturanwendung. Dazu schwenkt der Nutzer das Gerät über die Szenerie. Aufgenommen wird im Bereich zwischen 0,7 und 3,5 Metern.

Die Lynx A kann zudem Videos aufzeichnen und für Motioncapturing eingesetzt werden. Dadurch lassen sich Bewegungen aufnehmen, die später etwa in einem Film oder einem Computerspiel verwendet werden können.

Crowdfunding für 3D-Kamera

Entwickelt wurde Lynx A an der Universität von Austin im US-Bundesstaat Texas. Um ihre Kamera zu vermarkten, haben die Wissenschaftler das Unternehmen Lynx Laboratories gegründet. Über ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter wollen sie 50.000 US-Dollar sammeln, um die Kamera in Kleinserien zu produzieren.

Nach drei Tagen haben 80 Spender schon über 36.000 US-Dollar zugesagt. Die Aktion läuft noch bis zum 18. März. Eine Lynx A gibt es ab 1.800 US-Dollar, für Käufer aus dem Ausland kommen noch 50 US-Dollar Versandkosten hinzu. Als Auslieferungstermin gibt Lynx Laboratories Juni 2013 an. Allerdings schaffen es nur die wenigsten Projektinitiatoren, den angegebenen Liefertermin einzuhalten.


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ichbinhierzumfl... 05. Feb 2013

der war gut =)

elgooG 05. Feb 2013

...jetzt fehlt nur noch das dazu passende Holodeck. ;D

mb (Golem.de) 04. Feb 2013

Vielen Dank für Ihren Hinweis, der Artikel wurde korrigiert. MfG,



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