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G.fast-Testlabor von Lantiq in München
G.fast-Testlabor von Lantiq in München (Bild: Lantiq)

Lantiq: G.fast, DOCSIS 3.1 und das Ende der Drosselung

G.fast-Testlabor von Lantiq in München
G.fast-Testlabor von Lantiq in München (Bild: Lantiq)

Über das alte Telekom-Kupferkabel und das Kupfer-Koaxialkabel der TV-Kabelnetzbetreiber lassen sich bald 1 bis 2 GBit/s im Download erreichen. Dann werden sich die Netzbetreiber keine Drosselung mehr erlauben können.

Der Chipentwickler Lantiq, der seit kurzem zu Intel gehört, erwartet in einigen Jahren ein Ende der Drosselung durch Netzbetreiber, weil die Datenübertragungsraten durch neue Technologien massiv ansteigen. Rainer Spielberg, Leiter Business Line und Residential Gateway Solutions bei Lantiq, sagte Golem.de: "Es ist die Frage, ob Drosselung dann noch machbar ist." Auch Hans-Peter Trost, Marketing Manager G.fast, meinte zu dem Thema: "Mit den neuen Technologien ist das gegessen."

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G.fast gilt als Nachfolgestandard von VDSL2 und verspricht Datenraten von 1 GBit/s und mehr und arbeitet im Frequenzbereich von 2,2 bis 106/212 MHz. In der zweiten Generation von G.fast wird der Bereich noch einmal auf 212 MHz erweitert, um Datenraten von bis zu 2 GBit/s zu erreichen.

  • Lantiq-G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Markus Kratz, Achim Sawall, Hans-Peter Trost (v. l. n. r.) (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Mehrere Kilometer Festnetzkabel, um realistische Tests durchführen zu können (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Breitbandmodems im G.fast-Labor - hohe Datenraten können in Verbindung mit G.fast mit Vectoring realisiert werden. (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Kupferkabel im G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Achim Sawall, Hans-Peter Trost, Markus Kratz (v. l. n. r.) (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Achim Sawall, Hans-Peter Trost, Thomas Heuken, Markus Kratz (v. l. n. r.) (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
Lantiq-G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)

Spielberg sagte: "G.fast wurde wegen des Drucks durch Glasfaser und TV-Kabel auf Wunsch der Festnetzbetreiber entwickelt." Lantiq sieht sich selbst als führend bei der Standardisierung an und will rund 80 Prozent zu dem Übertragungsverfahren beigetragen haben. Hauptkonkurrent von Lantiq ist Broadcom.

Kupfer-Festnetz trifft auf TV-Kabel

Lantiq ging 2009 aus dem Verkauf der Sparte Wireline Communications Infineons hervor. Durch die Übernahme durch Intel kommen die Festnetzexperten von Lantiq mit den Intel-Experten für Kabelmodemchips zusammen. Lantiq hatte keine Fabriken, Intels Kabelmodems kommen aus eigener Fertigung. Laut Trost ist auch DOCSIS 3.1 "nicht mehr weit entfernt". In einem auf Koax und Glasfaser basierenden Kabelnetz soll sich mit DOCSIS 3.1 eine Datenübertragungsrate von über 1 GBit/s erreichen lassen. Technicolor führte kürzlich einen Interoperabilitätstest mit seinem ersten Modem für den neuen Kabelnetzstandard durch. Das Modem MediaAccess TC4400 soll 2 GBit/s im Download erreicht haben.

G.fast werde im Telekommunikationsnetz ab dem Jahr 2016 zum Einsatz kommen, sagte Trost. Ab dem Jahr 2020 sei mit der zweiten Generation von G.fast zu rechnen. G.fast kann seine hohen Datenraten nicht für beliebige Reichweiten bieten, die Begrenzung für 1 GBit/s liegt bei 50 bis 100 Metern. Dafür konnten bei ersten Tests über 300 bis 500 Meter mit dem Übertragungsstandard 300 bis 500 MBit/s erreicht werden.

Netztopologie und G.fast 

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Ovaron 13. Aug 2015

Welcher Teil von war es im Detail der Dich überfordert hat?

plutoniumsulfat 07. Aug 2015

Du vergisst bei deiner Rechnung aber, dass die Kosten für den Provider von Traffic zu...

elf 06. Aug 2015

Nur mal so am Rande und zur Info: Die mit Abstand größten Einnahmequellen für die...

HansiHinterseher 06. Aug 2015

Mein Kabelanschluss läuft seit Jahren stabil. Es gab nur mal eine Phase (drei Monate), wo...

bax 06. Aug 2015

Daumen hoch. Grosses Kino.



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