Abo
  • Services:
Anzeige
Vectoring-Werbung der Telekom
Vectoring-Werbung der Telekom (Bild: Telekom)

Kampf um den Hauptverteiler: Telekom wirft Konkurrenz lahmen Vectoring-Ausbau vor

Vectoring-Werbung der Telekom
Vectoring-Werbung der Telekom (Bild: Telekom)

Die Telekom habe seit dem Start von Vectoring 20.000 graue Kästen für 100 MBit/s ausgebaut, die Konkurrenz nur 800, rechnet der Konzern vor. Der VATM erklärt: "Wir wollen überhaupt nicht, dass die Telekom nicht Vectoring ausbauen darf - wir wollen, dass unsere Mitgliedsunternehmen das auch dürfen."

Anzeige

Die Deutsche Telekom hat im Streit um den weiteren Vectoring-Ausbau die Konkurrenz angegriffen. Im Blog des Konzerns erklärt Firmensprecher Philipp Blank: "Allein seit dem Start der Vectoring-Liste im Juli 2014 hat die Telekom 20.000 Kabelverzweiger mit Vectoring erschlossen. Die Wettbewerber lediglich 800. Wir bauen also viel mehr aus, als es unserem Marktanteil entspricht."

Die Telekom will im Nahbereich um 8.000 Hauptverteiler die Vectoring-Technik einsetzen und beantragte dazu bei der Bundesnetzagentur, von der Verpflichtung befreit zu werden, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen. Insgesamt könnten so knapp 80 Prozent der Haushalte bis zu 100 MBit/s bekommen. Der Vorwurf des Rosinenpickens sei absurd, dafür sei die Flächenabdeckung zu groß, sagte Blank.

Die Hauptverteiler sind die über 8.000 zentralen Vermittlungsstellen der Telekom. Bisher war der Vectoring-Ausbau im sogenannten Nahbereich um die Hauptverteiler nicht möglich, weil es zu Störungen im Netzbetrieb kommen könnte. Hauptverteiler sind Knotenpunkte, über die die Kabelverzweiger - die grauen Kästen am Straßenrand - angeschlossen sind.

Blank sagte weiter: "Drei Millionen der 5,9 Millionen Haushalte, die neu mit Vectoring versorgt werden sollen, liegen in Kleinstädten und kleinen, ländlichen Gemeinden. Das sind mehr als 50 Prozent."

VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner sagte Golem.de dazu: "Die Telekom hat von den 5,9 Millionen Haushalten nur 300.000 erschlossen, die anderen sind gar nicht von der Telekom versorgt. Diese 5,9 Millionen potentiellen Kunden will die Telekom versorgen, aber auch wir wollen das. Wir wollen überhaupt nicht, dass die Telekom das Vectoring nicht ausbauen darf - wir wollen, dass unsere Mitgliedsunternehmen das auch dürfen. Die Kunden sollen in jedem Fall Vectoring bekommen, aber nicht alle über die Telekom."

Telekom: Kaum einer bekommt wirklich maximal erreichbare Bandbreite 

eye home zur Startseite
neocron 11. Mär 2015

Nein, es entspricht eigentlich nur "Pech" ... eine Drosselung waere eine kuenstliche...

neocron 06. Mär 2015

die Karten dort geben keinen Aufschluss darueber, wo die von dir benannten 1gbit...

Eopia 05. Mär 2015

Ich mein einerseits ist es ja schade für alle die noch keine gute Verbindung haben...

plutoniumsulfat 05. Mär 2015

Theoretisch ja, aber nicht in der Bürokratie Deutschland.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. State Street Bank International GmbH, Frankfurt am Main
  3. Deutsche Post DHL Group, Bonn
  4. GRAMMER AG, Amberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,90€ statt 204,80€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Quadro P6000/P5000

    Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP02-Vollausbau an

  2. Jahresgehalt

    Erfahrene Softwareentwickler verdienen 55.500 Euro

  3. Sync 3

    Ford bringt Carplay und Android Auto in alle 2017er-Modelle

  4. Netzwerk

    Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone

  5. Hello Games

    No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel

  6. Master Key

    Hacker gelangen per Reverse Engineering an Gepäckschlüssel

  7. 3D-Druck

    Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren

  8. Modesetting

    Debian und Ubuntu verzichten auf Intels X11-Treiber

  9. Elementary OS Loki im Test

    Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein

  10. Mobilfunkausrüster

    Ericsson feuert seinen Konzernchef



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Geforce GTX 1060 im Test: Knapper Konter
Geforce GTX 1060 im Test
Knapper Konter
  1. Grafikkarte Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar
  2. Notebooks Nvidia bringt Pascal-Grafikchips für Mobile im August
  3. Geforce GTX 1060 Schneller und sparsamer als die RX 480 - aber teurer

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

  1. Re: 40000 als Einsteiger ist normal, sogar 45000...

    Weltschneise | 06:25

  2. Re: Gleicher Name = das letzte

    Helites | 06:19

  3. Re: Schon wieder das Märchen von den IT-Gehältern

    mkhorne | 06:17

  4. Welches Spiel haben die Mörder in Ansbach...

    AlBundy666 | 05:20

  5. Re: Ein Fingerabdruck ist KEIN Passwort

    Alashazz | 05:04


  1. 22:45

  2. 18:35

  3. 17:31

  4. 17:19

  5. 15:58

  6. 15:15

  7. 14:56

  8. 12:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel