Ein Bild aus dem Werbeclip von Nokia
Ein Bild aus dem Werbeclip von Nokia (Bild: Screenshot Golem.de)

Lumia 925 Nokia lässt iPhone-Besitzer zu Zombies mutieren

Rote Augen, blasse Haut und abgehackte Bewegungen: Um auf die Kameraeigenschaften seines Vorzeige-Smartphones Lumia 925 hinzuweisen, stellt Nokia in einem Werbespot die Besitzer eines iPhones als Zombies dar.

Anzeige

Kurz nach Mitternacht. Ein Mann läuft eine Straße entlang. Dramatische Musik setzt ein, die aus einem Horrorfilm stammen könnte. An der nächsten Straßenecke sind Lichtblitze zu sehen. Der Mann schaut sich irritiert um. Wenig später kommen ihm Leute entgegen, die aussehen wie Zombies - blasse Haut, rote Augen und abgehackte Bewegungen. Einer davon hält ein iPhone 5 hoch und sagt "Foto".

Mit dem knapp anderthalb Minuten langen Werbeclip für das Lumia 925 will Nokia auf die Eigenschaften seiner Smartphone-Kamera aufmerksam machen, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen und ohne Blitz gute Bilder machen soll. Der Spot endet mit einer Texteinblendung: "The best pictures in any light. Even without the flash."

Warum sich das Unternehmen in seinem Video gerade über die iPhone-5-Besitzer lustig macht? Weil die Kamera des Smartphones oft kritisiert wurde. Bei Gegenlicht entstehen manchmal lilafarbene Störungen auf den Bildern. Der Effekt tritt vor allem bei Aufnahmen mit hellem Sonnenlicht auf. Verschiedene Apps können die Störung beseitigen oder vermindern.

Bei schlechten Lichtverhältnissen haben Kameras wie die des iPhone 5 ein anderes Problem. Dann kommt es oftmals zum sogenannten Red-Eye-Effekt. Der tritt dann auf, wenn mit einem Blitz fotografiert wird. Die Personen auf den Bildern haben rote Augen. Sie sehen aus wie Zombies. Auch darauf spielt Nokia in seinem Werbespot an.

Vergleichende Werbung mit Apple-Produkten ist nicht neu. Microsoft hatte vor kurzem in einem Werbeclip ein iPad mit einem Windows-8-Tablet verglichen. Der iOS-Sprachassistent Siri musste zugeben, dass er mit den Eigenschaften des Tablets von Microsoft nicht mithalten kann.

Ob sich Unternehmen mit vergleichender Werbung einen Gefallen tun? Ein Twitter-Nutzer schreibt: "Unternehmen sollten erkennen, dass man Leute nicht dazu bringt, ihre Produkte zu nutzen, wenn man sie beleidigt."

In Deutschland ist vergleichende Werbung nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Sie darf zum Beispiel den Wettbewerber nicht verunglimpfen oder herabsetzen, heißt es in Paragraf 6 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb.


Endwickler 24. Jun 2013

Ich sehe eine klare Aussage: Die iPhones haben einen sehr überzeugenden Blitz. :-)

redmord 24. Jun 2013

Gerade erst mit Ubuntu etwas erlebt, was ich mir so nicht vorstellen konnte. Bei einem...

Fatal3ty 24. Jun 2013

Das Nokia 808 hatte in wirklichkeit einen Kamerasensor nur satte 19 MP und wurde nur auf...

Fatal3ty 24. Jun 2013

Ich habe einen Nokia N9 mit Meego. Schade drum, dass Nokia alles eingestampft haben, nur...

DasVerderben 24. Jun 2013

Ob das Nokia Sympathiepunkte bringt? Da bin ich skeptisch.

Kommentieren



Anzeige

  1. Fachbereichsleiter (m/w) Architekturmanagement
    gkv informatik, Wuppertal
  2. Application Administrator (m/w)
    CROWN Gabelstapler GmbH & Co. KG, Feldkirchen bei München
  3. Projektleiter/in Produktentwicklung
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. System- / Netzwerkadministrator (m/w)
    m-result Market Research & Management Consulting GmbH, Mainz

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Raspberry Pi 2 Modell B / Quad-Core Prozessor / 1GB RAM - inkl. Kühlkörper
    ab 36,44€
  2. Samsung Galaxy S6 und S6 Edge im Preisvergleich
    ab 699,00€
  3. Seagate 8-TB-Festplatte vorbestellbar
    264,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Telekom

    All-IP-Anschlüsse sind auch ohne DSL möglich

  2. Internetversorgung in Zügen

    Empfangsqualität des Bahn-WLAN ist geheim

  3. Zweites Hearthstone-Adventure

    Der Preis ist heiß - nicht!

  4. Freifunker

    "WLAN-Gesetzentwurf bewirkt Gegenteil von öffentlichem WLAN"

  5. Wiko

    Neue LTE-Smartphones sollen um die 300 Euro kosten

  6. Near Field Magnetic Induction Hands on

    Drahtlos-Ohrhörer noch drahtloser

  7. LG

    Neue Android-Smartphones kosten ab 100 Euro

  8. Browserhersteller

    Firefox und Chrome erzwingen HTTP/2-Verschlüsselung

  9. Powerspy

    Stalking über den Akkuverbrauch

  10. LTE + Super Vectoring

    Hybridrouter der Telekom soll künftig 550 MBit/s bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



OxygenOS von Oneplus: "Wir wollen keine Funktionen entwickeln, die nerven"
OxygenOS von Oneplus
"Wir wollen keine Funktionen entwickeln, die nerven"
  1. Oneplus One-Smartphone bekommt Lollipop erst im März
  2. Alternatives ROM Paranoid Android schließt sich Oneplus an
  3. OxygenOS Oneplus greift auf Paranoid-Android-Entwickler zurück

MIPS Creator CI20 angetestet: Die Platine zum Pausemachen
MIPS Creator CI20 angetestet
Die Platine zum Pausemachen
  1. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  2. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. Bastelrechner Das Raspberry Pi 2 hat viermal mehr Wumms
  2. Dual-Monitor-Betrieb VGA-Anschluss für Plus-Modelle des Raspberry Pi
  3. Bitscope Micro im Test Oszilloskop und Logic Analyzer für den Bastelrechner

  1. Re: OT: Rootanleitung für Xover 2 ?

    Catwiesel.318d | 02:14

  2. Re: Warum überhaupt WLAN

    Eheran | 02:08

  3. Re: Selberbau-PC

    Tzven | 01:46

  4. Re: Mittel-, Ring- und kleiner -Finger...

    jojololo | 01:37

  5. Re: Frage an Spieler

    Daemoneyes | 01:32


  1. 19:50

  2. 18:41

  3. 18:34

  4. 17:16

  5. 16:45

  6. 16:19

  7. 15:11

  8. 15:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel