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Das bisschen Staub sollte eigentlich keine Ohrhörer stören, außer man nutzt Apples Lightning.
Das bisschen Staub sollte eigentlich keine Ohrhörer stören, außer man nutzt Apples Lightning. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Fazit und Verfügbarkeit von Lightning Audio

Die Earpods mit Lightning-Konnektor sind im Handel bereits verfügbar und kosten wie die alten mit Klinkenstecker 35 Euro. Voraussetzungen für die Nutzung sind laut Apple iOS 10 und ein Lightning-Anschluss.

Fazit

Wie sagte es Apples Phil Schiller so schön: Es braucht Mut, die Klinkenbuchse abzuschaffen und durch etwas Neues, Besseres zu ersetzen. Doch wo ist das Bessere? Laut Apple ist Lightning in allen Bereichen der Klinke überlegen. Probleme sollte es nicht geben, doch wir hatten sie. Ein Absturz eines iOS-Geräts mit einem Ohrhörer. Die Staubprobleme, die seltsamerweise Betriebssystemfunktionen aus dem Tritt bringen. Und auch die von Apple selbst eingestandenen Probleme mit den Lightning-Kontrollen mit iOS 10.0.1.

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Mutig ist es in jedem Fall, etwas Bewährtes und Zuverlässiges durch etwas Neues, Fehlerbehaftetes auszutauschen. Die Bugs im System sind überraschend für eine eigentlich reife Schnittstelle. Eine übereilte Einführung dürfte eigentlich nicht notwendig gewesen sein, und es tut dem Ruf der Schnittstelle auch nicht gut, wenn die Anwender vom Start weg mit ausfallenden Fernbedienungen genervt werden.

Und auch die mechanischen Nachteile müssten nicht sein. Die Staubproblematik zeigt unserer Meinung nach, dass der Lightning-Anschluss nie für den Kopfhörer-Einsatz konzipiert wurde. Schon wenige Staubpartikel setzen den Anschluss so außer Gefecht, dass der Stecker nur schwach hält und das Betriebssystem offenbar Schwierigkeiten mit der lockeren Verbindung bekommt. Apple hat nicht daran gedacht, dass der Anschluss in staubigen Umgebungen wie einer Hosentasche genutzt werden könnte. Wer der Problematik entgehen will, nutzt am besten eine staubfreie Umgebung, reinigt die Buchse häufiger und achtet dabei darauf, den Anschluss nicht zu beschädigen. Spitze Gegenstände sind keine gute Idee, aber leider in der Praxis unterwegs am ehesten zu finden.

Apple hat mit der Umstellung auf Lightning-Audio leider etwas Einzigartiges geschafft: ein System einzuführen, das fast nur Nachteile hat. Vom angeblich viel besseren Klang ist bei der üblichen Nutzung unterwegs nichts zu spüren.

Zugegeben, einige der hier genannten Probleme tauchen erst nach einem halben Jahr auf. Doch der große Unterschied ist der: Bei der Klinkenstecker-Klinkenbuchse-Kombination treten sie bei gleicher Nutzung erst nach mehreren Jahren auf. Ein klarer Nachtteil von Lightning.

Bleibt noch der Vorteil des zusätzlichen Platzes in Smartphones. Aber ist der wirklich noch nötig? Wir finden: Er ist die Nachteile nicht wert. Wir würden lieber einen oder zwei Millimeter mehr bei der Gehäusedicke in Kauf nehmen, dann würde auch die Kamera nicht mehr hervorstehen und der Anwender hätte noch Platz für eine ordentliche, alte Klinkenbuchse.

 Die grundsätzlichen Probleme von Lightning-Audio

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Nikolai 09. Nov 2016

Es gab in der Tat mal eine Zeit in der es nicht sicher war ob ein Bluetooth Gerät...

TechnikSchaaf 05. Nov 2016

Ich hatte bisher immer gedacht es genervte Übertreibungen wenn Bekannte IphoneNutzer...

crazypsycho 03. Nov 2016

Darum nimmt man ja einen um 90° gedrehten Stecker. Der dreht sich mit und es entstehen...

crazypsycho 03. Nov 2016

Ja zusätzlich zur Klinke und weiteren Usb-Ports. Das würde Sinn machen, Platz wäre ja...

crazypsycho 03. Nov 2016

Nur das es keine brauchbaren Kopfhörer dafür gibt und auch nie geben wird. Und in der...



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