Linux-Distributionen Arch-Linux-Medien mit Systemd und Gummiboot

Das aktuelle Installationsmedium der Distribution Arch-Linux nutzt Systemd als Init-System. Auf Rechnern mit UEFI kommt der Bootloader Gummiboot zum Einsatz.

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Die monatlich aktualisierten Installationsmedien der Distribution Arch-Linux nutzen ab sofort den Initialisierungsdienst Systemd und die alten Init-Skripte stehen in der Live-Umgebung nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem nutzt eine Standardinstallation von Arch-Linux weiterhin Sys-V-Init.

Das soll sich jedoch laut Entwicklerteam "in Kürze" ändern. Arch-Nutzer können bereits seit einiger Zeit Systemd verwenden, bisher muss der Wechsel allerdings selbst durchgeführt werden, was ausführlich im Projekt-Wiki erläutert wird.

Für Rechner, die den Bios-Nachfolger UEFI als Firmware nutzen, setzt Arch-Linux den Bootloader Gummiboot ein. Dieser kann in der UEFI-Partition abgelegt werden und soll es ermöglichen, direkt Linux-Kernel zu starten. Außerdem sollen sich weitere Bootloader, wie Grub oder Lilo, mit Gummiboot starten lassen können.

Darüber hinaus soll der Start von Arch-Linux auf UEFI-Rechnern vereinfacht worden sein. Wie und ob Arch-Linux die UEFI-Funktion Secure-Boot unterstützen wird, ist von den Entwicklern noch nicht offiziell geklärt worden.

Neben dem Wechsel zu Systemd und der Verwendung von Gummiboot enthält das Medium auch aktuelle Software der Rolling-Release-Distribution. Ein Abbild zur Installation für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme steht auf den Servern des Projekts zum Download bereit.


Thaodan 09. Okt 2012

In der Regel sind configs Architektur unabhängig, von daher sollte es gehen man sollte...

Thaodan 08. Okt 2012

Gigabyte sagt ja das ihre Boards (Z68 Serie) "Efi Compatible wären" hat jemand mal...

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