Abo
  • Services:
Anzeige
G.fast-Vorführung bei A1
G.fast-Vorführung bei A1 (Bild: A1/Daniel Hinterramskogler)

Kupferkabel: Erster Privatanschluss erreicht 520 MBit/s mit G.fast

G.fast-Vorführung bei A1
G.fast-Vorführung bei A1 (Bild: A1/Daniel Hinterramskogler)

G.fast funktioniert im Kupfernetz und bringt 520 MBit/s im Download und rund 110 MBit/s im Upload. Das hat die Telekom Austria bewiesen und will die Technik breit einsetzen. Die Deutsche Telekom beginnt erst mit Vectoring und bietet 100 MBit/s im Download.

Anzeige

Die Telekom Austria hat einen Nutzer in Wien im Normalbetrieb mit 520 MBit/s im Kupferkabelnetz versorgt. Das gab das Unternehmen bekannt. Die G.fast-Technologie kam vom Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent. Eine Telekom-Austria-Sprecherin erklärte Golem.de: "Wir haben gestern rund 520 MBit/s im Download und rund 110 MBit/s im Upload erreicht."

G.Fast ist eine Technologie, die 1 GBit/s über Kupferkabel ermöglichen soll. Es kommen wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten zum Einsatz: Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt beispielsweise Frequenzen bis 17 MHz, bei G.Fast sind Frequenzen bis 212 MHz im Gespräch.

Es sei gelungen, den "ersten Kunden mit G.fast an unser Netz anzubinden, mit einer für uns äußerst vielversprechenden Technologie. Damit werden wir im städtischen Bereich schon bald zehn- bis zwanzigmal so hohe Datenraten über Kupferleitungen anbieten können wie bisher", sagte Hannes Ametsreiter, Generaldirektor von A1 und der Telekom Austria Group. "Glasfaser bis in jede Wohnung zu legen, bleibt die langfristige Vision von A1. Bis wir bei Glasfaser jedoch eine ähnliche Verbreitung wie derzeit bei Kupfer erreichen, ist G.fast eine intelligente Übergangstechnologie."

Marcus Grausam, A1-Technikvorstand, erklärte: "Wir führen die Glasfaserleitungen vom A1-Netz bis in den Keller eines Hauses. Von dort aus kommen die bestehenden Kupferkabel zum Einsatz. Die erzielbaren Datenraten mit G.fast werden zumindest in den kommenden zehn bis 20 Jahren auch für sehr anspruchsvolle Haushalte mehr als genug sein."

Da die Länge der Kupferleitungen für G.fast nur höchstens 250 Meter betragen darf, eigne sich diese Technologie für mehrgeschossige Gebäude in Städten. Auf kurzen Distanzen sind Kupferleitungen sehr leistungsfähig, neigen aber bei hohen Datenraten dazu, sich gegenseitig zu stören. Diese Störungen würden mit Vectoring, also durch Berechnung eines Kompensationssignals, weitgehend eliminiert. Da es bei G.fast zu sehr hohen Datenraten kommt, sei dafür eine sehr hohe Rechenleistung notwendig.

G.fast befindet sich bei A1 derzeit noch in der Testphase, mit einer kommerziellen Verfügbarkeit sei ab 2016 zu rechnen.


eye home zur Startseite
Ovaron 18. Okt 2014

Och ne, echt jetzt? Wir schreiben 2014 und Du erzählst immer noch treu-doof diese uralte...

Ovaron 18. Okt 2014

http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1398442&p=16394175#post16394175 Die...

plutoniumsulfat 17. Okt 2014

ganz schön dreiste Anwort.

Neuro-Chef 16. Okt 2014

Bei mir hängen sie vorm Fenster runter :D

plutoniumsulfat 16. Okt 2014

eigentlich sind es für durchgehende Kupferverbindungen immer noch ca 20-25 MBit. Die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Pfronten oder Bielefeld
  2. GRENZEBACH Maschinenbau GmbH, Asbach-Bäumenheim / Hamlar
  3. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 349,99€
  2. 299,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  2. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  3. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  4. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  5. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  6. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  7. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  8. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  9. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  10. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Linux Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"
  2. Power9 IBMs 24-Kern-Chip kann 8 TByte RAM pro Sockel nutzen
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: Wie bescheuert muss man eigentlich sein

    schachbrett | 20:34

  2. Re: Here ungenau

    Kristian.Kuhn | 20:33

  3. Re: Mir sind die Sicherheitslücken mittlerweile egal.

    IchBIN | 20:33

  4. Re: Zwar sind meine besten Freunde bei Threema...

    schachbrett | 20:30

  5. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Spiritogre | 20:30


  1. 17:39

  2. 17:19

  3. 15:32

  4. 15:01

  5. 14:57

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel