Linux-Distributionen Samba 4 in Fedora 18

Fedora 18 wird das Windows-Netzwerkdateisystem mit Samba 4 unterstützen. Außerdem soll der Mate-Desktop in den Repositories erhältlich sein.

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Das Fedora-Team hat weitere Funktionen bekanntgegeben, die in Fedora 18 alias Spherical Cow eingepflegt werden sollen. Für die Anbindung in Windows-Netzwerke soll Samba 4 sorgen. Damit kann Fedora als Active-Directory-Server eingesetzt werden. Samba 4 ist Anfang Juni 2012 als erste Beta erschienen.

Der Kernel in Fedora 18 soll Linux 3.6 werden, dessen Entwicklung eben erst begonnen hat. Die Entwickler haben das entsprechende Git-Repository bereits im Rawhide-Zweig verlinkt.

Mit Mate

Außerdem soll der Mate-Desktop in den Softwarequellen erhältlich sein. Mate ist eine Alternative zum Gnome-3-Desktop, insbesondere der Gnome-Shell. Der Desktop leitet sich von Gnome 2 ab und stellt entsprechend dessen traditionelle Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Das Fedora Engineering & Steering Committee (FESCo) hat ferner beschlossen, den persönlichen Onlinespeicher Owncloud in die Software-Repositories aufzunehmen. Mit der Ovirt-Engine 3.1 bringt Fedora ein Update für die Verwaltungssoftware für virtuelle Maschinen. Diese bringt eine Web-basierte grafische Oberfläche mit.

Das Tracing-Werkzeug für Linux-Systeme Systemtap wird auf Version 2.0 erhöht. Python wird in Version 3.3 integriert. Für das Tracing im Userspace stellt Fedora 18 das aktuelle LTTng 2.0 zur Verfügung.

Feature Freeze nach einer Woche

Ob die Entwickler vor dem Feature Freeze am 7. August 2012 noch alle geplanten Änderungen umsetzen können, ist noch ungewiss. Neue Funktionen dürften hingegen nicht mehr angenommen werden, denn die Frist dafür ist seit vergangener Woche abgelaufen.

Alle geplanten Funktionen haben die Entwickler in einer Liste zusammengetragen. Fedora 18 soll am 6. November 2012 erscheinen. Vorher soll Ende August ein Alpha und Anfang Oktober eine Beta erscheinen. Spherical Cow soll die Basis für Red Hat Enterprise Linux 7 werden.


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