Anzeige
KPN: Mutterkonzern will E-Plus verkaufen
(Bild: E-Plus-Gruppe)

KPN: Mutterkonzern will E-Plus verkaufen

KPN: Mutterkonzern will E-Plus verkaufen
(Bild: E-Plus-Gruppe)

Der Mutterkonzern KPN hat öffentlich erklärt, E-Plus verkaufen zu wollen, um die Übernahme durch América Móvil abzuwehren. Ein niederländischer Fernsehsender hat von fortgeschrittenen Verhandlungen mit der spanischen Telefónica erfahren. Wird E-Plus spanisch oder mexikanisch?

Um eine Übernahme durch den mexikanischen Konzern América Móvil zu verhindern, will KPN die deutschen Firmentochter E-Plus verkaufen. "Mit der vollen Unterstützung des Aufsichtsrats hat KPN heute eine Überprüfung der strategischen Optionen für E-Plus beschlossen, um Werte aus dem deutschen Geschäft verfügbar zu machen", teilte das Unternehmen mit. Konzernchef Elco Blok betonte: "Wir prüfen alle Optionen."

Anzeige

Der öffentlich-rechtliche niederländische Sender Nederlandse Omroep Stichting (NOS) berichtete, dass KPN mit der spanischen Telefónica einen Verkauf von E-Plus verhandele. Die Gespräche seien bereits weit fortgeschritten.

Telefónica hat selbst Probleme

Die Telefónica hat jedoch selbst Probleme und bereitet die Ausgründung und den Börsengang von O2 Deutschland und einigen Landesgesellschaften in Lateinamerika vor. Analysten bewerten Telefónicas deutsche Landestochter mit 7 bis 9 Milliarden Euro.

Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN hatte ein feindliches Übernahmeangebot von América Móvil in Höhe von 2,6 Milliarden Euro abgelehnt. Das Unternehmen von Carlos Slim wollte seinen Anteil an KPN auf 28 Prozent erhöhen. Das Firmenimperium des mexikanischen Milliardärs Slim basiert auf dem günstigen Erwerb angeschlagener Unternehmen.

Die Telefónica steht wegen ihres hohen Schuldenstands von 57,1 Milliarden Euro und der Wirtschafts- und Verschuldungskrise in Spanien unter Druck. Konzernchef Cesar Alierta hatte in den vergangenen zehn Jahren in Lateinamerika, Europa und China für 85 Milliarden Euro zugekauft. Der Wert des Konzerns lag am 30. Mai 2012 nur bei 40,7 Milliarden Euro.


eye home zur Startseite
TW1920 02. Jun 2012

Immerhin hätten die e+-Nutzer hoffnung auf Empfang und o2 kunden hätten sowas wie...

Kommentieren



Anzeige

  1. Information Security Specialist (m/w)
    DAW SE, Ober-Ramstadt bei Darmstadt
  2. IT-Systemadministrator (m/w)
    PRÜFTECHNIK AG, Ismaning Raum München
  3. Product Manager für den FleetBoard Store (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Koordinator/in für ?-ffentlichkeitsarbeit und IT
    Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, München

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  2. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  3. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?

  4. Schalke 04

    Erst League of Legends und nun Fifa

  5. Patentverletzungen

    Qualcomm verklagt Meizu

  6. Deep Learning

    Algorithmus sagt menschliche Verhaltensweisen voraus

  7. Bungie

    Destiny-Karriere auf PS3 und Xbox 360 endet im August 2016

  8. Vive-Headset

    HTC muss sich auf Virtual Reality verlassen

  9. Mobilfunk

    Datenvolumen steigt während EM-Spiel um 25 Prozent

  10. Software Guard Extentions

    Linux-Code kann auf Intel-CPUs besser geschützt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zenbook 3 im Hands on: Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
Zenbook 3 im Hands on
Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
  1. 8x Asus ROG 180-Hz-Display, Project Avalon, SLI-WaKü-Notebook & mehr
  2. Transformer 3 (Pro) Asus zeigt Detachable mit Kaby Lake
  3. Asus Zenbook Flip kommt für fast 800 Euro in den Handel

Android Wear 2.0 im Hands on: Googles Aufholjagd mit Komplikationen
Android Wear 2.0 im Hands on
Googles Aufholjagd mit Komplikationen
  1. Android Wear 2.0 Google etabliert Fragmentierung bei Smartwatches
  2. Microsoft Outlook-Watch-Face für Android-Smartwatches
  3. Samsung Keine neuen Smartwatches mit Android Wear geplant

E-Mail-Verschlüsselung: EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
E-Mail-Verschlüsselung
EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
  1. Netflix und Co. EU schafft Geoblocking ein bisschen ab
  2. Android FTC weitet Ermittlungen gegen Google aus
  3. Pay-TV Paramount gibt im Streit um Geoblocking nach

  1. Re: Es geht nur um DRM bzw. Kopierschutz

    Apfelbrot | 18:37

  2. Re: Wow...

    wHiTeCaP | 18:32

  3. Re: Merkt man das?

    tg-- | 18:31

  4. Re: Sind Sie ein Terrorist?

    plutoniumsulfat | 18:28

  5. Re: Dvb-c

    johnripper | 18:28


  1. 18:37

  2. 17:43

  3. 17:29

  4. 16:56

  5. 16:40

  6. 16:18

  7. 16:00

  8. 15:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel