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Linux 3.9 tritt in die Testphase.
Linux 3.9 tritt in die Testphase. (Bild: Suneko)

Linux Kernel: Torvalds schließt Merge-Fenster für Linux 3.9

Linux 3.9 tritt in die Testphase.
Linux 3.9 tritt in die Testphase. (Bild: Suneko)

Die neuen Funktionen für Linux 3.9 stehen fest. Linus Torvalds hat mit der Veröffentlichung des ersten Release-Kandidaten die Testphase für den nächsten Linux-Kernel eingeleitet.

Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidate des Linux-Kernels 3.9 hat Linus Torvalds das Merge-Fenster geschlossen, in dem neue Funktionen eingereicht werden können. Nun beginnt die Testphase, die laut Torvalds auch nötig sei. Der bislang eingereichte Code enthalte auf den ersten Blick ziemlich viele Bugs. Glücklicherweise haben sich bereits einige Entwickler auf die Fehler gestürzt wie "Paparazzi auf Justin Bieber", schreibt Torvalds in seiner Veröffentlichungsankündigung.

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Laut Torvalds ziehen sich die neuen Funktionen durch fast alle Bereiche des Kernels, von Dateisystemen bis hin zur Unterstützung neuer Architekturen. Künftig läuft Linux auch auf HTP-Prozessoren von Meta (metag) und unter dem Namen "arc" als 32-Bit-Betriebssystem auf Chips von Imagination und Synopsis, die auf eingebetteten Systemen zum Einsatz kommen.

Kernfunktionen

Das für das Debugging genutzte Ftrace-Subsystem erhält die Funktion für das Erstellen von Schnappschüssen der Trace-Daten im Speicherpuffer. Außerdem werden Ftrace-Daten in einem veränderten Format gespeichert, was Speicherplatz sparen soll. Weitere Optimierungen hat auch der Scheduler erhalten, der die Verteilung von Prozessen auf CPUs effizienter verwaltet.

Die Dateisysteme Ext4 und Btrfs wurden ebenfalls mit erweiterten Optionen ausgestattet. Ext4 kann freien Speicherplatz innerhalb einer großen Datei nutzen (Hole Punching), was die Effizienz etwa bei Streaming erhöhen soll. Außerdem wurde dort die Leistung von Fsync nochmals erhöht. Brtfs erhält Code, der eine erste Unterstützung von Raid 5 und 6 ermöglicht.

Verbesserte Grafikunterstützung

Auf ARMs Cortex-A-15-CPUs lässt sich mit KVM virtualisieren. Von Google kommt der Code für Goldfish, den Android-Emulator. Der Nouveau-Treiber für Nvidia-Chipsätze und der Treiber für Grafikkarten von Intel können es schon lange, jetzt haben die Entwickler auch für den freien Radeon-Treiber für AMD-Chips von User-Space-Settings auf die Kernel-Mode-Settings (KMS) umgestellt. Die Sperrfunktion im KMS wurde ebenfalls überarbeitet und soll später das Zusammenspiel mit Compositing Manager optimieren. Ebenfalls verbessert wurden die Treiber für Intels Grafikeinheiten in i965- und Haswell-Chipsätzen.

Torvalds hat in seiner Mail auf ein Changelog verzichtet und verweist auf die Suche im Git-Repository. Der Code für die erste Vorabversion von Linux 3.9 ist unter kernel.org erhältlich. Dort gibt es auch den aktuellen Kernel 3.8, der bereits ein zweites Update erhalten hat. Er soll als Basis für die nächste Android-Version von Google dienen, wird aber offiziell nicht als Long Term Kernel gehandelt.


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posix 05. Mär 2013

Achso ist das, ja dann muss man wohl oder übel auf die Entwicklung warten...

Thaodan 05. Mär 2013

Da steht nicht das es jetzt drin ist.



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