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Launcher One: Satellitenstarts im Bereich des Erschwinglichen
Launcher One: Satellitenstarts im Bereich des Erschwinglichen (Bild: Virgin Galactic)

Launcher One Virgin Galactic will Satelliten ins All transportieren

Das Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic hat eine Rakete entwickelt, die Satelliten ins All bringen soll. Sie soll wie das Raketenflugzeug Spaceship Two vom Transportflugzeug Whiteknight Two in die Luft transportiert und dann ausgeklinkt werden. Gründer Richard Branson kündigte den Start für die kommerziellen Raumflüge für 2013 an.

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Virgin Galactic will in das Satellitengeschäft einsteigen: Auf der Luftfahrtmesse in Farnborough hat das Raumfahrtunternehmen des britischen Geschäftsmanns Richard Branson ein System vorgestellt, mit dem Satelliten in die Erdumlaufbahn befördert werden können.

Zweistufige Rakete

Launcher One ist eine zweistufige Rakete, die Satelliten ins All transportieren soll. Launcher One wird aber nicht von einer Rampe auf der Erde aus starten. Das Transportflugzeug Whiteknight Two wird sie mit in die Luft nehmen. Dann wird die Rakete ausgeklinkt und fliegt mit eigener Kraft weiter.

Sie wird die Satelliten auf eine niedrige Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, Leo) oder auf eine sonnensynchrone Umlaufbahn (sonnensynchroner Orbit, SSO) bringen. Das Gewicht des Satelliten hängt dabei vom Ziel ab: Ein Satellit für den Leo kann bis zu 225 Kilogramm wiegen, einer, der für den SSO gedacht ist, 100 Kilogramm.

Satellitenstarts günstiger machen

Ziel sei, den Preis für Satellitenstarts "in den Bereich des Erschwinglichen für Innovatoren überall, von Startups und Schulen bis hin zu etablierten Unternehmen und Raumfahrtbehörden" zu bringen, erklärte Branson. Es soll weniger als 10 Millionen US-Dollar kosten, einen Satelliten mit Launcher One in den Orbit zu transportieren.

Gebaut wird Launcher One in Kalifornien in der Final Assembly, Integration and Test Hangar (Faith). In der Fabrik auf dem Gelände des Mojave Air And Space Port werden auch das Raketenflugzeug Spaceship Two und die Whiteknight Two gebaut. Der erste kommerzielle Start der Launcher One ist für 2016 geplant.

Nustar startet vom Flugzeug aus

Orbital Sciences nutzt heute schon diese Methode: Im Juni 2012 hat das US-Raumfahrtunternehmen von einem Flugzeug aus das Weltraumröntgenteleskop Nustar ins All geschossen. Anders als Virgin Galactic hat Orbital Sciences dafür kein eigenes Flugzeug gebaut, sondern ein vorhandenes Modell, eine Lockheed L-1011 Tristar, dafür modifiziert.

An einem vergleichbaren Startsystem für größere Satelliten arbeitet das US-Unternehmen Stratolaunch: Es will dafür ein riesiges Transportflugzeug bauen - aus zwei Boeing 747. Hinter dem Projekt stehen Burt Rutan, der auch die Flugzeuge für Virgin Galactic konstruiert, und Microsoft-Gründer Paul Allen.

Kommerzielle Raumflüge ab 2013 

Froggy 14. Aug 2012

Der gute Richard Branson soll sich doch besser mal auf EIN Projekt konzentrieren, anstatt...

Technikfreak 13. Jul 2012

Es ist nur eine Frage der Höhe und des Zeitrahmens bis alles wieder runterkommt, aber...

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