Libata, der bessere Festplattentreiber
Als Entwickler bei Suse setzte Hedrick seinen konsequenten Einsatz für die Rechte der Benutzer fort. Statt für ein Kommando-basiertes API für ATA-Laufwerke setzte er sich für ein RPC-basiertes ein, das eine verbesserte Interprozess-Kommunikation bieten sollte. Das sollte nicht nur dem Benutzer eine größere Kontrolle über seine Laufwerke geben, sondern letztendlich die Zugriffe beschleunigen. SCSI-Laufwerke setzen eine solche API ebenfalls ein.
Sein von Grund auf neu geschriebener Libata-Treiber ist heute immer noch Standard. Selbst die Festplattenindustrie rückte von den reinen Befehls-basierten Treibern ab und nutzte stattdessen RPC.
Paranoia
Sein langjähriger Libata-Mitstreiter und Freund Jeff Garzik beschreibt Hedrick als schwierigen Menschen. In teils nächtelangen Diskussionen ging es weniger um die Entwicklung des Treibers als um die Aufarbeitung von Verschwörungstheorien, die Garzik unter anderem als "paranoid" beschreibt.
Er trauere um Hedrick und freue sich gleichzeitig über seine Leistungen, schreibt er und mahnt: "Kein Projekt ist so wichtig, dass man ein Leben dafür opfern muss. Das Leben besteht aus mehr als nur Code."
Hedrick hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Sie haben eine Kondolenz-Webseite für ihn eingerichtet.
| Linux: Libata-Entwickler Andre Hedrick ist tot |






wir haben was?? Der dem Fall welchen ich beschrieben habe und bei der Person ist es...
Nein die Gründe sind nicht nur das Gehirn, das meine ich gerade es wird die Gesellschaft...
@jude Dem schließe ich mich an. Ich hoffe nur die Angehörigen werden nicht durch den...
Bevor die Scherze über einen Toten noch unschöner werden, wurde der Thread geschlossen.
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