Lulzsec Mutmaßliches Lulzsec-Mitglied bekennt sich nicht schuldig

Ein mutmaßliches Mitglied der Hackergruppe Lulzsec hat sich vor Gericht nicht schuldig bekannt. Ihm wird vorgeworfen, die treibende Kraft hinter dem Angriff auf die Server von Stratfor zu sein. Außerdem soll die Identität von The Jester bekannt sein.

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In einer kurzen Anhörung hat Jeremy Hammond auf nicht schuldig plädiert. Kaution wurde nicht beantragt. Der mutmaßliche Lulzsec-Hacker sitzt seit März 2012 in Haft. Seine nächste Anhörung wurde für den 23. Juli 2012 festgelegt. Ihm wird vorgeworfen, der Anführer der Gruppe gewesen zu sein, die sich Zutritt zu den Servern von Stratfor verschaffte, und über 60.000 Kreditkartendaten sowie Informationen zu etwa 860.000 Kunden des US-Unternehmens erbeutet zu haben.

  • Die Twitter-Seite des mutmaßlichen Entdeckers der Identität von The Jester
Die Twitter-Seite des mutmaßlichen Entdeckers der Identität von The Jester

Ihm wird außerdem vorgeworfen, in die Server der Verwaltungsbehörde (Department of Public Safety) des US-Bundesstaates Arizona eingebrochen zu sein und Daten von dort entwendet zu haben.

Hammond gilt als Stellvertreter des mutmaßlichen Lulzsec-Anführers Hector Xavier Monsegur alias Sabu. Monsegur hatte nach seiner Verhaftung durch das FBI fünf Namen von Mitgliedern der Gruppe in den USA, Großbritannien und Irland verraten. Hammond soll sich zudem selbst verraten haben. So soll er in Chaträumen unter seinen Namen Sup-g und Anarchaos gesagt haben, dass er mehrfach verhaftet wurde, unter anderem bei Protesten in St. Louis, Missouri im August 2011 sowie beim Parteitag der Republikaner in New York City in 2004. Mit diesen und weiteren Informationen konnte das FBI die Liste der Verdächtigen weitgehend eingrenzen.

The Jester möglicherweise enttarnt

Derweil ist möglicherweise die Identität des patriotischen Hackers The Jester (th3j35t3r) aufgeflogen, wie die australische Publikation SC Magazin berichtet. The Jester hatte sich mit Angriffen auf Wikileaks, Anonymous und Lulzsec gebrüstet. Ein ehemaliger Armeeangehöriger habe The Jester bei der Spezialeinheit Special Operations Command (SOCOM) kennengelernt.

Für die Veröffentlichung des Klarnamens von The Jester fordert sein vermeintlicher Entdecker Cubespherical (aka Smedley Manning) über Twitter eine Spende von 20.000 Bitcoins. Die Hälfte der Einnahmen soll an Wikileaks gehen, die andere Hälfte will Cubespherical verwenden, "um sich zu verstecken." Inzwischen sind die Blogseite von The Jester sowie ein Twitter-Account gelöscht worden. Cubespherical hat allerdings sämtliche Tweets in einer HTML-Datei gesammelt. Außerdem hat er die persönlichen Twitter-Nachrichten zwischen ihm und The Jester gesammelt.


Hugo1of2 15. Mai 2012

nicht möglich.....selbst wenn du da aus versehen Bitcoins "überweist", ist das unmöglich...

chekcmate 15. Mai 2012

...so hauen sich wieder zwei Idioten "die Köpfe ein" - ich frage mich immer wieder ob so...

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