Linux-Grafiktreiber: Unterstützt Nvidia Wayland und Mir?
Nvidia hilft Red Hat bei Treiber-API. (Bild: Nvidia)

Linux-Grafiktreiber Unterstützt Nvidia Wayland und Mir?

Der aktuelle Linux-Beta-Treiber von Nvidia unterstützt das EGL-API. Dieses ist Voraussetzung für die Verwendung der Displayserver Wayland und Mir. Offiziell unterstützt wird aber weiterhin nur X11.

Anzeige

Es könnte ein erstes vages Zeichen dafür sein, dass Nvidia mit seinen proprietären Linux-Grafiktreibern die Displayserver Wayland und Mir unterstützen wird: Die aktuelle Beta-Version des Treibers unterstützt das EGL-API. Diese Grafikschnittstelle ist eine grundlegende Voraussetzung für die Verwendung der Displayserver.

Offiziell unterstützt Nvidia aber weiterhin nur das X11-Fenstersystem und hebt dies auch explizit in der Ankündigung hervor. Zudem läuft das API nur auf 32-Bit-Systemen, als Client-APIs können OpenGL ES 1.1, 2.0, 3.0 verwendet werden.

Mit dem neuen Treiber können außerdem mehrere Nvidia-Kernel-Module gleichzeitig verwendet werden, wodurch die im System vorhandenen GPUs einzelnen Modulen zugewiesen werden können. Zudem ist es mit dem Treiber nun möglich, einen X-Server zu starten, ohne dass ein Display angeschlossen sein muss. Das ist hilfreich für Randr-Konfigurationen, bei denen das Display später an die Grafikkarten angeschlossen werden soll.

Auf einigen Grafikkarten kann darüber hinaus die Geschwindigkeit des Lüfters über den eingebauten Drehzahlmesser an die Nvidia-Einstellungen oder das NV-Control-API ausgegeben werden. Bisher konnte nur die vom Treiber selbst festgelegte Geschwindigkeit dargestellt werden.

Der Treiber verfügt nun auch über einen System-Speicher-Cache, der einige Renderoperationen des X-Servers beschleunigen soll. Die Installationsroutine wurde ebenfalls überarbeitet und erlaubt nun die Darstellung längerer Texte, die scrollbar sind. Ebenso wird mit dem Treiber nur dann die Bibliothek Libvdpau installiert, falls diese noch nicht im System vorhanden ist. Diese Funktion lässt sich allerdings überschreiben.

Der Linux-Beta-Treiber 331.13 von Nvidia steht ab sofort zum Download über die Unternehmenswebseite bereit.


hipunk 19. Nov 2013

Das stimmt nicht.

Tzven 05. Okt 2013

Erfahrungsgemäß sind SLI und Benchmarks mit Vorsicht zu genießen. Das worauf es ankommt...

Rainer Tsuphal 04. Okt 2013

Ja, irgendwann.

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  2. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  3. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. Mitarbeiter/-in im Storage-Systemengineering
    Deutsche Bundesbank, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel