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Debian bekommt neue Mips-Hardware von Imagination.
Debian bekommt neue Mips-Hardware von Imagination. (Bild: Debian)

Linux-Entwicklung: Imagination sponsert Debian für Mips-Entwicklung

Debian bekommt neue Mips-Hardware von Imagination.
Debian bekommt neue Mips-Hardware von Imagination. (Bild: Debian)

Um die Entwicklung der 64-Bit-Mips-Architektur zu beschleunigen, unterstützt der Hersteller Imagination nun die Debian-Community. Das zuständige Team der Linux-Distribution bekommt dafür potente Netzwerkhardware.

Imagination Technologies (Img Tec) hat wohl vor allem durch die starke Konkurrenz von ARM für seine eigene Mips-Architektur einige finanzielle Schwierigkeiten. Deswegen musste zuletzt sogar der langjährige CEO zurücktreten. Um die Entwicklung dennoch voranzutreiben, will der Hersteller, der auch für seine PowerVR-Grafikeinheiten bekannt ist, nun enger mit der Debian-Community zusammenarbeiten.

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Dem bei der Linux-Distribution Debian zuständigen Team für die Mips-Architektur soll deshalb nun Netzwerkhardware bereitgestellt werden, die für den Unternehmenseinsatz gedacht ist und Chips der 64-Bit-Architektur von Mips nutzt. Bei den Geräten handelt es sich um die Software Defined Network Appliance SDNA 7130 von Rhino Labs. Für Img Tec sei dies ein wichtiger Teil seines Bekenntnisses, der Debian-Community einen kostenfreien Zugang zu Mips-Hardware zu ermöglichen, so das Unternehmen.

Potente Hardware mit freier Software

Als Basis des SDNA 7130 dient die Quad-Core-CPU CN7130 von Cavium, mit 512 KByte L2 Cache, einem Takt von 1,5GHz und mehreren Gleitkommaeinheiten (FPUs). Die Netzwerkhardware verfügt außerdem über 8 GByte DDR3 RAM, 4GByte eMMC-Flashspeicher sowie acht 1-Gbit-Ethernetports. Zur Erweiterung stehen außerdem ein USB-A-Port mit USB 3.0 sowie zwei Sata-III-Anschlüsse bereit, wovon einer als M.2 ausgeführt ist. Über zwei mPCI-E-Anschlüsse könnte das Gerät mit Dual-Band-WLAN-Karten oder LTE-Modulen aufgerüstet werden, um einen kompakten, aber vergleichsweise leistungsfähigen Access-Point zu betreiben.

Die Netzwerkhardware nutzt außerdem das freie U-Boot als Bootloader, kann mit OpenWRT verwendet werden und wird standardmäßig mit Linux ausgeliefert. Das Debian-Projekt freue sich über die Hardwarespenden, weil damit mehr Pakete für die Architektur getestet und gebaut werden könnten, sagten Sprecher. Von Vorteil seien dabei vor allem die FPUs. Img Tec hat bereits zuvor in Zusammenarbeit mit der Hersteller Aql Mips-Hardware gespendet.


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Hello_World 28. Mai 2016

Du schriebst, dass sich Open-Source-Feindlichkeit jetzt räche, weil sich stattdessen...

George99 18. Mai 2016

Gibt es sowas wie ein Debian-Büro, wohin das Paket dann geschickt wird? Wer entscheidet...

Gormenghast 18. Mai 2016

Solange ImgTec sich da nicht rührt, sollte man sie am langen ARM verhundern lassen. Mir...



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