Linux-Distribution Alpha von Mageia 3 mit Usr-Move
Die erste Alphaversion von Mageia 3 setzt den Usr-Move um. Upgrades von Mageia 2 sind deshalb derzeit nicht nötig. Wegen Problemen mit Unionfs sind auch keine Live-Medien verfügbar.
Auch in der Linux-Distribution Mageia setzen die Entwickler den sogenannten Usr-Move um. Der Vorschlag dazu stammt ursprünglich aus dem Fedora-Projekt und sieht das Verschieben sämtlicher Binärdateien und Werkzeuge in das Verzeichnis /usr vor. Laut Mageia-Wiki sind die entsprechenden Arbeiten bereits zu 99 Prozent abgeschlossen und können in der ersten Alphaversion von Mageia 3 getestet werden.
Die Alphaversion nutzt außerdem den Linux-Kernel 3.5.3 und stellt das vor etwa einem Monat veröffentlichte KDE SC 4.9 als Oberfläche bereit - samt Amarok 2.6 und KDE-Telepathy 0.5. Die KDE-Software nutzt zwar Qt 4.8.2, Entwicklern steht jedoch die erste Beta von Qt 5 zum Testen zur Verfügung. Alternativ können Anwender auf die zweite Beta von Gnome 3.6 zurückgreifen.
Um die erste Alpha von Mageia 3 zu testen, stehen nur Abbilder zur direkten Installation bereit. Live-Medien kann das Projekt derzeit nicht bereitstellen, da das eingesetzte Unionfs nicht wie gewünscht mit dem Linux-Kernel zusammenarbeitet. Zudem wurde Unionfs wohl seit einem halben Jahr nicht mehr gepflegt und die Mageia-Entwickler überlegen, die Pflege selbst zu übernehmen oder auf AuFS oder OverlayFS zu wechseln.
Einen Überblick über weitere Neuerungen bieten die Release Notes sowie die Liste der für Mageia 3 geplanten Funktionen. Die finale Veröffentlichung von Mageia 3 ist für den 20. März 2013 vorgesehen.






Umgekehrt: Was soll denn der Nachteil sein? Dass man formell nicht mit aktuellen...
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