Lightower und Sidera: Zwei Glasfasernetzbetreiber fusionieren per Milliarden-Deal
Glasfasernetzwerk von Telstra (Bild: Bidgee)

Lightower und Sidera Zwei Glasfasernetzbetreiber fusionieren per Milliarden-Deal

Die beiden Glasfasernetzbetreiber von Lightower Fiber Networks und Sidera werden zusammengelegt. Ein Finanzinvestor kauft beide Firmen.

Anzeige

Der Investmentkonzern Berkshire Partners übernimmt für 2 Milliarden US-Dollar die beiden US-Glasfasernetzbetreiber Lightower Fiber Networks und Sidera. Das gaben die Unternehmen am 27. Dezember 2012 bekannt. Die Netzbetreiber werden unter der Führung von Lightower-Chef Rob Shanahan fusionieren.

Nach dem Platzen der Internetblase waren viele Glasfasernetzbetreiber wegen Überkapazitäten in finanziellen Schwierigkeiten. Der seit Jahren wieder stark gestiegene Bedarf für hohe Datenübertragungsraten machte die Betreiber wieder für Investoren interessant.

Die Investoren M/C Partners und Pamlico Capital hatten Lightower im August 2007 von National Grid gekauft. Pamlico Capital und Sidera-Investor Abry Partners behalten Anteile an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen. Die Übernahme, der die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen müssen, soll im zweiten Quartal 2013 abgeschlossen werden.

"Das Gemeinschaftsunternehmen mit seinem sehr robusten Netzwerk ist gut aufgestellt für künftiges Wachstum, um die ständig wachsende Nachfrage der Kunden nach hoher Bandbreite zu befriedigen", sagte Randy Peeler, Managing Director bei Berkshire Partners. Zusammen bieten Lightower und Sidera ein Glasfasernetzwerk über 20.000 Meilen (32.180 Kilometer).

Nach Angaben des Netzwerkausrüsters vom 24. Oktober 2012 wird sich der weltweite Datenverkehr in Rechenzentren bis 2016 um das Vierfache auf 6,6 Zettabyte erhöhen. Der Cloud-Traffic wird daran einen Anteil von 64 Prozent haben, im vergangenen Jahr waren es noch 39 Prozent. "Der Cloud-Traffic nimmt in den kommenden Jahren durch zahlreiche neue Angebote deutlich zu", sagte Patrick Schmidt, Director Datacenter Sales bei Cisco Zentraleuropa.


Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialist Client Management (m/w)
    Festo AG & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart
  2. Technischer Projektleiter Web- / Cloud-Lösungen (m/w)
    Festo AG & Co. KG, Esslingen bei Stuttgart
  3. Mobile Developer (m/w) für iOS / Android / Windows Phone
    GIGATRONIK Stuttgart GmbH, München
  4. IT-Systemadministrator (m/w)
    teliko GmbH, Limburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spiele-API

    DirectX-11 wird parallel zu DirectX-12 weiterentwickelt

  2. Streaming-Box

    Netflix noch im Herbst für Amazons Fire TV

  3. Schnell, aber ungenau

    Roboter springt im Explosionsschritt

  4. Urteil

    Foxconn-Arbeiter wegen iPhone-6-Diebstahl verhaftet

  5. Weniger Consumer-Notebooks

    Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab

  6. XSS

    Cross-Site-Scripting über DNS-Records

  7. Venue 8 7000

    6-mm-Tablet wird mit Dell Cast zum Desktop

  8. HTML5-Videostreaming

    Netflix arbeitet an Linux-Unterstützung

  9. iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test

    Aus klein mach groß und größer

  10. Cloudflare

    TLS-Verbindungen ohne Schlüssel sollen Banken schützen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Netflix-Start in Deutschland: Der Kampf um den Video-on-Demand-Markt
Netflix-Start in Deutschland
Der Kampf um den Video-on-Demand-Markt

Alcatel Onetouch Fire E im Kurztest: Gutes Gehäuse, träges Betriebssystem
Alcatel Onetouch Fire E im Kurztest
Gutes Gehäuse, träges Betriebssystem
  1. Firefox-Nightly Web-IDE von Mozilla zum Testen bereit

Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

    •  / 
    Zum Artikel