Anzeige
Michael Meeks spricht nicht gern über Openoffice.
Michael Meeks spricht nicht gern über Openoffice. (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

Libreoffice "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.

Anzeige

Dass der Suse-Angestellte und Libreoffice-Entwickler Michael Meeks von der Office-Suite überzeugt ist, wird im Gespräch mit Golem.de schnell deutlich. Er möchte viel lieber über die Stiftung, The Document Foundation, oder die "Millionen von Nutzern" sprechen statt über Apache Openoffice.

Open- oder Libreoffice?

Spätestens seit der Veröffentlichung von Apache Openoffice 3.4 ist endgültig klar, dass Libreoffice und Openoffice nebeneinander entwickelt werden. Openoffice-Entwickler Rob Weir sieht dies in einem Interview mit Unixmen als Chance für Nutzer, die dadurch eine Wahlfreiheit bekommen.

Meeks hingegen sieht vor allem in der Trennung der Communitys eher einen Nachteil. Denn würde das Argument von Weir iterativ angewendet, "endet jeder Einzelne in seiner eigenen Community", so Meeks.

Zwar bestätigt Meeks, dass einige wenige Entwickler zu beiden Office-Suiten beitragen, er bestärkt diese jedoch, an Libreoffice zu arbeiten. Zudem sei es wichtig, dass "jeder, der mit dem Quellcode arbeitet, auch mit allen anderen zusammenarbeitet", findet Meeks.

Funktionsabstand

Aus Sicht eines Entwicklers sind die technischen Unterschiede beider Office-Suiten schwer zu benennen, sagte Meeks. Libreoffice sei jedoch durch das Aufräumen des Codes "einfacher und schneller zu kompilieren".

Aus Nutzersicht gebe es "einen großen Abstand bei der Funktionalität". Libreoffice unternehme sehr viel, um die Anwender "weg von den schrecklichen, binären und proprietären Formaten zu bekommen", so Meeks. Dazu schrieb die Entwickler-Community eine Vielzahl von Importfiltern.

Lizenzunterschiede

Der wohl größte Unterschied zwischen den beiden Programmsammlungen sind die Lizenzen. Einerseits die freizügige Apache-Lizenz für Openoffice und andererseits steht Libreoffice unter der LGPL, welche dem Prinzip des Copyleft unterliegt. Dadurch ist es möglich, Openoffice-Code in Libreoffice zu integrieren und unter der LGPL zu relizenzieren.

Dies geschah laut Meeks auch mit "etwa 95 Prozent des Codes aus Openoffice.org-Zeiten". Code-Austausch in die entgegengesetzte Richtung ist jedoch kaum möglich, da die Apache Software Foundation ihren Statuten entsprechend nur bedingt Copyleft-Code billigt. Die LGPL wird grundsätzlich ausgeschlossen, Code unter der MPL, welchen auch Libreoffice anbietet, darf nur binär verwendet werden.

Pläne für Libreoffice-Online 

dannythedumb 04. Jun 2012

Das ist anscheinend Niemandsland hier...dann versuch ich mein Glück;)

Local_Horst 30. Mai 2012

Im Grunde sind wir ja einer Meinung. Man darf eben nur nicht vergessen, dass die Software...

matbhm 29. Mai 2012

Die 2008er konnte aber schon nicht annähernd so viel wie die 2010er-Version, und für...

matbhm 29. Mai 2012

Sorry, wusste ich nicht mehr! Muss hier irgendwo noch die Version 5.2 rumliegen haben...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-Systemingenieur (m/w)
    United Monolithic Semiconductors GmbH, Ulm
  2. Technischer Redakteur (m/w)
    Jetter AG, Ludwigsburg
  3. Entwicklungsingenieur/in
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Presales Consultant (m/w) Alcatel-Lucent Abteilung Vertrieb Geschäftskunden
    BREKOM GmbH, Bremen

Detailsuche


Top-Angebote
  1. Age of Empires 3 Gold Edition
    5,00€ inkl. Versand (solange der Vorrat reicht)
  2. NEU: Xbox One 1TB Elite Bundle (inkl. Halo 5 Sammelkarte)
    429,00€
  3. NEU: Xbox One Elite Wireless Controller
    149,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Darpa

    Schnelle Drohnen fliegen durch Häuser

  2. Mattel und 3Doodler

    3D-Druck für Kinder

  3. Adobe Creative Cloud

    Adobe-Update löscht Daten auf dem Mac

  4. Verschlüsselung

    Thüringens Verfassungsschutzchef Kramer verlangt Hintertüren

  5. Xeon D-1571

    Intel veröffentlicht sparsamen Server-Chip mit 16 Kernen

  6. Die Woche im Video

    Sensationen und Skandale

  7. Micron

    Von 1Y-/1Z-DRAM-, 3D-Flash- und 3D-Xpoint-Plänen

  8. Hochbahn

    Hamburger Nahverkehr bekommt bald kostenloses WLAN

  9. ViaSat Joint Venture

    Eutelsat wird schnelleres Satelliten-Internet bieten

  10. SSDs

    Micron startet Serienfertigung von 3D-NAND-Flash



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Howto: Windows-Boot-Partitionen mit Veracrypt absichern
Howto
Windows-Boot-Partitionen mit Veracrypt absichern
  1. Verschlüsselung Nach Truecrypt kommt Veracrypt

Time Lab: Großes Kino
Time Lab
Großes Kino
  1. Forscher des IIS Sensoren am Körper bald ganz selbstverständlich
  2. Arbeitsschutz Deutscher Roboter schlägt absichtlich Menschen

Lockdown befürchtet: Die EU verbietet freie Router-Software - oder doch nicht?
Lockdown befürchtet
Die EU verbietet freie Router-Software - oder doch nicht?
  1. Captive Portals Ein Workaround, der bald nicht mehr funktionieren wird
  2. Die Woche im Video Mensch verliert gegen Maschine und iPhone verliert Wachstum
  3. WLAN-Störerhaftung Freifunker machen gegen Vorschaltseite mobil

  1. Preise?

    bl | 02:12

  2. datensicherung

    Sprite007 | 01:49

  3. Re: Unitymedia war über Arbeiten informiert.

    Opferwurst | 01:41

  4. Re: Nur in Ausnahmefällen eine sinnvolle Alternative

    RipClaw | 01:38

  5. Re: Macht Google Fiber es nicht genau so?

    RipClaw | 01:26


  1. 14:35

  2. 13:25

  3. 12:46

  4. 11:03

  5. 09:21

  6. 09:03

  7. 00:24

  8. 18:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel