Abo
  • Services:
Anzeige
Axel-Springer betrieb das Leistungsschutzrecht in Deutschland.
Axel-Springer betrieb das Leistungsschutzrecht in Deutschland. (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Leistungsschutzrecht: Google muss Zeitungsverlagen in Spanien Geld bezahlen

Die spanische Regierung folgt dem deutschen Vorstoß zum Leistungsschutzrecht. Dabei blieb ungeklärt, bis zu welchem Umfang die Suchmaschinen Inhalte anzeigen dürfen.

Anzeige

Spanische Presseverlage und Autoren bekommen von Google und anderen Suchmaschinenbetreibern künftig Geld für die Verwendung ihrer Texte. Dies sieht eine Reform des Urheberrechts vor, die die Regierung am 14. Februar 2014 verabschiedete. Danach soll beispielsweise Google News Textpassagen in beschränktem Umfang ohne Genehmigung verwenden dürfen, dafür aber eine angemessene Gebühr zahlen.

Das Parlament muss der Gesetzesänderung noch zustimmen, so die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

"Dies ist der wichtigste Schritt, den jemals eine spanische Regierung zum Schutz der Presse getan hat", sagte der Präsident des spanischen Verbandes der Zeitungsverleger (AEDE), Luis Enríquez. Die Regierung ließ allerdings ungeklärt, bis zu welchem Umfang die Suchmaschinen Inhalte benutzen dürfen.

Eine Sprecherin von Google España erklärte der Nachrichtenagentur Reuters, sie könne dies nicht kommentieren, weil sie noch nicht den genauen Wortlaut der Urheberrechtsreform kenne.

Am 1. August 2013 trat in Deutschland ein geändertes Urheberrecht und damit das Leistungsschutzrecht für Presseverlage in Kraft. Ursprünglich sollte das Leistungsschutzrecht auch kleinste Textausschnitte schützen. Doch kurz vor der Abstimmung im Bundestag wurde der Gesetzentwurf verändert. Danach hieß es: "Der Hersteller eines Presseerzeugnisses (Presseverleger) hat das ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, es handelt sich um einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte." Was unter "kleinste Textausschnitte" zu verstehen ist, definiert das Gesetz nicht.

Der Axel-Springer-Konzern und Burda hatten angekündigt, ihre Ansprüche aus dem Leistungsschutzrecht durch die VG Media wahrnehmen zu lassen. Auch die Verwertungsgesellschaft Wort bietet sich an, die Forderungen aus dem Leistungsschutzrecht für die Rechteinhaber durchzusetzen und dabei auch die Autoren zu berücksichtigen.


eye home zur Startseite
Ben Stan 18. Feb 2014

http://www.sellerforum.de/images/smilies/applaus01.gif Hab da auch mal noch was...

Anonymer Nutzer 17. Feb 2014

Wieso sollte Google die kaufen? Bei Zeitungen hat man in der Regel eher kein spezielles...

cyro 17. Feb 2014

Quatsch. Den letzten Absatz nicht gelesen? Axel-Springer und Burda wollen ihre Ansprüche...

ronlol 16. Feb 2014

Meine Rede. Raus aus dem Index mit diesen Blättern. Wenn die Verlage nicht im aktuellen...

Anonymer Nutzer 16. Feb 2014

Da steht ja auch nicht "der freien Presse" oder "der unabhängigen Presse" da steht nur...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Darmstadt, Mülheim an der Ruhr, München, Saarbrücken, Berlin
  2. über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Stuttgart
  3. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  4. Deutsche Telekom AG, Darmstadt, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Die Unfassbaren, Ghostbusters I & II, Jurassic World, Fast & Furious 7 Extended Version)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Der Marsianer, The Hateful 8, Interstellar, Django Unchained, London Has Fallen, Olympus Has...

Folgen Sie uns
       


  1. Samsung zum Galaxy Note 7

    Schuld waren die Akkus

  2. Automute

    Stummschalten beim Ausstöpseln der Kopfhörer

  3. Neue Hardwaregeneration

    Tesla-Autopilot 2.0 nur bis 72 km/h aktiv

  4. Digitale Assistenten

    LG hat für das G6 mit Google und Amazon verhandelt

  5. Instant Tethering

    Googles automatischer WLAN-Hotspot

  6. 5G-Mobilfunk

    Netzbetreiber erhalten Hilfe bei Suche nach Funkmastplätzen

  7. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  8. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  9. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  10. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Halo Wars 2 angespielt: Mit dem Warthog an die Strategiespielfront
Halo Wars 2 angespielt
Mit dem Warthog an die Strategiespielfront

  1. Re: Manipulative Bildauswahl

    DeathMD | 09:25

  2. Re: Warum berichten alle über diese kleine App?

    magnolia | 09:25

  3. Re: Was für ein Fusch

    miauwww | 09:22

  4. Re: Nicht nur auf dem Land

    Lügenbold | 09:20

  5. Und ich habe gedacht die Kamera war schuld

    maze_1980 | 09:18


  1. 08:36

  2. 07:26

  3. 07:14

  4. 11:29

  5. 10:37

  6. 10:04

  7. 16:49

  8. 14:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel