Victorinox-USB-Stick mit Diamanten
Victorinox-USB-Stick mit Diamanten (Bild: Arnd Wiegmann/Reuters)

Legale Kopien Übergangslösung bei Urheberrechtsabgaben auf USB-Sticks

Die Verwertungsgesellschaften haben sich mit dem Bitkom über Urheberrechtsabgaben auf USB-Sticks und Speicherkarten geeinigt. Doch damit ist der Streit nicht gelöst. Gerade SD-Karten werden oft in Digitalkameras eingesetzt.

Anzeige

Der IT-Branchenverband Bitkom hat sich mit den Verwertungsgesellschaften ZPÜ, VG Wort und VG Bild-Kunst auf Urheberrechtsabgaben für USB-Sticks und Speicherkarten in Höhe von 8 Cent pro Stück geeinigt (PDF). Der Vertrag bezieht sich rückwirkend auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2012, erklärte der Bitkom. "Im Ergebnis entspricht das einer Verlängerung des alten Vertrages um ein halbes Jahr zu den alten Vergütungssätzen", sagte ein Bitkom-Sprecher Golem.de.

Die Verwertungsgesellschaften erhalten nach groben Schätzungen Einnahmen von etwas mehr als 1 Million Euro.

Der bisherige Vertrag war von den Verwertungsgesellschaften zum 31. Dezember 2011 gekündigt worden. Mit den Abgaben auf Geräte und Speichermedien sollen legale Privatkopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten abgegolten werden.

"Wir haben für einen begrenzten Zeitraum eine pragmatische Lösung gefunden", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der bestehende Streit zwischen Herstellern und Verwertungsgesellschaften über die Höhe der Abgaben werde damit aber nicht gelöst.

Seit Juli 2012 fordern die Verwertungsgesellschaften eine Abgabe in Höhe von 91 Cent für USB-Sticks und Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 4 GByte. Auf USB-Sticks mit mehr als 4 GByte sollen 1,56 Euro bezahlt werden und bei 4-GByte-Speicherkarten 1,95 Euro. Im Handel kosten USB-Sticks mit 4 GByte Speichervolumen derzeit ab rund 5 Euro.

Der Informationskreis Aufnahmemedien (IM) betonte in einer früheren Stellungnahme, dass weit mehr als die Hälfte der Speicher SD-Karten seien, die hauptsächlich in Digitalkameras und Camcordern eingesetzt würden. Der Verbraucher würde für selbst erstellte Fotos und Videos Geld an die Verwertungsgesellschaften zahlen. Zu den IM-Mitgliedsfirmen zählen Fujifilm Recording Media, Hama, Imation Deutschland, JVC Advanced Media Europe, Kodak, Maxell Deutschland, Panasonic Europe, Philips Deutschland, Sony Deutschland, Toshiba Electronics Europe und Verbatim.


Rungard 26. Jan 2013

...

neocron 23. Jan 2013

richtig. Und das kopieren ist nur verboten, wenn entsprechende Schutzmassnahmen...

elgooG 23. Jan 2013

Das angebliche Recht auf Privatkopie dient wieder einmal als Vorwand zum Gelddrucken...

blq 22. Jan 2013

Benehmt euch halt mal, dann rennen euch auch nicht dauernd die Frauen weg.

blq 22. Jan 2013

egal, wenn du der Sache nochmal 3 Namen gibst würde man für jeden davon auch nochmal...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler/in
    HELBAKO GmbH, Heiligenhaus
  2. Senior Technical Director Internet Backbone (m/w)
    Deutsche Telekom Technik GmbH, Münster
  3. Anwendungsbetreuer/in / Programmierer/in
    NEW Service GmbH, Mönchengladbach
  4. Softwareentwickler/in Backend für Connected Driving
    Robert Bosch GmbH, Abstatt

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. NEU: Blu-rays je 8,97 EUR oder günstiger
    (u. a. Who am I, The Amazing Spider-Man, Frankenweenie, Larry Flynt)
  2. NEU: Fast & Furious 7 - Extended Version (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
    14,99€
  3. VORBESTELLBAR: The Expendables Trilogy - Steelbook/Uncut [Blu-ray] [Limited Edition] FSK 18
    32,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung Gear S2 im Hands on

    Drehbarer Ring schlägt Touchscreen

  2. Mobiles Internet

    Vodafone überbrückt Warten auf DSL-Anschluss mit Surfstick

  3. Alienware X51 R3

    Mini-PC setzt auf interne WaKü und externe Grafikkarten-Box

  4. Cross-Site-Scripting

    Netflix stellt Tool zum Auffinden von Sicherheitslücken vor

  5. Asynchronous Shader

    Nvidias Grafikkarten soll eine wichtige DX12-Funktion fehlen

  6. Huawei G8

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 400 Euro

  7. Pioneer XDP-100R

    Android-basierter Hi-Res-Audio-Player

  8. Verbraucherschützer

    Nicht über neue Hardware bei All-IP-Umstellung informiert

  9. Let's Play

    Machinima muss bezahlte Youtube-Videos kennzeichnen

  10. Not so smart

    Aktuelle Fernseher im Sicherheitscheck



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Rare Replay im Test: Banjo, Conker und mehr im Paket
Rare Replay im Test
Banjo, Conker und mehr im Paket
  1. Elite Bundle Xbox One startet ein bisschen schneller
  2. Microsoft Warum Quantum Break nicht für Windows erscheint
  3. Xbox One DVR-Funktion erscheint vorerst nicht in Deutschland

Windows 10 im Upgrade-Test: Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!
Windows 10 im Upgrade-Test
Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!
  1. Microsoft Neuer Insider-Build von Windows 10
  2. Windows 10 Erfolgreicher als das angeblich erfolgreiche Windows 8
  3. Windows 10 Updates lassen sich unter Umständen 12 Monate aufschieben

TempleOS im Test: Göttlicher Hardcore
TempleOS im Test
Göttlicher Hardcore
  1. Windows-10-Updates Microsoft intensiviert die Geheimniskrämerei
  2. Windows-Insider-Programm Chrome hat Probleme mit Windows 10 Build 10525
  3. Microsoft Erster Insider-Build seit dem Erscheinen von Windows 10

  1. Re: Nvidia wirds schon richten

    Buttermilch | 19:02

  2. Re: Faxproblem wird auch komplett verschwiegen

    Raulsinropa | 18:59

  3. können Sie gleich wieder aufhören, das wird...

    McFly | 18:58

  4. Re: suche Touch Player für Partys

    Legacyleader | 18:57

  5. Re: Sleepy Puppy

    hg (Golem.de) | 18:54


  1. 19:00

  2. 18:14

  3. 18:09

  4. 17:34

  5. 16:42

  6. 16:33

  7. 16:04

  8. 15:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel