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Auf Papier Geschriebenes wird vom Yoga Book erkannt.
Auf Papier Geschriebenes wird vom Yoga Book erkannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lenovo Yoga Book ausprobiert: Wer braucht schon eine richtige Tastatur?

Eines der ungewöhnlichsten Convertibles der Ifa kommt von Lenovo: Statt einer Tastatur hat das neue Yoga Book eine große berührungssensitive Oberfläche, die als Tastatur oder digitaler Block genutzt wird. Wir konnten schon auf dem Gerät tippen und kritzeln - und sind skeptisch.

Lenovo hat auf der Ifa erstmals das Yoga Book gezeigt. Das Convertible ist leicht, schlank und damit sehr kompakt - und hat statt einer Tastatur eine große, schwarze, berührungssensitive Oberfläche.

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Diese ist zugleich die Tastatur des Yoga Books oder ein digitaler Block zum Schreiben und Zeichnen, ein Digitizer wird mitgeliefert. Mit diesem kann nicht nur auf der schwarzen Fläche geschrieben werden, sondern auch auf Papier. Eingaben werden weiterhin vom Convertible erkannt, selbst wenn ein dünner Block auf der Touch-Fläche liegt.

2.048 Druckstufen soll der Eingabestift erkennen. Ist die Tinte verbraucht, können Patronen zum Nachfüllen eingesetzt werden. Batterien benötigt der Stift nicht.

Tippen auf der angerauten Oberfläche

Wer nicht mit einem Stift schreiben, sondern Texte tippen will, kann zur Tastatureingabe wechseln. Das Tippen auf dem leicht angerauten Glas ist angenehmer als auf der herkömmlichen Bildschirmtastatur. Außerdem bekommen Nutzer bei Eingaben ein leichtes Vibrationsfeedback. Sehr präzise schien dieses im kurzen Test aber nicht.

Das Tippen auf der Touch-Oberfläche wird eine Eingewöhnungszeit brauchen. Selbst dann wird es sicherlich immer wieder zu unbeabsichtigten Fehleingaben kommen. Laut Lenovo soll das Convertible diese mit der Zeit aber erkennen und ignorieren können. Eine AI soll den Schreibstil des Nutzers lernen und dadurch Korrekturen und Wortvorschläge liefern können.

Neben der Touch-Oberfläche fällt das Yoga Book mit dem für die Produktreihe typischen mehrteiligen Scharnier durch die kompakten Maße auf: Mit 9,6 mm im zusammengeklappten Zustand und einem Gewicht von gerade einmal 690 Gramm ist es ideal für unterwegs. Dafür reicht auch das 10,1 Zoll große IPS-Display mit 1080p-Auflösung aus.

  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovo Yoga Book (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als Prozessor kommt ein Atom x5-Z8550 zum Einsatz, dessen vier Kerne zwischen 1,44 und 2,4 GHz takten. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, eine 64 GByte eMMC ist ebenfalls verbaut, ein Micro-SD-Kartenleser ist vorhanden. Ansonsten hat das Yoga Book einen Micro-HDMI- und einen USB-Typ-C-Anschluss.

Trotz der kompakten Bauweise soll der Akku bis zu 15 Stunden halten. Sollte diese Angabe stimmen, wäre das ein guter Wert für ein solches Gerät.

Im September 2016 soll das Yoga Book mit Android für 500 Euro und mit Windows 10 für 600 Euro erscheinen. Für einen Aufpreis von 100 Euro gibt es außerdem ein LTE-Modem.

Erste Einschätzung

Wer bisher Notizen lieber auf Papier statt auf einem Tablet verfasst, diese aber trotzdem digital vorliegen haben will, sollte das neue Yoga Book in Erwägung ziehen. Besonders für Studenten könnte das Gerät interessant werden, mit einem Einstiegspreis von 500 Euro ist das Convertible recht günstig.


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teddybums 01. Sep 2016

Kann ich selber festlegen welches Layout angezeigt wird? Das wäre ein ausschlaggebender...

Theoretiker 01. Sep 2016

Das keyboard.io oder »Truly Ergonomical Computer Keyboard« hat die Anordnung in 2D...

HubertHans 01. Sep 2016

Nein, ist er nicht. Sicherlich bewaeltigt er die Aufgabe, aber nicht ohne dir mehr Zeit...

mriw 01. Sep 2016

Hey, das ist ja fast wie das IBM ThinkPad Transnote vor ca. 15 Jahren :) Das hatte damals...

christian_k 01. Sep 2016

Man "gewöhnt" sich an alles...



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