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Fedora 25 ist der Anfang vom Ende von X11.
Fedora 25 ist der Anfang vom Ende von X11. (Bild: Matthew Miller, Fedora Magazine/CC-BY-SA 4.0)

Linux-Distribution: Fedora 25 erscheint mit Wayland als Standard

Fedora 25 ist der Anfang vom Ende von X11.
Fedora 25 ist der Anfang vom Ende von X11. (Bild: Matthew Miller, Fedora Magazine/CC-BY-SA 4.0)

Als erste große Linux-Distribution verabschiedet sich Fedora in Version 25 von X11 und nutzt Wayland als Standard. Außerdem hat das Team versucht, teils mehrere Jahre alte Probleme nutzerfreundlich zu lösen - dazu gehört auch der MP3-Support.

Wie üblich, enthält auch die Version 25 von Fedora neue Technik, die sich in den Veröffentlichungen der anderen großen Linux-Distributionen so noch nicht finden lässt. Das Entwicklerteam beschränkt sich dabei allerdings nicht nur auf die üblichen Paketaktualisierungen, sondern verwendet Neuerungen, die teils seit mehreren Jahren in der Umsetzung sind und entsprechend alte Probleme lösen sollen. Die wichtigste Neuerung ist der Wechsel vom veralteten X11-Fenstersystem zu Wayland als Standard für Nutzer.

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Geplant war der Wechsel auf Wayland, das erstmals vor acht Jahren als Prototyp erschien, bereits für die Version 24 von Fedora. Wegen einiger noch bestehender Probleme, und vor allem wegen noch fehlender Funktionen im Vergleich zu dem bisher verwendeten X11, musste das jedoch verschoben werden. Nun ist sich das Team aber sicher, den designierten X11-Nachfolger einer großen Nutzergruppe standardmäßig bereitzustellen.

Bereits mit der vorherigen Version war die Verwendung von Wayland sehr einfach, da diese Möglichkeit im Anmeldebildschirm zur Verwendung ausgewählt werden konnte. Nun ist also Wayland vorausgewählt und Nutzer, die auf X11 noch nicht verzichten können, müssen dieses explizit bei der Anmeldung auswählen.

Gnome 3.22 ermöglicht Wayland und Flatpak-Nutzung

Möglich wird die Verwendung von Wayland in Fedora 25 vor allem dank der Neuerungen des Standard-Desktops Gnome 3.22, der nun etwa Wacom-Grafiktablets und die virtuelle Tastatur von Gnome auch mit der neuen Display-Architektur unterstützt. Ebenfalls bereits in Fedora 24 nutzbar war das neue Paketformat Flatpak. Dank Neuerungen in Gnome ist dies aber in der aktuellen Fedora-Version standardmäßig installiert und kann einfach genutzt werden.

  • Archive sind in Nautilus eingebunden.
  • Das Umbenennen vieler Dateien wurde vereinfacht.
  • Flatpak Portale einsetzen
  • Fotos teilen
  • Die Software wurde optisch aufgewertet.
Flatpak Portale einsetzen

So ist das zugrundeliegende GUI-Toolkit GTK+ 3.22 um Flatpak Portals erweitert worden. Das ist eine Sammlung von APIs, die es einem Flatpak ermöglichen, aus seiner Sandbox heraus beim Hostsystem um Ressourcen wie das Öffnen einer Datei oder den Netzwerkstatus anzufragen.

Gnome 3.22 hat die Handhabung von Flatpak in seinem Software-Store um einige Funktionen erweitert, die bisher der Kommandozeile vorbehalten waren. So können nun Flatpak-Repositories im Modul Software eingebunden und Flatpaks darin gesucht und installiert werden. Zudem können weitere Informationen, wie etwa der Sandbox-Status eines Flatpaks, angezeigt werden.

Ziel von Flatpak ist es, eine Möglichkeit zur Verteilung von Linux-Software zu schaffen, die unabhängig von den Eigenheiten der einzelnen Distributionen ist, allen voran natürlich dem Paketsystem auf Basis von Deb und RPM. Insbesondere externe Anbieter von Software scheiterten in den vergangen Jahrzehnten immer wieder daran, ihre Software in den Paketquellen der Distribution bereitzustellen oder zu aktualisieren. Immerhin unterscheiden sich die Produktzyklen der Anwendungen teils sehr deutlich von denen der Distributionen.

Flatpak kann in verschiedenen Distributionen genutzt werden und steht klar in Konkurrenz zu Snappy, das von Ubuntu-Sponsor Canonical erstellt wird. Immerhin versuchen beide Projekte durch ähnliche Ansätze dasselbe Problem zu lösen. Ob sich eine der beiden Anwendungen langfristig durchsetzt oder diese Teilung erhalten bleibt, wird sich wohl erst in einigen Jahren zeigen.

Einfach MP3 hören und Hybridgrafik nutzen 

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matzems 05. Dez 2016

Alles Geschmackssache. Hatte schon folgendes getestet: Fedora, Arch, Manjaro, Ubuntu...

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Seitan-Sushi-Fan 25. Nov 2016

Chromium/Chrome nutzt keines der Standard-Toolkits, sondern ein Selbstgestricktes namens...

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FedoraUser 24. Nov 2016

Leertaste macht den gleichen job. :)

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felix.schwarz 23. Nov 2016

Soweit ich weiß ( https://www.wired.com/2016/03/epic-story-dropboxs-exodus-amazon-cloud...

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