Lenovos Tisch-PC Ideacentre Horizon 27
Lenovos Tisch-PC Ideacentre Horizon 27 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Lenovo Horizon 27 Rollender Tisch-PC als Mini-Surface-Konkurrenz

Keinen Tablet-PC, sondern einen Table-PC hat Lenovo vorgestellt. Das Lenovo Ideacentre Horizon ist damit gewissermaßen die bezahlbare Heimversion von Microsofts Multitouch-Tisch Surface, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tablet Surface.

Anzeige

Nachdem Sony mit dem Tap 20 bereits ein Riesentablet vorgestellt hat, legt Lenovo nun mit dem Ideacentre Horizon 27 nach. Das 8 kg schwere Tablet ist eigentlich ein All-in-One-PC (AiO) mit 27-Zoll-Touchscreen und Akku. Lenovo nennt das Gerät einen Table-PC, und selbst die Mitarbeiter vor Ort auf der CES in Las Vegas mussten sich bemühen, es nicht versehentlich einen Tablet-PC zu nennen. Mit einer Akkulaufzeit zwischen 2 und 2,5 Stunden ist der Rechner für einen Tablet-PC auch wenig mobil. Außerdem wurde kein Digitizer gezeigt.

Fahrbarer Esstisch mit Display

Den Table-PC wird es in zwei Formen geben. Zum einen ist es ein AiO mit einem ausklappbaren Standfuß und optional kann das Gerät auch als Rollwagen erworben werden. Dann kann der Rechner ohne Ausfahren des Standfußes in die Displaylage gebracht oder als flacher Tisch durch die Gegend gerollt werden.

Die Bedienung unterscheidet sich von vielen anderen Windows-8-Geräten. Lenovo setzt auf die Eigenentwicklung Aura als Oberfläche, die über dem Desktop und der darüberliegenden Windows-8-Oberfläche (auch bekannt als Metro) liegt. Sie wird durch die Position des All-in-One-PCs aktiviert und auch deaktiviert. Liegt der Rechner flach auf dem Boden, aktiviert sich beispielsweise Aura. Der Bildschirm erlaubt bis zu zehn Finger auf dem Full-HD-Bildschirm. Zwei Personen können also jeweils mit einer Hand miteinander arbeiten.

  • Dichtes Gedränge um Lenovos Table-PC (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo Ideacentre Horizon 27
  • Lenovo-Mitarbeiter demonstrierten den Table-PC.
Dichtes Gedränge um Lenovos Table-PC (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Bedienung erinnert stark an Microsofts Surface. Zur Klarstellung muss aber erwähnt werden, dass damit nicht die neuen Windows-RT-Tablets mit dem Namen Surface gemeint sind, sondern Microsofts gleichnamiger Multitouch-Tisch Surface, den es bereits in der zweiten Generation gibt. Das Ideacentre Horizon ist sozusagen eine Miniversion von Surface 2.0, dem Samsung Sur40. Wie Surface arbeitet Horizon mit speziellen Apps. Lenovo hat dafür einen eigenen Appstore entwickelt, der Aura-fähige Apps beinhaltet. Auch die Tischmetapher wird komplett umgesetzt. Inhalte wie Bilder und Videos können von jeder Seite betrachtet werden. Die Oberfläche ist konsequent für Multitouch ausgelegt und der Anwender dreht sich seine Inhalte einfach zu sich.

Lenovo zeigte auch zusätzliche Hardware, die auf den Tisch gelegt und erkannt wurde. Dazu gehören einige Elemente, die über den Tisch geschoben werden. Auch einen Joystick gibt es, der aufgesetzt wird und selbst einen Würfel zeigte Lenovo. Auf einigen Elementen waren auch Tags zu erkennen, wie sie von der ersten Surface-Generation bekannt sind. Details zu dem Display nannte Lenovo jedoch nicht.

Bisher ist der Horizon das einzige Gerät mit Aura. Lenovo will das System aber ausbauen.

Zum Preis macht Lenovo bisher nur grobe US-Angaben. Je nach Ausstattung wird der Rechner wohl zwischen 1.000 und 1.700 US-Dollar kosten und soll in den USA im Sommer 2013 auf den Markt kommen. Die Ausstattungsvarianten stehen noch nicht fest. Möglich sind aber verschiedene Core-i-Prozessoren, eine Nvidia-Grafikkarte sowie 1 TByte Speicherplatz und 16 GByte RAM.


Endwickler 08. Jan 2013

Für ein Rollenspiel ist das bestimmt interessant, auf so einem Tisch eine Landkarte mit...

Bouncy 08. Jan 2013

So isses, es gibt keinen Surface-Tisch mehr von dem Golem da schreibt. Microsoft hat...

Kommentieren



Anzeige

  1. Produktmanager Bus Tools and Technologies (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Software-Entwickler / Software-Tester (m/w) für Applikationssoftware
    FERCHAU Engineering GmbH, Raum Berlin
  3. Expert Customer Care & Customer Experience (m/w)
    E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt
  4. Systemberater (m/w)
    ISGUS Vertriebs GmbH, Hamburg/Seevetal

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Batman: Arkham Knight
    ab 49,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 23.06.
  2. NEU: Dishonored: Die Maske des Zorns Steam
    6,97€
  3. NEU: Doom III BFG Steam
    5,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Auto-Hilferuf

    eCall wird ab 2018 Pflicht

  2. Raumfahrt

    Progress-Raumfrachter ist auf falschem Kurs

  3. BND-Affäre

    Opposition verlangt von Merkel Liste der NSA-Selektoren

  4. LG G4 im Hands On

    Hervorragende Kamera und edle Leder-Optik

  5. Skyworth

    Fernsehhersteller Metz wird chinesisch

  6. Boeing X-37B

    Neuer Flug für die US-Dauerdrohne

  7. Leistungsschutzrecht

    VG Media will Hunderte Millionen Euro von Google

  8. Windows 10

    Microsoft bezeichnet kostenloses Upgrade als Marketing

  9. Telefoniefunktion

    Whatsapp speichert Anrufe

  10. Dirt Rally

    Klassischer Motorsport im Early Access



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



HTTPS: Kaspersky ermöglicht Freak-Angriff
HTTPS
Kaspersky ermöglicht Freak-Angriff
  1. Equation Group Neue Beweise deuten auf NSA-Beteiligung an Malware hin
  2. Equation Group Die Waffen der NSA sind nicht einzigartig
  3. Equation Group Der Spionage-Ring aus Malware

Nexus Player im Test: Zu wenige Apps, zu viele Probleme
Nexus Player im Test
Zu wenige Apps, zu viele Probleme
  1. Update Android 5.1.1 für das erste Gerät veröffentlicht
  2. Fire-TV-Konkurrenz Googles Nexus Player kostet 100 Euro
  3. Landesanstalt für Kommunikation TV-Werbezeitbeschränkung ist wegen Amazon & Co. überholt

Schützen, laden, stylen: Interessantes Zubehör für die Apple Watch
Schützen, laden, stylen
Interessantes Zubehör für die Apple Watch
  1. iFixit-Teardown Herz der Apple Watch lässt sich nicht wechseln
  2. Smartwatch So funktioniert der Pulssensor der Apple Watch
  3. Smartwatch Apple Watch wird frühestens im Juni im Laden verkauft

  1. Re: Reboot? Bei einer UHR???

    Arkarit | 21:47

  2. Re: Man sollte die ganze Welt entwaffnen

    Oxycodon | 21:43

  3. Ich rate mal...

    Hox24 | 21:42

  4. Re: Lügenpresse ?

    nykiel.marek | 21:42

  5. Re: Ich wollte Wordpress nicht bashen

    Ninos | 21:41


  1. 18:16

  2. 17:36

  3. 17:35

  4. 17:30

  5. 17:25

  6. 17:18

  7. 16:46

  8. 16:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel