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Auf dem Liberty Global tech Summit 2016
Auf dem Liberty Global tech Summit 2016 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Liberty Global: Unitymedia-Mutterkonzern und Netflix schließen Partnerschaft

Auf dem Liberty Global tech Summit 2016
Auf dem Liberty Global tech Summit 2016 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Netflix zahlt an Liberty Global, um seine App auf die Settop-Boxen des Kabelnetzbetreibers zu bringen. Der Vertrag gilt auch in Deutschland bei Unitymedia, muss aber konkret noch ausgehandelt werden.

Der Kabelnetzbetreiber Liberty Global hat eine weltweite Partnerschaft mit Netflix geschlossen. Das gab das Unternehmen am 14. September 2016 in Amsterdam bekannt. Der weltgrößte Kabelnetzbetreiber Liberty Global ist der Mutterkonzern der deutschen Unitymedia. "Für Deutschland müssen die konkreten Bedingungen noch ausgehandelt werden", sagte ein Sprecher von Unitymedia.

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Liberty Global hat die Partnerschaft in 30 Staaten geschlossen. Wann in den einzelnen Ländern begonnen wird, wurde noch nicht genannt. "Wir teilen uns den Umsatz mit Netflix, damit die auf unsere Settop-Box kommen", sagte Bob Greene, Managing Director Business Development bei Liberty Global. "Netflix verbraucht sehr viel Bandbreite." Die Inhalte von Netflix werden jedoch nicht bevorzugt ausgeliefert. Die Netflix-Inhalte werden in der Suche von Liberty angezeigt.

Jeder Internet-Nutzer des Konzerns kann eine Netflix-Mitgliedschaft abschließen, und sie an seinem Smart-TV oder auf anderen Endgeräten nutzen. Die Partnerschaft betrifft Liberty-Nutzer, die kein Smart-TV haben, oder bestehende Kunden, die einen einfachen Netflix-Zugang auf ihrem Fernseher wollen, ohne eine zusätzliche Fernbedienung zu nutzen. "Es fallen die normalen Preise für die Nutzung von Netflix an", sagte Greene Golem.de auf Anfrage. Solche Partnerschaften sind für Netflix sehr wichtig, der Streaming-Konzern bezahlt Fernsehhersteller, um auf der Fernbedienung einen extra Button zu erhalten.

Zuerst wird die Partnerschaft in den Niederlanden vollzogen. Die Netflix-App wird dort auf der Horizon-Box installiert. Danach folgen weitere Staaten bis zum Jahr 2017. Dieselbe App soll weltweit in verschiedenen Sprachen angeboten werden.

Liberty zahlt nach eigenen Angaben jährlich für Inhalte 2,5 Milliarden US-Dollar. Liberty Global-Chef Mike Fries sagte: "Wir wollen die besten Inhalte für unsere Kunden bereitstellen. Dieser Vertrag bringt mehr Freiheit für unsere Abonnenten und wir freuen uns unsere Partnerschaft mit Netflix auszubauen"


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Dragon0001 15. Sep 2016

Teilen bedeutet nicht, dass beide jeweils die Hälfte bekommen.

drvsouth 15. Sep 2016

Dein Problem ist der TechniColor Router ;-) Lass dir eine ConnectBox schicken, dann geht...

Dragon0001 15. Sep 2016

Sehr wahrscheinlich nicht. Wenn es Kapazitäts-Probleme wäre müsste man das im Speed-Index...



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