Twitter-Mitarbeiterin im Juli 2012
Twitter-Mitarbeiterin im Juli 2012 (Bild: Noah Berger/Reuters)

Kurznachrichtendienst 250.000 Twitter-Kontos gehackt

Twitter berichtet, dass bei einem extrem hochentwickelten Angriff auf die Server des US-Unternehmens die Daten von 250.000 Nutzerkonten kompromittiert wurden. Twitters Sicherheitschef sieht einen Zusammenhang mit den Angriffen auf US-Tageszeitungen in dieser Woche.

Anzeige

Der Kurznachrichtendienst Twitter ist gehackt worden. Das gab Bob Lord, Director für Information Security bei Twitter, im Blog des Unternehmens bekannt. "In dieser Woche haben wir ungewöhnliche Zugriffsmuster festgestellt, wodurch wir einen laufenden, unautorisierten Zugriff auf Twitter-Nutzerdaten bemerkten. Wir konnten einen laufenden Angriff wenige Momente später abwehren." Doch die Angreifer hätten bereits Zugriff auf rund 250.000 Nutzerkontendaten mit E-Mail-Adressen, Nutzernamen und verschlüsselten Passwörtern erhalten, erklärte er.

Lord legte weiter dar: "Dieser Angriff war nicht das Werk von Amateuren, und wir glauben nicht, dass es ein Einzelfall war. Es war ein extrem hochentwickelter Angriff, und wir glauben, dass andere Unternehmen und Organisationen ebenfalls vor kurzem ähnlichen Angriffen ausgesetzt waren."

Die Betroffenen seien informiert und ihre Passwörter zurückgesetzt worden. Der Sicherheitsexperte riet dazu, starke Passwörter mit mindestens zehn Zeichen mit großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu verwenden.

Lord verwies darauf, dass auch die Tageszeitungen New York Times und Wall Street Journal auf ähnliche Weise angegriffen worden seien.

Die Angreifer sollen sich darauf konzentriert haben, die Quellen der China-Berichterstattung in E-Mail-Konten der Redaktion auszukundschaften, berichtete die New York Times. Anlass für die Spionage bei der New York Times sei ein Bericht über das Milliardenvermögen der Familie des scheidenden chinesischen Premierministers Wen Jiabao. Die New York Times hatte Sicherheitsexperten engagiert, die die hochentwickelten Angriffe nach China zu Universitätscomputern zurückverfolgen konnten. Diese gelten als Ausgangspunkt von Angriffen des chinesischen Militärs auf Lieferanten des US-Militärs.

Hong Lei, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, erklärte, Cyberattacken seien "transnational und anonym". Ihren Ursprung auszumachen, sei sehr schwer.


der_wahre_hannes 04. Feb 2013

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Twitter die Dinger nicht im Klartext gespeichert hat...

sykikk 04. Feb 2013

Toller film! ymmd :)

der_wahre_hannes 03. Feb 2013

Ja, am besten wir machen die Lautverschiebung wieder rückgängig und kehren zum...

Moe479 03. Feb 2013

ich denke es ist einfach eine schutzbeuhaptung, tatsächlich finden die meisten angiffe...

grorg 03. Feb 2013

Mit den Infos von Hack A kann man weitere Hacks anstellen. Siehe: http://www.heise.de/ct...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior IT-Systemadministrator/in
    virtual solution AG, München
  2. Entwicklungsingenieur (m/w) Software Fahrwerkselektronik
    Continental AG, Nürnberg
  3. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  4. Executive Assistant CTO (m/w)
    über delphi HR-Consulting GmbH, keine Angabe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

OS X Yosemite im Test: Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
OS X Yosemite im Test
Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
  1. OS X 10.10 Yosemite ist da
  2. Betriebssystem Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10
  3. Apple OS X Yosemite - die zweite öffentliche Beta ist da

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

    •  / 
    Zum Artikel