Konzernumbau Microsoft will sich mit neuen Strukturen retten

Steve Ballmer will mit einem Konzernumbau den weiteren Niedergang Microsofts stoppen. Doch ein Insider meint, "dass sich alles nur um ein Organigramm dreht und nicht darum, wie man großartige Produkte baut."

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Microsoft wird wohl in dieser Woche seinen Restrukturierungsplan vorstellen, der einen weiteren Niedergang des Unternehmens beenden soll. Das berichtet das Blog des Wall Street Journals All Things D unter Berufung auf mehrere Unternehmensquellen. Auch wenn sich der Zeitplan noch verändern könne, sollten die Umbauplanungen am 11. Juli 2013 veröffentlicht werden.

Microsoft-Chef Steve Ballmer soll den Restrukturierungsentwurf zusammen mit dem Ford-Vorstandschef Alan Mulally ausgearbeitet haben. Geplant sei, Aufgabenbereiche zusammenzulegen und das Unternehmen um die Bereiche Services, Software und Endgeräte neu zu gruppieren.

Ein Insider sagte All Things D: "Wenn sich alles nur um ein Organigramm dreht und nicht darum, wie man großartige Produkte baut, ist es egal, welches Organigramm Ballmer präsentieren wird. Verbraucher kaufen Produkte, keine Führungsstruktur."

Unternehmensgründer Bill Gates hatte im Februar 2013 gesagt, er und Ballmer seien mit den Innovationen des Unternehmens nicht zufrieden. "Wir haben die Handys zwar nicht verpasst, aber unsere Herangehensweise hat uns nicht ermöglicht, die Führerschaft zu übernehmen. Das war ganz klar ein Fehler."

Ballmer gestand im Juli 2012 ein, in der Vergangenheit einen Teil der Innovationen im Bereich "Hard- und Software" an Apple "abgetreten" zu haben. Doch das Tablet Surface markiere den Beginn einer neuen Ära, in der Microsoft im Konkurrenzkampf mit Apple "nichts mehr unversucht lassen" werde, erklärte Ballmer. Doch der Erfolg des Surface blieb aus.

Microsoft-Beschäftigte in Konkurrenz zueinander

Craig Mundie, Microsofts Forschungschef und Strategy Officer, hatte bereits im November 2012 im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel relativ offen Fehler eingeräumt. Im vergangenen Jahrzehnt seien Fehler in der Geschäftsführung gemacht worden. Insbesondere Windows sei "durch eine schwere Zeit gegangen". "Microsoft hat seine Lektion gelernt", sagte er.

Der Vanity-Fair-Starautor Kurt Eichenwald veröffentlicht im Juli 2012 interne Informationen, nach denen das Stack-Ranking-Managementsystem bei Microsoft jede Abteilung dazu zwinge, einen festen Prozentsatz der Beschäftigten als Top-Performer, gut, durchschnittlich und schwach einzuteilen. Das System führe dazu, dass sich die Mitarbeiter auf den Wettbewerb untereinander konzentrierten statt auf den Wettbewerb mit anderen Unternehmen.

"Es ging weniger darum, wie ich ein besserer Entwickler werden kann, sondern mehr darum, wie ich meine Sichtbarkeit im Vergleich zu anderen Managern verbessern kann", sagte der ehemalige Microsoft-Ingenieur Brian Cody.


CEO 10. Jul 2013

Ahjo, durch ein ordentliches Convertible mit vollwertigem USB/HDMI Port gewinnt man...

Wakarimasen 10. Jul 2013

ich hab von ihm erst gehört als Gates aus dem Amt getreten ist und selbst wenn er vorher...

peterkleibert 10. Jul 2013

Jetzt wirds langsam Absurd. Über Google wurde mehrfach kritisch berichtet, aber halt auch...

TheUnichi 10. Jul 2013

Komm, da lassen sich doch noch ein paar Microsoft-Produkte finden an denen du irgend...

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