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Live Patching könnte schon im kommenden Frühjahr möglich werden.
Live Patching könnte schon im kommenden Frühjahr möglich werden. (Bild: Jerzy Strzelecki/CC-BY 3.0)

Linux-Kernel: Live Patching soll im Frühjahr 2015 bereitstehen

Live Patching könnte schon im kommenden Frühjahr möglich werden.
Live Patching könnte schon im kommenden Frühjahr möglich werden. (Bild: Jerzy Strzelecki/CC-BY 3.0)

Die Kernel-Entwickler wollen die Live-Patching-Technik mit Linux 3.20 im kommenden Frühjahr veröffentlichen. Zuvor soll der Code in Linux-Next aufgenommen werden. Ob dies tatsächlich geschieht, steht noch aus.

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Als ersten Schritt, um die Live-Patching-Technik in einem offiziellen Upstream-Kernel bereitzustellen, bittet der Suse-Entwickler Jiri Kosina in einer E-Mail an die Entwickler um die Aufnahme des Codes in Linux-Next. Dieser von Stephen Rothwell gepflegte Entwicklungszweig ist für neuen Code vorgesehen, der mittelfristig in die stabilen Zweige von Linux übernommen werden soll, er dient als zentrale Anlaufstelle dafür.

Bisher ist der Code zum Live Patching in dem privaten Repository von Kosina entwickelt worden. Nachdem sowohl Suse als auch Red Hat mit Kgraft beziehungsweise KPatch zu Beginn dieses Jahres jeweils eigene Ideen vorgestellt hatten, wie der Linux-Kernel ohne einen notwendigen Neustart aktualisiert werden kann, haben sich die Teams darauf geeinigt, die Techniken soweit möglich, zusammenzuführen.

Diese gemeinsamen Arbeiten sind nun wohl so weit fortgeschritten, dass die Kernfunktionalität in den Standard-Kernel aufgenommen werden soll. Dieser Kern ist in sich abgeschlossen und wird sowohl von Suse als auch Red Hat unterstützt. Darauf aufbauend sollen künftig Verbesserungen und weitere Funktionen schrittweise hinzugefügt werden.

Nach der Aufnahme in Linux-Next wollen sich die Beteiligten um eine Aufnahme des Codes in Linux 3.20 bemühen. Dieser erscheint vermutlich im April oder Mai 2015. Ob der Plan allerdings eingehalten werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Denn die Entscheidung über die Aufnahme treffen letztlich Rothwell und später der für den Stable-Zweig verantwortliche Linux-Gründer Torvalds, die sich bisher beide noch nicht zu dem Plan geäußert haben.


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Wander 26. Dez 2014

Ja, die meisten jedenfalls. Nein, ich vergleiche gvfs mit KIO. Dass gvfs selbst fuse...



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