LinkedIn: Newsreader Pulse für 90 Millionen US-Dollar verkauft
Das Team von Pulse (Bild: Pulse)

LinkedIn Newsreader Pulse für 90 Millionen US-Dollar verkauft

Das Karrierenetzwerk LinkedIn will Inhalte bieten und gibt darum viel Geld für den Newsreader Pulse von Alphonso Labs aus. Die Software erhielt einst Lob von Steve Jobs.

Anzeige

LinkedIn hat den Newsreader Pulse von Alphonso Labs übernommen. Der Kaufpreis lag bei 90 Millionen US-Dollar, wie das soziale Netzwerk in seinem Blog bekanntgab. Das Blog des Wall Street Journals All Things D hatte berichtet, dass Yahoo, Microsoft und Amazon ebenfalls an einem Kauf Interesse gezeigt hätten.

Mit der Pulse-App für Android, HTML5 und iOS können Nachrichten von RSS-Feeds, von Webseiten und aus sozialen Netzwerken angeordnet werden, auch das Offlinelesen ist möglich.

Die Software wurde 2010 vorgestellt und bekam seitdem drei große Updates. Gründer waren die beiden Stanford-Absolventen Akshay Kothari und Ankit Gupta. Das Unternehmen hat 24 Mitarbeiter.

Zuerst kostete die App 4,99 US-Dollar, später sank der Preis auf 1,99 US-Dollar, dann wurde das Programm kostenlos. Apple-Gründer Steve Jobs lobte die App im Jahr 2010 und die Software gewann den Apple Design Award.

Karrierenetzwerke wie LinkedIn haben meist Probleme damit, dass ihre Nutzer nur relativ selten aktiv sind. Mit den von Pulse aggregierten Inhalten soll sich das ändern. "Wir glauben, dass LinkedIn eine professionelle Plattform für Inhalte werden kann, wo die Experten hinkommen, um Inhalte zu lesen und Inhalte auszutauschen", sagte Senior Vice President für Product und User Experience, Deep Nishar. "Pulse ist eine perfekte Ergänzung zu dieser Vision."

Der Xing-Konkurrent LinkedIn gab im Januar 201 bekannt, mehr als 200 Millionen Mitglieder zu haben. Mit 74 Millionen Nutzern seien die USA das Land mit den meisten Mitgliedern. Mittlerweile hätten sich aber bereits 64 Prozent der Nutzer außerhalb der USA angemeldet.


iTR33 13. Apr 2013

Naja, die hat ihn ja nicht aufgezogen, sondern zum Adoptieren gegeben.

.ldap 12. Apr 2013

Da staunste, was? Wundert mich nicht, dass du, als Kind des 20. Jahrhunderts, diese Firma...

Kommentieren



Anzeige

  1. Research Scientist (m/w) - Learning Systems
    Siemens AG, München
  2. Informaticien ou géo-informaticien (m/w)
    La Direction Générale des Collectivités Territoriales (DGCT) über Centrum für internationale Migration und Entwicklung, Mauritanie
  3. Projektkoordinatorin / Projektkoordinator
    Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), Potsdam
  4. Junior Testmanager eCommerce (m/w)
    exali GmbH, Augsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Datenschutzreform

    Einigung auf Öffnungsklauseln für die Verwaltung

  2. Abzocke

    Unbekannte kopieren deutsche Blogs

  3. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  4. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  5. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  6. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  7. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  8. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  9. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  10. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Rogue angespielt: Das etwas bösere Assassin's Creed
Rogue angespielt
Das etwas bösere Assassin's Creed
  1. Ubisoft Abkehr von Xbox 360 und PS3 ab 2015
  2. Assassin's Creed Rogue Als Templer nach New York
  3. Assassin's Creed Unity Gameplay und Geschichte

IT und Energiewende: Intelligenztest für Stromnetze und Politik
IT und Energiewende
Intelligenztest für Stromnetze und Politik

DCMM 2014: Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden
DCMM 2014
Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden
  1. Elite Dangerous mit Oculus Rift "Wir brauchen mindestens 4K"
  2. Spielemesse Gamescom fast ausverkauft
  3. Spielebranche Gamescom soll bis 2019 in Köln bleiben

    •  / 
    Zum Artikel