Abo
  • Services:
Anzeige
Mobilfunkantennen in Berlin
Mobilfunkantennen in Berlin (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

LTE: EU schafft mehr Funkfrequenzen für 4G

Mobilfunkantennen in Berlin
Mobilfunkantennen in Berlin (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Die EU ordnet an, dass Extrafrequenzen für die 4G-Technik frei werden müssen. Die betreffenden Bereiche werden bisher für UMTS genutzt, künftig dann für LTE.

Die Europäische Kommission hat heute beschlossen, die für den Mobilfunk der vierten Generation (4G) zur Verfügung stehenden Funkfrequenzen im 2-GHz-Band um 120 MHz zu erweitern. Das gab die EU am 5. November 2012 bekannt. Der Beschluss verpflichtet die Mitgliedstaaten, die betreffenden Frequenzen spätestens bis zum 30. Juni 2014 freizumachen. Die Entscheidung wird zumeist Frequenzbereiche für LTE-Netze öffnen. Die Koexistenz unterschiedlicher Technologie muss aber ermöglicht werden.

Anzeige

Die EU-Vizepräsidentin Neelie Kroes sagte: "Dank dieser Extrafrequenzen für die 4G-Technik werden wir in Europa die sich verändernde und wachsende Nachfrage nach Breitbanddiensten besser bewältigen können. Ich gehe davon aus, dass die Mitgliedstaaten die bestehenden Lizenzen nun zügig anpassen werden."

In Deutschland arbeiten die LTE-Netze in den Frequenzbereichen 800, 1.800 und 2.600 MHz. Der Beschluss schreibt nun die harmonisierte Liberalisierung des 2-GHz-Bands von 1.920 bis 1.980 MHz, gepaart mit 2.110 bis 2.170 MHz, in allen Mitgliedstaaten vor. Der Bereich des 2-GHz-Bands wird traditionell für UMTS-Dienste verwendet (3G-Netze).

Durch LTE und andere Technologie könnten "zunehmend Datenraten von 30 MBit/s für viele Nutzer gleichzeitig realisiert werden, so dass den Verbrauchern sehr schnelle Breitbanddienste zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden können", erklärte die EU-Kommission.

Nachtrag vom 6. November 2012, 9:47 Uhr

Unternehmenssprecher Jörg Borm sagte Golem.de: "Die E-Plus Gruppe begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, ein weiteres Frequenzband für eine flexible Nutzung freizugeben." Die in der EU-Entscheidung angegebenen Frequenzen sind an die vier deutschen Anbieter vergeben und werden derzeit für den UMTS-Standard genutzt.

Telefónica Germany erklärte dagegen: "Aus unserer Sicht wird die Entscheidung der EU-Kommission in den nächsten Jahren für den deutschen Markt keine wesentlichen Impulse bringen. Denn alle 2-GHz-Frequenzen in Deutschland werden voll durch UMTS (3G) genutzt. Hinzu kommt, dass sich das 800-MHz- beziehungsweise 1.800-MHz-Spektrum, das deutsche Mobilfunkbetreiber aktuell für LTE nutzen, für eine flächendeckende Versorgung besser eignet."


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 06. Nov 2012

Im Ruhrgebiet ist es schon recht gut, dagegen hat man im Raum Berlin schon öfter mal ein...

ChMu 06. Nov 2012

Naja, es wird aber immer nur Speed hervorgeholt. Latenz stimmt wohl, aber die Haelfte...

caso 06. Nov 2012

Drosselung ist in allen "Flatrate" Tarifen üblich, deshalb kann man stark davon ausgehen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Neu-Ulm, Friedrichshafen
  2. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  3. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Bonn, Bremen, Hamburg, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-6500 + Geforce GTX 1060)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Honor 8

    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

  2. Eigengebote

    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

  3. IDE

    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung

  4. Hybridluftschiff

    Airlander 10 landet auf der Nase

  5. Verschlüsselung

    Regierung will nun doch keine Backdoors

  6. Gesichtserkennung

    Wir fälschen dein Gesicht mit VR

  7. Yoga Tab 3 Plus

    Händler enthüllt Lenovos neues Yoga-Tablet

  8. Mobile Werbung

    Google straft Webseiten mit Popups ab

  9. Leap Motion

    Early-Access-Beta der Interaktions-Engine für VR

  10. Princeton Piton

    Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gear IconX im Test: Anderthalb Stunden Trainingsspaß
Gear IconX im Test
Anderthalb Stunden Trainingsspaß
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. April, April? Samsung schummelt Apple Watch in eigenen Patentantrag

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: Das wird Konsequenzen haben

    crazypsycho | 23:19

  2. Re: Legal?

    gigman | 23:15

  3. Re: Kaputte Welt.

    DetlevCM | 23:02

  4. Re: Beschleunigung ist aber auch das einzige...

    stiGGG | 22:54

  5. Re: Tesla, Tesla, Tesla....

    stiGGG | 22:45


  1. 19:21

  2. 17:12

  3. 16:44

  4. 16:36

  5. 15:35

  6. 15:03

  7. 14:22

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel