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Die Stadtverwaltung weist die Kritik in einer Studie von Microsoft zurück.
Die Stadtverwaltung weist die Kritik in einer Studie von Microsoft zurück. (Bild: Stadt München)

Limux: München weist Microsofts Kritik zurück

Die Stadtverwaltung weist die Kritik in einer Studie von Microsoft zurück.
Die Stadtverwaltung weist die Kritik in einer Studie von Microsoft zurück. (Bild: Stadt München)

Die von Microsoft in Auftrag gegebene Studie zur Umstellung der Stadt München von Microsoft auf Linux will der Redmonder Konzern voraussichtlich nicht veröffentlichen. Die Stadtverwaltung München weist Microsofts Kritik entschieden zurück.

Der Chef des städtischen Dienstleisters Karl-Heinz Schneider hat die gegen die Stadt München erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen, Geld beim Umstieg auf Linux verschwendet zu haben. Bislang habe Microsoft außerdem die Herausgabe der Studie verweigert.

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"Selbstverständlich werden wir uns mit der Kritik gerne auseinandersetzen. Ich habe deshalb Microsoft sofort aufgefordert, uns diese Studie zur Verfügung zu stellen", sagte Schneider. Das sei aber bis zum heutigen Mittwoch noch nicht geschehen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Deshalb geht Schneider auf die gestern bekanntgewordenen Kritikpunkte ein. Diese besagen, die Berechnungen der von Microsoft in Auftrag gegebenen Studie umfassten die Migrationskosten sowie die Ausgaben für Support und für Anwender. Die Lizenzkosten seien in die Berechnung nicht eingeflossen. "Damit lässt die Studie den Löwenanteil der Einsparung in Höhe von fast sieben Millionen Euro einfach unter den Tisch fallen", sagte Schneider.

Heise.de berichtet indes, dass die Lizenzkosten in den in der Studie genannten 17 Millionen Euro enthalten seien, die laut Studie 2003 für eine Aktualisierung der zahlreichen NT-4.0-Rechner auf Windows XP und Office 2003 veranschlagt worden sind. Eine Anfrage von Golem.de blieb bislang unbeantwortet. Außerdem will Microsoft laut Heise.de die Studie nicht veröffentlichen.

Clients sukzessive optimiert

Schneider erklärte zudem, dass es selbstverständlich sei, dass der Limux-Client sukzessive optimiert worden sei. "Die aktuelle Version ist mit dem ursprünglichen Client zu Projektstart nicht mehr zu vergleichen und braucht einen Vergleich mit Windows 7 nicht zu scheuen", schreibt er weiter. In der bislang unveröffentlichten Studie soll Kritik an dem dreifachen Wechsel der Linux-Distribution geäußert worden sein. Das soll zu den in der Studie berechneten 60 Millionen Euro beigetragen haben, die die Stadtverwaltung in München für den Umzug von Microsoft-Produkten auf Limux gezahlt haben soll.

Die Studie soll außerdem behaupten, dass ein Viertel der Rechner der Stadtverwaltung weiterhin mit Windows laufen müsse, weil nicht alle Fachverfahren auf Linux umgestellt werden könnten. Auch dem widerspricht Schneider: "Alle webbasierten Fachverfahren können ohne Umstellungsaufwand unter Limux genutzt werden und die meisten Verfahren, die eng mit Microsoft integriert sind, können über andere Standardtechniken ebenfalls vom Linux-Client aus benutzt werden. Auch die Zahl der verbleibenden städtischen Windows-Rechner ist zu hochgegriffen. Statt der in der Studie behaupteten 75 Prozent haben wir bereits jetzt 13.000 der geplanten 15.000 Arbeitsplätze auf Limux umgestellt - das sind knapp 87 Prozent."


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feuerball 28. Jan 2013

Dem kann ich zustimmen, für den Normalen anwender ist wohl Windows die Bessere wahl, aber...

Schiwi 25. Jan 2013

wenn sie ihn nur selbst nutzen und niemandem anbieten, sind sie dazu ja nicht...

Hamburg5 25. Jan 2013

Hallo, die Lösung aller Probleme heißt SoftMaker Office Professional! Kostet zwar was im...

renegade334 25. Jan 2013

Wenn nicht das Zuckergetränk, wäre es in McDonalds noch um Längen gesünder als McDonalds...

ImBackAlive 25. Jan 2013

Bei Linux _könntest_ du aber auch noch an dem Kernel rumbasteln und auch eine eigene...



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