LinkedIn wurde gehackt, die Folgen waren aber offenbar gering.
LinkedIn wurde gehackt, die Folgen waren aber offenbar gering. (Bild: LinkedIn)

LinkedIn-Hack Entwarnung für Nutzer

LinkedIn gibt Entwarnung nach dem Passwortdiebstahl. Bisher habe es keine Berichte über kompromittierte LinkedIn-Konten gegeben.

Anzeige

Das auf berufliche Kontakte spezialisierte soziale Netzwerk LinkedIn und seine Nutzer sind offenbar glimpflich davongekommen. Nachdem auf einer russischen Hackerwebseite Passwörter von LinkedIn-Nutzern aufgetaucht waren und LinkedIn diese Accounts zuordnen konnte, wurden diese Passwörter für die weitere Nutzung deaktiviert.

Zudem führte LinkedIn eine Analyse aller anderen Passwörter durch und deaktivierte diejenigen, die als risikoreich eingestuft wurden. Anschließend informierte LinkedIn seine Mitglieder darüber, wie sie ihr Passwort neu einrichten können. Dabei und bei der Verwaltung der eigenen Passwörter können verschiedene Passwortmanager helfen. Sie können für jede Webseite eigene und sicherere Passwörter generieren - sofern es den Nutzer nicht stört, dass die meist nicht einprägsam sind.

Die gestohlenen Passwörter wurden laut LinkedIn nicht in Verbindung mit den entsprechenden E-Mail-Adressen veröffentlicht. Bis heute habe es keine Berichte über LinkedIn-Konten gegeben, die durch den Datendiebstahl gefährdet sind.

Die Betreiber hoffen nun, die Hacker ausfindig zu machen. Im Rahmen der polizeilichen Untersuchung werde dabei mit den Behörden zusammengearbeitet, heißt es in einer Pressemitteilung.

In Zukunft sollen die LinkedIn-Passwörter nicht mehr nur Hash-codiert werden. Das Unternehmen hat mittlerweile einen Wechsel zu einem System mit kombinierter Hash- und Salt-Codierung abgeschlossen. Von den ins Netz gelangten Hash-codierten Passwörtern war bereits ein Teil entschlüsselt worden.

"LinkedIn bedauert den Vorfall sehr. Die Sicherheit der Daten unserer Mitglieder und die Transparenz des Netzwerks haben bei uns oberste Priorität", heißt es von dem US-Unternehmens. Über neue Entwicklungen der Untersuchungen sollen die Kunden auf dem Laufenden gehalten werden.


Brotbüchse aus... 14. Jun 2012

Na ja, sie kennen den Algorithmus und könnten Wortlisten darauf ansetzen oder z.B. alle...

lestard 14. Jun 2012

Das mag sein. Ich war da nicht so auf dem laufenden Stand der Dinge. Meine Aussage war...

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieurin / Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechnik / Informatik
    Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
  2. Professional Services Consultant (m/w)
    NetApp Deutschland GmbH, Hamburg
  3. Anwendungsbetreuer (m/w) SAP HCM
    Stadtwerke München GmbH, München
  4. Soft­ware­ent­wickler (m/w)
    AKDB, München

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TOP-PREIS: Dead Space 3 Download
    2,99€
  2. NEU: Musik-Blu-rays reduziert
    (u. a. Metallica 9,99€, Bee Gees 9,97€, Bruce Springsteen 9,97€, Alanis Morissette 9,05€)
  3. NEU: 3 TV-Staffeln für 25 EUR
    (u. a. Firefly, Das Adlon, Mad Men, Family Guy, Wolfblood)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming

    Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus

  2. KDE Applications 14.12

    Erste Frameworks-5-Ports der KDE-Anwendungen erschienen

  3. Spearfishing

    Icann meldet Einbruch in seine Server

  4. Amiibos

    Zubehör für Super Smash Bros wird rar und teuer

  5. x86-64-Architektur

    Fehler im Linux-Kernel kann für Abstürze ausgenutzt werden

  6. Manhattan

    Amazon liefert per Radkurier in einer Stunde aus

  7. Entwicklerpreis Summit 2014

    Wiederspielbarkeit Reloaded

  8. Mehr Kapazität

    Erste 6-TByte-Festplatten von Toshiba

  9. Xbox One

    Patch für Assassin's Creed Unity lädt 50 GByte herunter

  10. Android 5.1

    Neue Lollipop-Version soll bereits im Februar kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

    •  / 
    Zum Artikel