Anzeige
Der gefeuerte Groupon-Chef Andrew Mason im Juli 2011
Der gefeuerte Groupon-Chef Andrew Mason im Juli 2011 (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Lifestyle-Marktplatz: Groupon nur noch ausnahmsweise mit hohen Rabatten

Groupon kommt nicht aus der Verlustzone. Nun will die Gruppenrabattplattform kaum noch hohe Rabatte bieten, dafür aber zum Freizeitportal werden.

Anzeige

Das Gruppenrabattportal Groupon will sein Image in Deutschland aufwerten. "Wir wollen die Sterneköche als Partner haben, die besten Friseure, die schönsten Fitness-Clubs und angesagtesten Attraktionen", sagte Deutschland-Chef Emanuel Stehle der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Rabatte von mehr als 60 Prozent sollen künftig die Ausnahme sein, erklärte der Manager: "Lieber nur 20 Prozent - die aber auf die Top-Events und Partner."

Groupon gehört seit dem Start im Jahr 2008 zu den schnell wachsenden Unternehmen, macht aber weiterhin Verluste. Zuletzt wurde im Mai 2014 ein Minus von 37,8 Millionen US-Dollar berichtet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust bei 4 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 757,6 Millionen US-Dollar. Groupon-Chef Andrew Mason war nach schwachen Quartalsergebnissen Anfang 2013 vom Aufsichtsrat entlassen worden.

Das Konzept des Portals sei komplett umgestellt worden, sagte Stehle zu dem Neustart: Weg von einer Handvoll Schnäppchen am Tag, hin zu einem lokalen Marktplatz mit allen interessanten Händlern vor Ort. "Kein Mensch managt seine Freizeit optimal - Groupon kann das übernehmen." "Künftig soll jeder einmal am Tag auf Groupon gucken, was in seiner Stadt gerade los ist."

Die neue Website soll mit einer besseren Suche die Kunden zum Stöbern nach Freizeitangeboten bei Groupon anregen, während die Angebote bisher vor allem per E-Mail verschickt werden.

Suchergebnisse sind jetzt auf mehrere Bereiche ausgeweitet und zeigen Treffer aus allen Kategorien: lokale Deals, Reisen, Produkte oder Live-Events.

Der Umbau der Website, die von Groupon-eigenen Entwicklerteams neu gestaltet worden sei, startete im November 2013 in den USA und Kanada und ist nun in Deutschland, als erstem internationalen Markt, abgeschlossen.


eye home zur Startseite
4DayDreamer 22. Jul 2014

Nur wenn du 60% Rabatt gibst, dann ist es billiger die Köche, den Service für das...

motzerator 21. Jul 2014

Den Erfolg von "unfreundlichem" Verhalten kann ich bestätigen, man hat in diesen...

chriz.koch 21. Jul 2014

Ordentlich? Ich glaube absolute Monarchen in Mittelalter waren schlechter bezahlt...

Asmael 21. Jul 2014

Heutzutage könnte man meinen, dies sei der Satz von Rene Descartes gewesen... /Asmael

Asmael 21. Jul 2014

du wiederholst mich ;-) /Asmael

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter/in für die Fachadministration Finanz- und Rechnungswesen
    Erzbistum Köln Generalvikariat, Köln
  2. Linux-Systemadministrator (m/w)
    energy & meteo systems GmbH, Oldenburg
  3. Java-Entwickler/in Crossmediale Austauschsysteme IT-Planung und Softwareentwicklung
    Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt
  4. PHP-Entwickler (m/w)
    Aspera GmbH, Aachen

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Blu-rays zum Sonderpreis
    (u. a. Codename U.N.C.L.E 8,94€, Chappie 9,97€, San Andreas 9,99€, Skyfall 6,19€)
  2. VORBESTELLBAR: Warcraft: The Beginning (+ Blu-ray)
  3. VORBESTELLBAR: X-Men Apocalypse [Blu-ray]
    19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Chef

    Konkurrenz soll aufhören zu "jammern"

  2. Android TV

    Google nimmt Nexus Player vom Markt

  3. Solid-State-Drive

    Samsung bringt die SSD 750 Evo nach Deutschland

  4. Xperia X im Hands on

    Sonys vorgetäuschte Oberklasse

  5. Autonomes Fahren

    Ethik-Kommission soll Leitlinien für Algorithmen entwickeln

  6. Keine freie Software

    Cryengine ist öffentlich auf Github verfügbar

  7. Siri-Lautsprecher

    Apple plant Konkurrenten zu Amazons Echo

  8. E-Paper

    E-Ink wird farbig

  9. Philips BDP7501 und BDP7301

    Ein dritter 4K-UHD-Blu-ray-Player kommt

  10. Smartphones

    Huawei verklagt Samsung wegen LTE-Patenten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  2. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom
  3. Hyperloop Die Slowakei will den Rohrpostzug

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

Darknet: Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
Darknet
Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
  1. Privatsphäre 1 Million Menschen nutzen Facebook über Tor
  2. Security Tor-Nutzer über Mausrad identifizieren

  1. Re: Auflösung ist vernachlässigbar

    Sicaine | 13:00

  2. Re: "die alten Regeln gelten nicht für uns (=Google)"

    Dwalinn | 12:59

  3. Re: Im Allgemeinen versteht man unter 4K alles...

    The_Soap92 | 12:58

  4. Ein neuer Kindle DX mit Farbdisplay wäre toll...

    NeoCronos | 12:57

  5. Re: CRYTEK-CRYENGINE

    meinungsmonopolist | 12:57


  1. 13:07

  2. 12:45

  3. 12:30

  4. 12:06

  5. 12:05

  6. 11:55

  7. 11:41

  8. 11:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel