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Die Massenproduktion hat im Dezember 2012 begonnen.
Die Massenproduktion hat im Dezember 2012 begonnen. (Bild: Sumitomo)

Längere Kabel: Optische Thunderbolt-Kabel von Sumitomo

Die Massenproduktion hat im Dezember 2012 begonnen.
Die Massenproduktion hat im Dezember 2012 begonnen. (Bild: Sumitomo)

Sumitomo Electric hat bereits im Dezember 2012 mit der Massenproduktion von optischen Thunderbolt-Kabeln begonnen. Während die aktuellen Kupferkabel maximal 3 Meter lang sein dürfen, lassen sich mit den optischen Thunderbolt-Kabeln bis zu 30 Meter überbrücken.

Intel hat die optischen Thunderbolt-Kabel von Sumitomo Electric als Erster zertifiziert. Bereits im Dezember 2012 hat das japanische Unternehmen mit der Massenproduktion der Kabel begonnen.

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Derzeit sind nur auf Kupferadern basierende Thunderbolt-Kabel verfügbar. Damit lassen sich bis 10 GBit/s bidirektional übertragen. Allerdings ist die Länge der Kupferkabel auf nur 3 Meter beschränkt. In Sumitomos optischen Kabeln kommen hingegen Glasfasern zum Einsatz, über die die Daten mit Licht übertragen werden. Dadurch lassen sich deutlich größere Entfernungen bei gleicher Bandbreite überbrücken. Sumitomo will so Thunderbolt-Kabel mit 10, 20 und 30 Metern anbieten.

Gegenüber den Kupferkabeln haben die Glasfaserkabel aber einen Nachteil: Sie führen keinen Strom. Während über die Kupferkabel angeschlossene Geräte mit 10 Watt versorgt werden können, ist dies über die optischen Kabel nicht möglich. Zudem sind die verwendeten Stecker 1 cm länger als die der Kupferkabel und messen 38 Millimeter.

Die Kabel sind mit 4,2 mm Durchmesser dabei ebenso dick wie die Kupferversionen und sollen sich auch in engem Radius biegen lassen.

Intel hat Thunderbolt ursprünglich unter dem Codenamen Light Peak für optische Kabel entwickelt und will mit der Technik so in den nächsten zehn Jahren Datenraten von 100 GBit/s erreichen. Im nächsten Schritt will Intel bis 2015 eine Bandbreite von 50 GBit/s erreichen. Die mit gebündelten Silizium-Lasern arbeitende Technik soll Thunderbolt dann ergänzen, denn je nach Gerät können beide Schnittstellen, Thunderbolt und die neue, mit 50 GBit/s zum Einsatz kommen.

Ab wann Sumitomos optische Thunderbolt-Kabel zu kaufen sein sollen, gab das Unternehmen nicht an.


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tazzmanx 04. Jan 2013

Was spricht eigentlich dagegen, neben dem optischen kabel noch eine Kupfer Leitung für...

476f6c656d 03. Jan 2013

Neja, dadurch das die Signalübertragung in den Kabeln realisiert ist, lassen sich damit...

lukie80 03. Jan 2013

Laserdioden erreichen im guten Fall eine Effizienz von 50%. Beste experimentelle...

SkyBeam 03. Jan 2013

Ziemlich sicher. Hab' da noch so ein Diagramm von Intel im Kopf... Durch kurzes suchen...

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