Konzernumbau: Telekom baut rund 1.200 Jobs in Deutschland ab
Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Konzernumbau Telekom baut rund 1.200 Jobs in Deutschland ab

Breitbandausbau, mobiles Internet und Umstellung ihrer Netze auf IP-Technologie: Dafür will die Deutsche Telekom mehr Personal einsetzen und baut daher ihre Deutschlandsparte um und dabei 1.200 Arbeitsplätze ab.

Anzeige

Die Deutsche Telekom arbeitet an einem größeren personellen Umbau ihrer Deutschlandsparte, dem nach Mitarbeitern und Umsatz wichtigsten Teilbereich des Bonner Konzerns. So sollen nach Informationen des Handelsblatts aus unternehmensnahen Kreisen bis zu 1.200 Stellen oder zehn Prozent aus dem sogenannten Overhead abgebaut werden.

Dieser umfasst verschiedene Querschnittsfunktionen wie Marketing, Steuerung, Controlling und Verwaltung. Das Programm soll kurzfristig greifen und bis zum 30. Juni dieses Jahres abgeschlossen werden. Insgesamt verspricht sich der Konzern dadurch Einsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro jährlich.

Die Telekom will sich mit diesem Schnitt größeren finanziellen Spielraum verschaffen, um das operative Geschäft zu stärken. Dort will sie mehr Fachleute für den Breitbandausbau, das mobile Internet und die Umstellung der Telekomnetze auf IP-Technologie einsetzen. Der Konzern versteht seine Pläne denn auch in erster Linie als Umbau- und nicht als ein Abbauprogramm. "Der Umbau ist ein stetes Thema für uns", heißt es im Konzern. "Wir überprüfen immer wieder einzelne Bereiche auf ihre personelle Dimension."

Die betroffenen Mitarbeiter der Deutschlandsparte sollen entweder in operative Bereiche wechseln oder über Vorruhestandsregelungen oder Abfindungsangebote den Konzern verlassen. Parallel dazu läuft das "Shape Headquarters"-Projekt, nach dem bis 2015 rund 40 Prozent von derzeit 3.200 Vollzeitstellen in der Bonner Konzernzentrale abgebaut werden sollen, ebenfalls sozialverträglich. Dies entspricht rund 1.300 Arbeitsplätzen.

Die Telekom schmilzt seit Jahren ihren Personalbestand ab, allein in den ersten neun Monaten 2012 sank die Mitarbeiterzahl im Gesamtkonzern um 5.000 auf 230.000. In der Deutschlandsparte verringerte sich die Belegschaft im selben Zeitraum um knapp 2.000 auf 67.600 Mitarbeiter.


throgh 17. Jan 2013

Na damit liegen sie doch absolut im Trend ... möchte noch Jemand fünfhundert Kilogramm...

Kommentieren



Anzeige

  1. Datenbankentwickler (m/w)
    BIVAL GmbH, Ingolstadt
  2. Technischer Projekt Manager (m/w) Online Services
    Alltrucks GmbH und Co. KG über IRC International Recruitment Company Germany GmbH, München
  3. Software-Ingenieure (m/w) für Java-Technologien
    Zühlke Engineering GmbH, Hamburg, Hannover
  4. Leiter IT Shared Service Center Süddeutschland (m/w)
    Micro Systems Engineering GmbH, Berg (Oberfranken)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Urteil

    Foxconn-Arbeiter wegen iPhone-6-Diebstahl verhaftet

  2. Weniger Consumer-Notebooks

    Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab

  3. XSS

    Cross-Site-Scripting über DNS-Records

  4. Venue 8 7000

    6-mm-Tablet wird mit Dell Cast zum Desktop

  5. HTML5-Videostreaming

    Netflix arbeitet an Linux-Unterstützung

  6. iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test

    Aus klein mach groß und größer

  7. Cloudflare

    TLS-Verbindungen ohne Schlüssel sollen Banken schützen

  8. Kein britisches Modell

    Medienrat will Pornofilter ohne Voraktivierung

  9. Telecom Billing

    Bundesnetzagentur schaltet eine SMS-Abzocke ab

  10. 3D-Druck

    Mikroskop fürs Smartphone zum Selbstdrucken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Doppelmayr-Seilbahn: Boliviens U-Bahn der Lüfte
Doppelmayr-Seilbahn
Boliviens U-Bahn der Lüfte

Intel Core i7-5960X im Test: Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
Intel Core i7-5960X im Test
Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
  1. Rory Read AMDs neue x86-Architektur Zen kommt 2015
  2. Intels Desktop-Chefin im Interview "Wir hatten unsere loyalsten Kunden frustriert"
  3. Intel Core i7-5960X X99-Mainboards angebrannt

Galaxy Note Edge im Hands On: Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
Galaxy Note Edge im Hands On
Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
  1. Phicomm Passion im Hands On Anständiges Full-HD-Smartphone mit 64-Bit-Prozessor
  2. Interview mit John Carmack "Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
  3. Nokia Lumia 735 Das OLED-Weitwinkel-Selfie-Phone

    •  / 
    Zum Artikel