Chip mit CMOS Integrated Silicon Nanophotonics
Chip mit CMOS Integrated Silicon Nanophotonics (Bild: IBM Research)

Licht statt Elektronen Schnellere Chips dank Silicon Nanophotonics

Mit Silicon Nanophotonics will IBM dem Bau von Computerchips, die sowohl optische als auch elektrische Schaltkreise enthalten, ein wesentliches Stück nähergekommen sein. Auf diese Art und Weise sollen sich deutlich schnellere Chips herstellen lassen.

Anzeige

IBM vermeldet einen Durchbruch bei optischen Chips, die mit Licht statt mit elektrischen Signalen arbeiten, um Informationen zu übertragen. Die "Silicon Nanophotonics" genannte Technik soll es ermöglichen, optische und elektrische Komponenten auf einem Chip mit Strukturgrößen von unter 100 Nanometern zu vereinen.

Die Verwendung von Licht statt elektrischer Signale soll es möglich machen, Daten deutlich schneller zu transportieren, auch zwischen mehreren Chips innerhalb von Servern, innerhalb großer Rechenzentren und in Supercomputern, ohne dass dafür die heute teureren Umwandler notwendig sind.

Mehr als zehn Jahre hat John Kelly mit seinen Kollegen bei IBM Research an der Technik gearbeitet. Er sieht seine Entwicklung nun auf dem Weg in die kommerzielle Anwendung. Bereits 2010 stellten die IBM-Forscher einen Proof-of-Concept ihres Ansatzes vor.

Mit CMOS Integrated Silicon Nanophotonics lassen sich die Chips im herkömmlichen CMOS-Verfahren herstellen. Silizium-Transistoren und die nanophotonischen Komponenten teilen sich dabei eine gemeinsame Siliziumschicht. Dazu haben IBMs Forscher integrierte und extrem kompakte aktive und passive nanophotonische Komponenten entwickelt, die bis an die Beugungsgrenze verkleinert wurden, der kleinsten Größe, die dielektrische Optiken zulassen.

Dank der neuen Technik ist es laut IBM möglich, mit wenigen zusätzlichen Komponenten Modulatoren, Germanium-Photodektoren und extrem kleine Wellenlängen-Multiplexer in analoge und digitale CMOS-Schaltkreise zu integrieren. Letztendlich lassen sich damit dann optische Transceiver aus einem Chip herstellen. Bislang müssen diese aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt werden.

Was damals nur im Labor funktionierte, kann IBM nun in kommerziellen Chipfabriken in einer Strukturgröße von 90 Nanometern herstellen. Die CMOS-Transceiver sollen dabei Datenraten von über 25 Gigabit pro Sekunde pro Kanal erreichen, wobei über eine einzelne Verbindung mit Wellenlängen-Multiplex-Verfahren mehrere optischen Datenströme innerhalb eines Chips parallel verwendet werden können.


Neuro-Chef 16. Dez 2012

Sehe ich auch so. Dies ebenso. Allerdings finde ich, dass diverse Spezies bzw...

Kommentieren



Anzeige

  1. PHP-Entwickler (m/w)
    arboro GmbH, Schwaigern bei Heilbronn
  2. Systems Coordinator Sales (m/w)
    CROWN Gabelstapler GmbH & Co. KG, Feldkirchen bei München
  3. Softwareentwickler/in als technische/r Projektleiter/in Automotive
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Wolfsburg
  4. Informatiker / Application-Manager EAI/BI (m/w)
    TransnetBW GmbH, Wendlingen bei Stuttgart

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Aktion: Batman: Arkham Knight PS 4 kaufen und 10€ Gutschein auf Seasonpass erhalten
  2. NEU: LittleBigPlanet 3 - PlayStation 4
    19,00€
  3. NEU: The Witcher 3: Wild Hunt - PlayStation 4
    39,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. SQL-Dump aufgetaucht

    Generalbundesanwalt.de gehackt

  2. Brandgefahr

    Nvidia ruft das Shield Tablet zurück

  3. Tembo the Badass Elephant im Test

    Elefant im Elite-Einsatz

  4. Galaxy J5

    Samsungs Moto-G-Konkurrent kommt für 220 Euro

  5. Galliumnitrid

    Bisher kleinstes Notebook-Netzteil entwickelt

  6. Luftschiff

    Zeppeline für die Zukunft

  7. Kritik an Bundesanwaltschaft

    "Ermittlungsverfahren ist eine Blamage für den Rechtsstaat"

  8. Windows 10

    Mozilla missfällt neue Festlegung des Standard-Browsers

  9. Kim Dotcom

    "Daten auf Mega sind nicht mehr sicher"

  10. Latitude 12 Rugged Tablet

    Dells erstes Outdoor-Tablet braucht einen zweiten Akku



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



New Horizons: Pluto wird immer faszinierender
New Horizons
Pluto wird immer faszinierender
  1. Die Woche im Video Trauer, Tests und Windows 10
  2. New Horizons Gruß aus den Pluto-Bergen
  3. Raumfahrt New Horizons wirft einen kurzen Blick auf den Pluto

In eigener Sache: Preisvergleich bei Golem.de
In eigener Sache
Preisvergleich bei Golem.de
  1. In eigener Sache News von Golem.de bei Xing lesen
  2. In eigener Sache Golem.de erweitert sein Abo um eine Schnupper-Version

Deep-Web-Studie: Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
Deep-Web-Studie
Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
  1. Identitätsdiebstahl Gesetz zu Datenhehlerei könnte Leaking-Plattformen gefährden

  1. Re: Und solche Stümper

    der_wahre_hannes | 15:25

  2. Re: pepsi-chef missfällt neues 0,33er-dosen-6...

    Phantomal | 15:25

  3. Re: super dann hab ich zwei tablets :D

    Alashazz | 15:24

  4. Re: wann gibt es endlich eine Anzeige gegen die...

    Bassa | 15:24

  5. Re: Hat jemand Tips zu Alternativen?

    Kondom | 15:24


  1. 15:00

  2. 14:18

  3. 14:00

  4. 13:14

  5. 13:07

  6. 12:03

  7. 11:42

  8. 11:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel