Livescribe Sky Wifi Smartpen Der mitlesende und mithörende WLAN-Stift

Livescribe liefert seinen neuen Sky Wifi Smartpen aus. Der Stift ist anders als seine Vorgänger: Er kann Geschriebenes und Gespräche nicht nur speichern, sondern sie auch gleich online mit Evernote, Facebook oder Cloud-Speichern synchronisieren.

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Livescribe hat wieder einen neuen Smartpen vorgestellt: Der Sky Wifi Smartpen ist Livescribes erster smarter Kugelschreiber, der auch per WLAN online gehen kann. Was der Stift auf dem Blatt liest und aus der Umgebung aufzeichnet, kann im Anschluss gleich per E-Mail versendet, zu Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox und Google Drive, zu Facebook oder Evernote übertragen werden. Livescribe und Evernote sind dazu eine enge Partnerschaft eingegangen.

Die Aufzeichnungen müssen also nicht mehr wie bei den Vorgänger-Smartpens mit dem PC oder Mac ausgelesen werden. Die USB-Schnittstelle am Stift dient entsprechend nur noch zum Aufladen seines nicht austauschbaren Akkus. Für das Einbuchen in unterschiedliche WLANs braucht er auch nicht an einen Rechner angeschlossen zu werden.

Das Einbuchen in WLANs erfolgt stattdessen über das einzeilige Smartpen-Display sowie ein gedrucktes Bedienungsfeld mit der Beschreibung "Wifi Setup". Das Feld findet sich auf mitgelieferten Aufklebern ebenso wie in einem Notizblock aus Papier und besteht aus Symbolen ("Scan for Networks") und einer Tastatur. So kann mit Pfeilsymbolen die im Smartpen-Display gezeigte Liste gefundener WLANs durchsucht, das gewünschte ausgesucht und schließlich ein Passwort eingegeben werden.

Da die Kugelschreibermine des Stifts bei der WLAN-Einbuchung Punkte auf dem Bedienungsfeld hinterlassen kann, wenn der Nutzer zu stark aufdrückt, sollte der Notizblock besser gut gehütet werden. Er könnte sonst etwas über vertrauliche WLAN-Passwörter verraten.

Wie andere Livescribe-Stifte benötigt auch der Sky Wifi Smartpen speziell bedrucktes Papier, das ein spezielles Muster und einige Bedienelemente aufweist, die von der Optik des Stifts erkannt werden. Damit ist es dann auch möglich, Aufnahmen zu starten, zu pausieren, anzuhalten und aus dem Stiftspeicher wiederzugeben.

Mit PC, Mac, Tablet oder Smartphone können die Aufzeichnungen schließlich angeschaut werden; wobei Ton und Geschriebenes respektive Gezeichnetes passend zueinander wiedergegeben werden. Durch die Onlinefunktion und Evernote-Anbindung ist das Auslesen, Anschauen und Verwalten nun nach einem ersten kurzen Ausprobieren bequemer, als es bei alten Livescribe-Stiften der Fall war.

Über ein SDK sollen in Kooperation mit ausgesuchten Partnern auch andere Dienste angebunden werden können. Die gescheiterte Idee vom eigenen Livescribe-Ökosystem inklusive Appstore, zu dem jeder Entwickler Zugang hat, verfolgt Livescribe nicht mehr weiter. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun darauf, seine Stifte besser an Bestehendes wie etwa das iOS- und Android-Ökosystem anzubinden.

Der Stift, der sieht, hört und online geht, soll ab November 2012 in drei verschiedenen Varianten angeboten werden: Der Sky Wifi Smartpen mit 2 GByte kostet 190 Euro, mit 4 GByte 220 Euro und mit 8 GByte und 1-Jahr-Livescribe-Premium-Zugang 250 Euro.


MarioWario 30. Okt 2012

Es wurden wohl immer ein paar Symbole benötigt und ein Einmess-Vorgang. Die Symbole...

Casandro 30. Okt 2012

Ein hochaufgelöstes LCD oder einen Papierbildschirm nehmen, und das damit machen? Dann...

thorben 29. Okt 2012

also ich finde die handschrifterkennugn von windows7/one note gut bis sehr gut.. man muss...

Tobbad 29. Okt 2012

sind frei, wer kann sie erraten... " ;)

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