Lernstift Schreiben lernen mit dem vibrierenden Stift

Ein Stift, der bei Schreibfehlern ein haptisches Feedback gibt: Das ist das Ziel des österreichischen Projektes "Lernstift". Genug Geld für eine Produktpräsentation wurde mittlerweile gesammelt, jetzt wollen die Macher über eine Crowdfunding-Plattform Kapital für einen ersten Prototyp aufbringen.

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Mit dem Lernstift-Projekt des österreichischen Unternehmers Falk Wolsky sollen Kinder in Zukunft leichter schreiben lernen. Durch Vibrationssignale werden sie auf Schreibfehler und unsaubere Buchstaben aufmerksam gemacht; eine Satzerkennung soll auch auf Grammatikfehler hinweisen.

Im Inneren der ersten Generation des Lernstifts sollen sich neben der Stiftmine und einer Batterie Bewegungssensoren und eine Texterkennungselektronik befinden. Mit einem Schalter wird der Nutzer zwischen der Rechtschreiberkennung und der Schönschreiberkennung umschalten können. Im Schönschreibmodus soll der fertige Stift vibrieren, wenn ein Buchstabe undeutlich geschrieben wird. Im Rechtschreibmodus vibriert der Stift einmal bei einem Schreibfehler und zweimal bei einem Grammatikfehler.

  • Der Lernstift zeigt durch Vibrationen an, wenn der Schreiber einen Fehler macht. (Bild: Lernstift.com)
  • Im Inneren des Stiftes befindet sich ein Texterkennungsmodul. In der zweiten Generation soll auch ein Netzwerkmodul eingebaut werden. (Bild: Lernstift.com)
Der Lernstift zeigt durch Vibrationen an, wenn der Schreiber einen Fehler macht. (Bild: Lernstift.com)

In der zweiten Generation soll zusätzlich noch ein Drucksensor integriert werden, der den Schreiber vor zu festem Aufdrücken warnt. Je stärker der Stift aufgedrückt wird, desto stärker soll die Rückmeldung des Stiftes erfolgen. So soll einer verkrampften Handhaltung vorgebeugt werden. Mit einem Netzwerkmodul können zudem die geschriebenen Eingaben per WLAN an einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet übertragen werden.

Crowdfunding-Projekt soll noch im Februar starten

Nachdem bereits 10.000 Euro für die Erstellung einer Produktpräsentation gesammelt wurden, soll noch im Februar 2013 ein Crowdfunding-Projekt gestartet werden, um Geld für den Bau eines funktionierenden Prototyps zu sammeln. Der Lernstift wurde mittlerweile zum Patent angemeldet; ein Produktvideo soll bald erscheinen. Die Höhe der per Crowdfunding gesammelten Geldmenge wird letztlich darüber entscheiden, ob der Lernstift in Eigenentwicklung hergestellt wird oder ob das Patent an einen Hersteller lizenziert wird.

Ein erstes 3D-Modell ist bereits vorhanden, mit dem die Ergonomie getestet wird. Wolsky plant, den Prototyp im Sommer 2013 vorzustellen. Im Herbst 2013 soll dann die erste Generation des Lernstifts in den Handel kommen.


Daniel Kaesmacher 07. Feb 2013

Hallo liebe Leser und danke für das Feedback! Stromstöße statt Vibrationen waren kurz im...

Ike_klar 05. Feb 2013

Der aber sicher auch dafür gesorgt hat das du das nicht mehr vergessen hast ;)

DrWatson 04. Feb 2013

Ich wäre eher für den geschmackvollen Einsatz von Stromstößen.

Spaghetticode 04. Feb 2013

Und jedesmal soll die vibrieren, wenn wieder jemand versucht, Standart zu...

_2xs 04. Feb 2013

Damit dann alle Arial schreiben, obwohl New Times Roman schöner aussieht. Sowas ist...

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